Beiträge von e-crissel

    Wastl2000

    Prinzipiell sollte es funktionieren. Es sieht nach einer gleichmäßigen Auflage der Klammer aus, auch wenn die Kontaktfläche sehr klein ist.


    Wenn du magst, dann schaue dir mal meinen Bericht und die Fotos zum Thulesystem an. Die Auflageflächen der Thuleklammern für den EV3 sind geradezu winzig.


    Edit: Wenn ich mich richtig erinnere, saßen die Thuleklammerm auch nicht immer perfekt in der Falz der Dachreling.


    Vereinfacht gesagt. Keinen Stress machen. Ja, Akkuschonung ist sinnvoll. Und wie hier als Faustregel schon mehrfach geschrieben, möglichst im Fenster 20-80% bewegen. Und bei Bedarf auch auf 100% laden und bis 1% runterfahren. Mache ich seit Jahren so.

    Natürlich kann man das auch noch weiter optimieren. Es gibt dazu hier richtig gute technische Erläuterungen.

    Ich persönlich lasse den Akku maximal 1 Tag ganz voll rumstehen.

    Da ich den Wagen täglich nutze (außer am Wochenende) kommen bei mir aber auch keine längeren Standzeiten auf.

    Bei allem Optimierungswillen, ist das Auto für mich ein Alltagsgegenstand, den ich nach Bedarf nutze.

    Aber ein optimal gepflegter Akku ist schon eine feine Sache. Wie damals der top gepflegte und mit wenig km gelaufene Verbrenner, der nur im optimalen Drehzahlfenster gefahren wurde.

    Na ja, beim meinen ersten EV, mit einem recht „kleinen“ Akku, hatte ich nach einem Jahr schon den Eindruck, dass die Reichweite deutlich gesunken war.

    Beim zweiten EV mit doppelt so großem Akku, hatte ich das Gefühl, dass es nach einem Jahr keinerlei Einbußen gab. (Kann an der Taktik von Kia gelegen haben, nach und nach den Puffer freizugeben)

    Ein Avilloo Test nach 5 Jahren ergab einen SOH von 95%.

    Und auch bei EV3 merke ich jetzt nach 16 Monaten und über 32.000 km keinen signifikanten Unterschied.

    Wäre interessant, ob jemand schon einen zertifizierten Batterietest beim EV3 hat machen lassen.

    Aus meiner Erinnerung, gab es herstellerübergreifend doch signifikante Unterschiede über die Akkugesundheit bei den verschiedenen Fahrzeugen, auch nach einem Jahr mit entsprechender Kilometerleistung.

    Gibt es eigentlich was neues zur Akku-Haltbarkeit beim EV3?

    Mich interessiert das Thema sehr.

    Die letzen Seiten waren leider nur mit den Themen Bremsen, Reku und Preisnachlässe bestückt.

    So etwas ist mir in all den Jahren noch nicht passiert. Selbst bei unserer Tour im Juli, als wir 39° C hatten, fuhr der Wagen nach den Ladestops wie gewohnt. Auch die Ladekurve hielt sich bei diesen Temperaturen konstant bei 128 kW. Ich hatte nur beobachtet, dass die Akkupflege (Kühlung) mehrfach aktiv war.

    Mir würden für deinen Fall nur zwei Szenarien einfallen:

    1. Die Akkukühlung hat nicht funktioniert.

    2. Der Limiter war aktiv. Aber das wäre dir bestimmt aufgefallen.

    …

    Ja, geregnet hat es auf der Rückfahrt, aber höchstens auf einem Drittel der Strecke.

    …

    Neben dem Wind hat tatsächlich auch der erhöhte Rollwiderstand bei Regen einen großen Einfluss auf den Verbrauch.


    …

    Das hatte ich vor dem Kauf so nicht auf der Rechnung. Blöd, denn sonst hätte ich zum großen Akku gegriffen. Ist nun nicht mehr zu ändern.

    …

    Die Akkugröße sollte vor einem Kauf in der Tat gut überlegt sein. Im Alltag kommen viele mit dem 58kWh Akku gut zurecht. Und da die Ladeinfrastruktur gut ausgebaut ist, ist auch ein Zwischenladen auf der Langstrecke problemlos möglich.

    Wenn man bereit ist für den großen mehr auszugeben, erhält man meiner Meinung nach mehr Flexibilität. Ich habe bisher Akkugrößen von 32kWh, 64kWh und jetzt 81kWh gefahren und für meinen Anwendungsfall ist der 81er bisher die beste Option.

    Sind also viele Parameter, die den Verbrauch beeinflussen, und das offenbar stärker als bei unserem vorherigen Uralt-Diesel.

    Rein physikalisch gesehen sind die äußeren Einflussfaktoren (Regen, Wind, Topographie) für alle Autos gleich.

    Beim Diesel ist es uns vielleicht nur nie Aufgefallen, da der Verbrauch auf der Autobahn, im Vergleich zum Stadtverbrauch, sehr niedrig war. Also sozusagen war der Autobahnverbrauch die Benchmark.

    Beim E-Auto ist es genau andersherum. Da wird In der Stadt einiges über die Reku zurückgewonnen, was beim Verbrenner in wahrsten Sinne des Wortes verpufft.

    melli

    Möglicher Wind, wie hier schon mehrfach vermutet, kann eine Menge ausmachen.

    30 Meter Höhenunterschied zwischen Start und Ziel eher nicht.

    Bliebe noch ein signifikanter Unterschied vom Durchschnittstempo zwischen Hin- und Rückfahrt. Wieviel Zeit habt ihr benötigt?

    Es kann schon eine große Rolle spielen ob ich mit 110km/h relativ konstant durchfahren und somit vielleicht auf 100km/h oder etwas mehr Durchschnittsgeschwindigkeit komme, oder ob ich vielleicht erhöhtes Verkehrsaufkommen habe und vielleicht nur auf 80km/h Durchschnitt komme.

    Einen erhöhten Verbrauch durch irgendwelche zusätzlichen Verbraucher kann ich mir nicht erklären.

    Zudem hat der EV3 nunmal nicht die windschlüpfrigste Karosserie. Und auch wenn es nicht bergauf oder bergab geht, so muss er doch permanent gegen den Luftwiderstand „ankämpfen“. Da nutzt auch die flachste Strecke nichts.

    Vielleicht haben sich bei deiner Tour viele kleine Faktoren, die einzeln nicht so gravierend sind, „negativ“ addiert.