OTA Update für Navigationskarten

  • Ich zitiere mal kurz aus dem Artikel:


    "...

    Kostenbeispiele: Für die einjährige Nutzung der LED-Matrix-Scheinwerfer bei Audi zum Beispiel zahlt man etwa 260 Euro. Die zeitlich unbegrenzte Nutzung für das nützliche Feature schlägt mit mehr als 1300 Euro zu Buche. Wer das Navi bei einem Audi-Modell nachrüstet, zahlt zwischen 600 Euro (1 Jahr) und 3000 Euro (auf Lebenszeit).

    ..."


    Da frage ich mich schon, was der "normal" Autofahrer dem VW-Audi-Konzern denn getan hat, dass er in einer solchen Form dafür "bluten" muss? Ich kann es ja kaum glauben, dass man für die Nutzung des Extras "Matrix-Scheinwerfer" auch noch zahlen muss. Das kann doch wohl nicht deren Ernst sein oder?


    Ich stelle mir gerade vor, dass unser neuer Kühlschrank zwei Birnen hat (2 Watt "normal" und eine 5 Watt LED) und ich für die Nutzung der LED-"Birne" jetzt jedes Jahr extra bezahlen soll. :/


    Ok, VW-Konzern - ich habe es verstanden. Ich habe absolut kein Mitleid mit Eurem "Gejammer" vom einbrechenden Markt in Deutschland. Was denkt ihr denn, wer solche Fahrzeuge zukünftig kauft? Mal abgesehen von den ganzen Firmen- und Dienstwagen-Flotten? Mir fällt da grade niemand mehr ein.


    So, "AufregeModus" aus..... ;)

    2014-2020 Kia cee´d Spirit, deluxeweiß met, DSG, Panoramadach

    2019-2025 Kia ProCeed GT, trackrot, DCT, Panoramadach

    seit 14.05.25 - EV3 GT-Line ivory Silber Metallic mit P9, P10, P11 und AHK

  • Im ID.Buzz vom Kollegen war die schnöde Fernlichtautomatik auch nicht inklusive.

    Ich kann mir kaum vorstellen, dass eine Navigation 3000€ kosten soll. So viel kostete ja bisher das ganze Ding.

    Wenn da natürlich unbegrenzt alle möglichen Daten enthalten sind + Netflix und Co ohne Datenbegrenzung...

  • Die Unart der Freischaltung von Funktionen gegen Bezahlung, die eigentlich schon verbaut sind, stammt nicht von VW, sondern wurde bei BMW und Mercedes zuerst eingeführt.

    Kia EV3 GT-Line schwarz

    P8 + P9

    Bestellt: 16.11.2024

    Lieferzeit: Übergabe ist am 10.03.2025 erfolgt 8)

  • Beim Versuch mir einen E-tron Q4 zu konfigurieren zum Check konnte ich auf die Schnelle keinerlei "Abo-Modelle" oder ähnliches finden.

    Möglicherweise kommt VAG ja auch langsam drauf, daß die Leute IHRE Autos gerne kaufen und damit dann das nutzen, was sie gekauft haben - nicht Vollausstattung in jedes Auto zu bauen und hoffen, daß diese von einigen dann auch per Abo abgestottert werden. Die Akzeptanz für z.b. Lenkradheizung monatlich (erfundene) 2.90 zu bezahlen etc. etc. ist glaube ich sehr überschaubar.

    Aber "functions on demand" habe ich noch gefunden, kann aber ohne Audi zu besitzen / registriert zu sein keine Preise ansehen.Jedenfalls ist sowas für mich ein "no-go" und die 2.90 für Kia für die Nutzung des "Quatschassistenten" (im 1. Jahr gratis, also bald ausgelaufen)... ist bereits ein No-go. Kürzlich wieder mal probiert und mir einen Witz erzählen lassen.... für den hätte ich eher Geld fürs anhören bekommen müssen, so schlecht war der.


    Edit - habe eine (witzlose) Liste im INet gefunden.... kein Kommentar
    (für Skoda gibs auch eine Liste, aber nur Einmal-Preise die auch bei Besitzerwechsel erhalten bleiben und sehr Softwarelastig sind - damit kann ich leben notfalls. Besser als ein "Beim Konfigurieren vergessen - nicht mehr einfach zu bekommen".

    (Ich hatte bei meinem Skoda die "Leseleuchten hinten" nicht geordert, da mein Hund nicht lesen konnte. Daß es dann absolut kein Licht gab, nur Dunkelheit, das war dann unerwartet und nicht mehr (ohne Aufwand) zu ändern.)

  • Die Unart der Freischaltung von Funktionen gegen Bezahlung, die eigentlich schon verbaut sind, stammt nicht von VW, sondern wurde bei BMW und Mercedes zuerst eingeführt.

    Aber auch VW war, zumindest gedanklich, auch schon früh dabei. Als ich mich 2017 für den eGolf interessierte und beim hiesigen VW Händler saß, um mich dort zu informieren, erzählte mir der „geschulte“ E-Autoverkäufer, dass er kurz zuvor eine Schulung besucht hatte, wo VW diese Abofunktionen (Sitzheizung etc.) präsentierte. Und der Verkäufer war so begeistert von dieser Idee, dass er mir auf dem Monitor gleich die interne Präsentation dazu zeigte. Meine Reaktion darauf könnt ihr euch denken. 🤦

    Diese Abomodelle sind „einfache“ Gelddruckmaschinen. Die Hardware wird sowieso verbaut und dann wird alles nochmals per Abomodell vergoldet.

  • Jein.

    Zum einen: Für den Hersteller ist es logistisch/kostentechnisch bei manchem optimierter, es pauschal einheitlich zu verbauen, statt div. Varianten vorrätig und individual am Band zu bestücken.


    Im Weiteren: Die Option will aber entwickelt, gebaut und damit auch bezahlt sein!


    Dem Kunden wird also die Wahl angeboten. Eine Option zu kaufen (oder zu Mieten) oder nicht.


    Sicherlich: Es ist gefühlt schon irrwitzig, zu wissen da sind Dinge an Bord, zum greifen nah. Aber nicht nutzbar. Letztlich hat man sie aber auch nicht bezahlt!


    Es wäre ja sonst vergleichbar wie:


    Eine Theateraufführung/Kino etc. findet statt. 100 Leute zahlen Eintritt und schauen sich das entsprechend an.

    Jetzt könnte man doch auf die Idee kommen...


    Hey. Wenn ich mich nach Vorstellung 1 einfach im (inneren) Foyer noch weiter aufhalte und die nächste Vorstellung mit anderem Film nebenan auch noch anschaue...., der Film läuft doch eh und Sitzplätze sind genug da....! ;)