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Hat wer Erfahrungen mit Ladung über 220 V - Steckdose?
Das ist der Nachteil, wenn man in einem alten Haus wohnt.
Hallo Nordharzer
Ich hatte damals auch mit einer 230V Dose angefangen (gute Industriedose mit FI) und einer 2,5mm2 Leitung.
Generell sollten hier aber max.10A Dauerstrom fließen, damit die Dose bzw. die Kontakte nicht überlastet werden. Ergibt also eine max. Ladeleistung von ca. 2,3kWh.
Zieht man jetzt noch ca. 20% an Ladeverlusten ab, bleiben ca 1,84kWh übrig. So landen bei einem Ladevorgang von 12 Stunden ca. 22,08kWh im Akku. Dies ermöglicht je nach Fahrweise, Wetter und Strecke eine tägliche Fahrstrecke von ca. 100-150km, oder im Sommer auch etwas mehr.
Damals gab es dann die 900€ Förderung, so entschied ich mich für die Anschaffung der Wallbox. Bevor der Elektriker kam hatte ich eine 4mm2 Leitung selbst vom Zählerschrank zur Wallbox gezogen. Der Elektriker hatte dann noch einen kleinen Verteilerkasten (mit Leitungsschutzschaltern und FI) dazwischen geklemmt, da unser Schalterschrank zu klein bzw. ausgelastet war. Dieser zusätzliche Verteilerkasten ist im wahrsten Sinne des Wortes keine große Sache. Und da ich keinen zweiten „großen“ Zähler vom Energieversorger haben wollte, passte in diesen „kleinen“ Verteilerkasten auch noch ein kleiner digitaler Zusatzzähler auf die Hutschiene. Das wäre aber nicht unbedingt nötig gewesen, da meine Wallbox ebenfalls den Verbrauch anzeigt.
Insgesamt läuft also alles über einen Zähler des Energieversorgers.
Mein Fazit. Wenn Geld keine Rolle spielt, empfinde ich die Wallbox als wesentlich flexibler und entspannter.
Wenn es aber günstig sein soll und das tägliche Fahrprofil in das 100-150kmFenster passt, wäre ich bei der 230V Steckdose .
Gruß e-crissel