• Wie würde sich jetzt der Wechselrichter der PV-Anlage verhalten, wenn er die "50 Hertz" vom EV3 als Quasi-Netzfrequenz erhält? Würde er die PV-Anlage (Sonne vorausgesetzt) hochfahren?

    wenn es ein 1 Phasiger WR und die gleiche Phase wäre dann würde der Starten, bei einem 3 Phasen WR würde nichts passieren.

    Bestellt KIA EV3 Earth 81,4 kWh in Ivory Silber Met. mit P6 + P4 + P5 + P3 AHK und Michelin Crossclimate 2 GJR

  • Zum Preis/Leistungsverhältnis. Das ist positiv. Ich habe sämtliches Material selbst gekauft. Die Solax X3 HAC Wallbox-passend zu meiner Anlage- war mit knapp 600€ das kostspieligste.

    Ich habe alle notwendigen Arbeiten zur Wallbox selber ausgeführt, sowie knapp die Hälfte der PV Anlage installiert; unsere Anlage ist 6 teilig in 3 Himmelsrichtungen, sicher ungewöhnlich. 450W Solarmodule haben aber beim letzten Kauf nur noch 55€ gekostet.

    Mein freundlicher Elektriker hat alles final angeschlossen und angemeldet.

    Als Resultat haben wir im Sommer reichlich Strom zum Einspeisen; in der Übergangszeit Strom zum Heizen(dann Brennholz) und können das Auto zu mehr als 80% mittels PV laden.

    Ein besonderer Punkt ist das wir in unserem großen Waldgarten 30 verschiedene Gewässer haben und seit Jahrzehnten intesive Naturschutzarbeit für seltene heimische Ampibien(u.a. Gelbbauchunken) bzw. Reptilien(u.a. Europäische Sumpfschildkröten) für Auswilderungsprojekte betreiben. Die dafür notwendige Tiefbrunnenpumpe, die über 8 Monate nennenswert Strom verbraucht, läuft inzwischen zu 100% mittels PV.

    Stromersparnis und Einspeisung haben bisher einen Wert der selbstproduzierten kWh von ca. 17/18Cent gebracht.

    Dieser Wert ist durch die ausschließliche Nutzung des EV 3 nach meiner Berechnung schon auf 26Cent gestiegen(Spritersparnis).

    Wie gesagt eine attraktive Spielwiese als Rentner.

    Gruß

    Frank

  • Was willst Du mit einem "mobilen FI" bei V2L erreichen?


    Bei V2L gibt es keine Unterscheidung zwischen Phase und Neutralleiter (der Sternmittelpunkt am Ortstrafo) und das Auto agiert wie ein "Trenntrafo" - es gibt keine Erdung und somit keinen Erdbezug. Wenn man an einen der beiden Pole Pole langt, dann gibt es keinen Rückweg (über eine Erdung) für den Strom und es entsteht kein Stromkreis. Ein mobiler FI i kann nicht arbeiten, weil es keine Erdung gibt!
    Solange man nicht mit beiden Händen je einen der beiden Pole anfasst - nur dann entsteht ein Stromkreis - ist V2L sicher, auch bei versehentlicher Berührung eines Poles.

    Darf ich ne dumme Frage stellen? Eigentlich muss der V2L ja auch 3 Pole haben oder? Und eigentlich misst der FI ja nur was auf dem Weg: "Leiter => Neutral" verschütt geht (z.B. 30mA => Auslösung). Oder liege ich da falsch?
    Die Erdung findet dann über mich mit 1000-5000Ohm statt...
    Nach meinem Verständnis hat der FI doch keinen PE-Anschluss... Kann man machen, weiß nicht ob es weiterhilft.

    (PS: Möglicherweise gefährliches Halbwissen!)

  • Die Erdung findet dann über mich mit 1000-5000Ohm statt

    Es findet keine Erdverbindung über dich statt, weil das Auto bzw. die Leiter dort nicht geerdet sind. Somit kann auch kein Strom über dich und die Erde zum Auto zurückfliessen und es kann kein Strom zwischen L und N "verschwinden".

    Bei einer Hausanlage funktioniert der FI ja nur deswegen, weil der Strom über dich und dann über die Erde am FI vorbei zum Kraftwerk zurückfliessen kann, da kann es dann tatsächlich ein Defizit geben.

    Möchte man das beim Auto haben, müsste man den N der Autosteckdose mit einem Staberder im Boden erden und danach einen FI setzen ^^

    EV4 GT-Line fast voll (nur ohne Glasdach), dafür mit AHK

  • Das Auto verhält sich letztendlich wie ein galvanisch getrennter Trafo - da gibt es keine Erde - somit kann auch kein Fehlerstrom zur Erde fließen wie beim FI ...


    Gruß


    Karl

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