Beiträge von AbRiNgOi

    Das ist genau meine Erfahrung mit dem Air aus Österreich. Der Adapter wird nicht als V2L erkannt, im Menü fehlt die Einstellung für die Entladegrenze. Braucht jemand eine original Adapter? Dann einfach hier in den Angeboten für 250€.

    Ich habe mir nun einen CCS Entlade Umrichter bestellt (ca. 500€), dauert aber noch einige Tage bis dieser da ist, ich werde berichten. Der hat dann (mit 6kg) 5,5kW auf zwei Schuko Steckern, 9kW Spitzen Leistung. Viele funktionieren nur an Tesla, aber es gibt auch welche die an Koreanischen und chinesischen Fahrtzeugen funktionieren, mal sehen ob ich den richtigen erwischt habe. Laut Onlineauskunft sollte es klappen.

    Vorteile: Die Elektronik (ICCU) bleibt geschützt, nur das Ladeschütz zur Batterie geht auf. Ob eine Ladegrenze einstellbar ist muss ich noch testen, theoretisch liegt der SOC am CCS Protokoll an und sollte daher vom Entladeadapter beachtet werden können.

    Schade dass zumindest in Österreich das V2L in der Übersichts Beschreibung beim Air drinnen war. Ich habe das nun gemeldet und es wurde entfernt. Ein schwacher Trost. Trotzdem kann man unter Zubehör für den Air immer noch den V2L Adapter kaufen, da müssen die aber mal selber drauf kommen. Ich habe vor das wirklich zu verwenden und war extrem Enttäuscht, dass es nicht funktioniert hat. Den ersten billigen aus der Bucht habe ich gleich mal zerstört. Ich habe vergessen diesen ab zu stecken und bin aus der Garage gefahren, wo dieser am Tor hängen geblieben ist. Zum Glück ist nur der Adapter gebrochen, nicht die Ladebuchse. Der sollte aber auch noch funktionieren, aber ohne Deckel kann ich diesen nicht mehr zurückschicken. Fällt unter Deppen-steuer. Und der Deckel der Ladebuchse am Fahrzeug kann wieder eingeklippst werden. Ich war aber überrascht, dass es möglich war an zu fahren obwohl der Adapter eingesteckt war. So stark wird der Adapter vom Air ignoriert...

    Der Kia "schreit" schon bei 30% Ladezustand nach Strom. Das entspricht bei mir um die 24kWh Energie im Akku und das ist mehr als meine ZOE überhaupt bei voller Ladung hatte. Damit bin ich aber auch bis Athen gefahren. Also Erster Rat: Lass dich nicht nervös machen von dieser Warnung, da gehen noch locker 100km mit Wohnwagen hinten dran. Also ruhig Blut.

    Planung ist gut, aber Flexibilität ist besser. Der Kia fährt laut Angaben 600km am Stück. Das aber wirst du mit 70+ nicht schaffen oder wollen. Wenn also eine Pause ansteht, dann sollte der Beifahrer gleich mal suchen gehen wo man die Pause mit Nachladen denn nun macht. Weil eine Pause ohne Ladung, nur weil man einen Kaffee braucht und dann 150km später wegen der Ladeplanung stehen zu bleiben ist verschwendete Lebenszeit. Um nun entspannt zu reisen, sollte auf der Langstrecke der Beifahrer noch mitarbeiten. Hier ist es noch nicht ganz so toll wie beim Benzin wo man den Preis schon an der Raststation sieht bevor man runter fährt. Aber auch dass wird noch kommen.


    Es ist auch wichtig, die Planung während der Fahrt im Blick zu halten. Also immer im Navi die nächste geplante Ladepause einprogrammieren und nicht das Ziel am Ende des Tages. Dann kann man immer die Restreichweite in der Anzeige mit der Kilometer Angabe im Navi vergleichen. Es kann vorkommen, wegen Wind, Steigung oder was auch immer, dass der Stromverbrauch höher ist als geplant, Wenn dem so ist und man sieht unterwegs dass die Reichweite langsam aber sicher unter die Kilometerangabe des Navi kommt dann muss man kurz mal nachdenken. Entweder überquert man ein Gebirge und man kann davon ausgehen, dass es nach den höchsten Punkt auf der Teilstrecke wieder besser wird, oder dass man vielleicht doch langsamer fahren sollte oder dass man wegen dem Wetter nun doch früher laden sollte. Das geht alles recht Stressfrei wenn man nicht voll am Gas bleibt und mit Gewalt den Plan einhalten möchte.


    Alternativ kannst du dir natürlich schon vorher einige Ladestationen auf der Strecke raus suchen, muss aber eigentlich nicht sein, wenn es einen geschulten Beifahrer gibt.

    Als zusätzliche Erklärung: wenn zum halten der Geschwindigkeit von zb 100km/h 15kW notwendig sind, dann nimmt dir der Luft und Rollwiderstand diese 15kW entweder aus dem Antrieb beim Fahren oder aus der Kinetischen Energie beim Segeln. Du wirst langsamer. Rekuperierst du aber gleich auf und 50km/h wo du nur 8kW zum Halten der Geschwindigkeit brauchen würdest, dann verlierst du beim Segeln auch nur 8kW, allerdings länger. Wegen dem quadratischen Zusammenhang aber ist die kürzere Segelzeit mit 15,KW trotzdem mehr Wh als das etwas längere Segeln mit 8kW. Natürlich bemerkt man diese Leistung nicht, weil die beim Segeln immer aus der Kinetischen Energie des Fahrzeuges genommen wird, aber man verliert diese auch beim Segeln. Es ist daher immer schlechter auch beim Segeln schnell zu sein als langsam zu segeln. Der Luftwiderstand nimmt sich sein Tribut ohne zu fragen wo die Energie her kommt. Und was dann an kinetischer Energie fehlt kann weniger Rekuperierst werden.

    Und noch weniger wenn du erst bremst und dann langsam segelst. Das aber macht nur bei einer roten Ampel Sinn, wo man dann eh steht, also keine Zeit verliert.

    Ansonsten auch bei Deinem Beispiel, das langsamere Szenario gewinnt. Weil Fahren bis 100m vor dem Schild einfach schneller ist, darauf kommt es an.

    Ob Recu oder Rollen lassen besser für den Energieverbrauch ist hängt einzig und alleine von der Geschwindigkeit ab. Kurz zusammengefasst: Langsam ist immer besser.

    Wenn du den Berg hinunter rollst und damit schneller rollst als mit Recu, dann wirst du unten mit Recu mehr im Akku haben als mit rollen. Dann hast du mit dem Luftwiderstand gebremst der beim schnelleren rollen höher ist als beim langsameren Rollen und damit Energie verschwendet.

    Am Besten aber sieht man das bei folgendem Szenarium: Es gilt einen Kilometer vor einer roten Ampel die richtige Entscheidung zu treffen was am Energiesparendsten ist. Nach einer Computersimulation wurde folgendes Szenarium gefunden: Sofort beim Erkennen des gewünschten Szenario, also bei 100km/h einen Kilometer vor einer roten Ampel auf jene Geschwindigkeit herab rekuperieren damit man gerade noch bis zur Ampel rollen kann. (klar wird das nicht sehr praktikabel sein, weil dich tausend Fahrzeuge überholen.) Dann hat man maximal die Energie aus dem System in die Batterie geholt. Würde man mit 100km/h weiter rollen bis zu dem Punkt wo man vor der Ampel mittels Rekuperation anhalten muss, würde man bei dieser hohen Geschwindigkeit viel mehr Energie in den Luftwiderstand verlieren. Auch kontinuierlich Rekuperieren als Zielbremsung ist weniger effektiv als so viel wie möglich sofort zu rekuperieren.

    Auch hier wieder zusammengefasst: Das langsamste Szenario gewinnt.

    Und so zieht es sich durch alle Szenarien. Rollen gewinnt immer dann wenn es langsamer als das Rekuperieren ist und Rekuperieren gewinnt immer dann wenn es langsamer als das Rollen ist,

    Das mit dem 80-100 Pulsen ist etwas für den Verbrenner, der bei hoher Last einen (viel) besseren Wirkungsgrad hat, beim Elektrofahrzeug bleibt nur wieder die in Mittel niedrigere Geschwindigkeit über. Dauernd 90km/h zu fahren hat den ähnlichen Verbrauch., sogar ein wenig besser, weil die 100km/h mehr Energie fressen als die 80km/h wieder bringen. (quadratische Abhängigkeit des Luftwiderstandes von der Geschwindigkeit)


    Kurzum: Segeln ist etwas für den Verbrenner der Auskuppelt und keine Verbrennung setzt, beim BEV macht es keinen Vorteil.

    Die Abfrage des Benutzerprofils beim Start des Kia EV3 kann im Infotainment-System deaktiviert werden, indem man ein Hauptprofil festlegt und dieses mit dem Schlüssel oder dem digitalen Schlüssel verknüpft.
    Schritte zur Vermeidung der Benutzerauswahl:

    1. Profil einrichten: Gehen Sie auf Einstellungen > Benutzerprofil > Profileinstellungen.
    2. Schlüssel verknüpfen: Verknüpfen Sie Ihr Profil (z.B. Fahrer 1) direkt mit dem digitalen Schlüssel (Smartphone) oder dem physischen Schlüssel, um die automatische Erkennung zu aktivieren.
    3. Abfrage umgehen: Sobald der Schlüssel/das Handy beim Einsteigen erkannt wird, lädt das System das Profil direkt, ohne die Auswahlseite anzuzeigen.

    Und wenn man dann den Kia doch einmal verborgen möchte, einfach den anderen Schlüssel weiter geben und es wird wieder auf Gast abgefragt. Allerdings muss man sich zuerst ein eigenes Profil erstellen und da muss man viel mehr neu einstellen als man erst denkt. Die Anzeige in km/kWh zum Beispiel war echt nervig.