Beiträge von e-crissel

    Das ist ganz toll. Ich sage es einfach immer wieder: Ich wende mich an die Fahrer, denen nicht klar ist, dass sie auch rekuperieren wenn sie aufs Bremspedal treten. Du bist nicht gemeint

    Es ist mir schon klar, dass ich nicht gemeint bin. Aber darf ich deshalb nicht meine Meinung zum Thema äußern und über meine Erfahrungen berichten?

    Und darf ich nicht anmerken, oder auch kritisieren, wenn ich Aussagen für irreführend oder falsch halte?

    Ich denke, jeder kann mit seinen Erfahrungen beitragen und jeder ist in der Lage, sich seine Meinung aus dem Gesagten/Geschriebenen zu bilden.

    Tomiro

    In Bezug auf das Rollen sind wir uns einig.

    Wenn du nicht versierten Fahren das vermitteln willst, ist deine Aussage zum Level 3 fahren aber nicht zielführend.

    Und wenn du fragst, „Warum sollte man das tun?“, ist die Antwort, weil es Geschmacksache ist, welcher Modus gewählt wird und es in der Praxis wohl kaum messbare Unterschiede hervorbringt, wie rainmaker treffend erläutert hat.

    Die Frage von Stefan war doch was ist besser? Und die Antwort sollte sein, es ist Geschmacksache.

    Wenn ich Level 3 wähle, "muss" ich lange Strom geben, um dann relativ stark runterzubremsen.

    Die Aussage finde ich irreführend.

    Auch mit Level 1-3 kann ich den Wagen rollen lassen, in dem ich das Strompedal so dosiere, dass ich den Punkt zwischen Beschleunigung und Rekuperation halte.

    Ansonsten stimme ich zu, dass vorausschauendes Fahren und damit den Wagen rollen zu lassen, die sparsamste Methode ist. Natürlich muss das im Alltagsverkehr praktikabel sein. Und das gilt auch für den Verbrenner.

    Und wenn ich abbremsen muss, dann ist die Rekuperation „goldwert“. Von daher finde ich den „Hype“ um die Rekuperation absolut gerechtfertigt.

    Edit:

    Ups, da war passra schneller. 😉

    Ich muss nochmal unwissend nachfragen.

    Ich hätte jetzt auch vermutet, dass ein Anhänger mit Plane den Verbrauch erhöht, im Vergleich zu einer Fahrt mit einem offenem Anhänger, auch wenn der gesamte Aufbau jetzt nicht wesentlich über das Fahrzeug hinaus ragt.

    Allerdings berichtet Tobias Wagner, alias Der Elektrotrucker, dass sich der Verbrauch bei seinem LKW mit offenem Auflieger, gegenüber einem mit geschlossenem Auflieger, erhöht.

    Das eine Ladung Luftverwirbelungen erzeugt und damit den Verbrauch erhöht, leuchtet mir ein. Aber ein offener Anhänger verbraucht mehr, als ein geschlossener Anhänger?

    Verstehe ich da was falsch, oder werfe ich da was durcheinander?

    Hier die Zusammenfassung meiner Recherche bzgl. der Lastverteilung bei den Alpitronicsäulen:

    Die HYC 300 können mit bis zu vier 75kW Stacks betrieben werden (oder auch weniger)

    • Die HYC 300 teilen die Last bei gleichzeitiger Nutzung zu 50:50 auf (bei Einstellung Fair Use). Ausnahme, ein Fahrzeug kann z.b. nur 50kW nutzen, dann kann der dritte 75kW Stack dem ersten Auto zugewiesen werden. Oder die Leistung wird seitens des CPO reglementiert. Dies wird in einem Video aus 2023 vom Gründer und CEO Philipp Senoner in einem Video ab Minute 2:00 auf YouTube so beschrieben.
    • zu den HYC 400 gibt es von Alpitronic ebenfalls ein kurzes Video aus 2023. Ich verstehe es ab Minute 0:45 auf YouTube so, dass dort die Last dynamisch verteilt werden kann, sobald ein Wagen seine Ladeleistung reduziert (z.b. ab einem bestimmten SOC). Die Last/Stacks können dann in 50kW Schritten dem anderen Auto zur Verfügung gestellt werden.

    Ob dies in jeder Situation (Auto 1 Steckt ab und Auto 2 bekommt dann volle Ladeleistung) so ist, habe ich nicht herausgefunden.

    Wenn aber der CEO die Aussage so tätigt, verstehe ich es so, dass ich bei geteilter Ladesäule die halbe Ladeleistung der Säule bekomme. Aber vielleicht gibt es auch mittlerweile von Alpitronic neue Software. Die Videos sind ja schon knapp 3 Jahre alt.


    Da meine „stille Stunde“ nun auch ausgeschöpft ist, werde ich es dabei belassen, da ich keine wissenschaftliche Arbeit daraus machen möchte. 😉


    Mein Fazit: Obwohl der CEO die 50:50 Verteilung bestätigt und ich diese auch erwarte, meide ich in Zukunft eine Doppelbelegung der Säule.

    Und wenn der Ladepark gut ausgelastet ist und die Leistung seitens des CPO reduziert wird, oder die Säule aus irgendeinem anderen Grund die Leistung reduziert, dann ist es eben so.

    Auf der Langstrecke werde ich mir deshalb keinen anderen Ladepark suchen, es sei denn, die Ladeleistung liegt bei unter 50kW und ich habe noch genug Restakku.

    Wie Hajodus schon schrieb, ist das jammern auf hohem Niveau 🙂


    Tornhoof

    Das deckt sich mit meiner ersten kleinen Recherche.

    Ich habe bisher verschiedene Dokumente im Netz (Datenblätter, Configuration Manuals, etc.) gefunden, die das bestätigen.

    Alpitronic rüstet die Säulen modular entweder mit 50kW, oder 75kW Stacks aus. Heißt, bei einer 100er Säule sind zwei 50kW Stacks verbaut, bei einer 300er Säule maximal vier 75kW Stacks.

    Aber was mir nicht bewusst war, das man auch eine HYC 300 bestellen kann und diese z.B. auch nur mit zwei 75 Stacks ausrüsten kann, was zusammen dann „nur“ 150kW ergeben.

    Wenn aber Aral Pulse die Säulen labelt und 300kW angibt, sollten diese auch drin sein.

    Wie die einzelnen Stacks nun angesteuert und verteilt werden, das ist ja nun das was uns Nutzer interessiert, kann ich abschließend noch nicht genau sagen.

    In einem Configurations Manual für die HYC 50, 200 und 400 stand drin, dass bei Nutzung zweier Ladepunkte die Last 50:50 aufgeteilt wird.

    Im gleichen Dokument stand, dass wenn die Säule im First Come, first served Modus betrieben wird, der erste Nutzer die volle Ladeleistung bekommt und der zweite bekommt nichts.

    Das widerspricht dem, was die KI dazu sagte.

    Ich bin mit meiner Recherche noch am Anfang und leider untersagt Alptronic in seinen Dokumenten die unautorisierte Veröffentlichung, auch in Auszügen. Deshalb werde ich keine Zitate und auch keine links zu den Dokumenten posten und hier nur eine Zusammenfassung geben.

    Wenn ihr dies nachschlagen wollt, so findet ihr diese Dokumente relativ schnell im Netz.

    Ich werde noch ein klein wenig weiter recherchieren und hier berichten. Ich hoffe noch etwas zur Dynamischen Lastverteilung zu finden.

    Unterm Strich würde ich aber jetzt schon sagen, das es für uns beim Laden eine Wundertüte bleibt.

    Edit: Bestätigen kann ich auch noch, dass die die Ladeleistung begrenzt werden kann (wenn z.B. der Netzanschluss nicht ausreicht. Aber das hatten wir ja auch zuvor schon angenommen.

    Und es gibt noch einen Silentmode.

    Dieser kann wie bei einer Zeitschaltuhr programmiert werden und die Ladeleistung so regeln, dass die Lüfter zu einer bestimmten Zeit nur mit einer festgelegten Lautstärke (dB) laufen.

    rainmaker

    Naja, verstehen würde ich es schon ganz gerne, das liegt wohl auch meiner leicht zwanghaften Ader. 😉

    Zumal es mich interessiert, ob es jetzt an den Alpitronicsäulen Zufall oder Standard ist.

    Wenn es Standard ist, werde ich es in Zukunft auf Teufel-Komm-Raus es vermeiden, eine Ladesäule mit jemanden zu teilen. Oder, wie Hajodus schrieb, wenn die Säule frei wird, abstecken und neu starten, damit hoffentlich mehr Ladeleistung zur Verfügung steht

    Und da ich nur ab und zu auf Langstrecke unterwegs bin und ich dann auf einen Feldversuch keine Lust habe, bleibt mir wohl nur die Theorie.

    rainmaker

    Ich kann deine Ausführungen schon nachvollziehen und sie erscheinen mir auch logisch zu sein.

    Nur die KI betont beim Faire Share ausdrückliche eine „ständige“ Überprüfung und Anpassung der Leistung. Alpitronic bietet diese Infos wohl in ihren technischen Dokumenten an.

    Mal sehen, ob ich diese in einer stillen Stunde mal durchforste.

    Ich habe auf die Schnelle mal ein wenig die KI bemüht.

    Alpitronic verwendet wohl in den Säulen 75kW Module, die separat angesteuert werden können.

    Zusammengefasst scheint Alpitronic dem Ladeparkbetreiber mehrere Optionen für die Säulen anzubieten.

    1. First come, first served

    Der erste Nutzer erhält die maximale Leistung, der zweite nur den Rest. Alpitronic bezeichnet diese Einstellung als nicht fair.

    2. Equal Distribution - Faire Share (empfohlen)

    Die Säule prüft permanent die Anforderungen der Autos und regelt dementsprechend die Leistung. Soll heißen, ein Wagen benötigt aufgrund des SOC weniger Leistung, dann wird diese dem anderen Wagen zur Verfügung gestellt. Bzw. das nächste Modul dem anderen Wagen zur Verfügung gestellt.

    3. Symmetrische Aufteilung

    Der Ladeparkbetreiber kann das max. Limit der Säulen festlegen.

    Z.B. bei Limitierung durch den Netzanschluss.


    (Aufzählung nicht abschließend)


    Alle Angaben der KI ohne Gewähr. Ich hatte noch keine Zeit diese überprüfen.