Beiträge von e-crissel

    Die Frage ist beim öffentlichen Laden sicher der Preis. Zu Hause kostet die kWh 30 Ct, an der Ladesäule kann es leicht deutlich teurer werden.

    Ich habe jetzt 19105 km auf dem Tacho und insgesamt 3597kWh geladen.

    Würde ich nur öffentlich laden und im Schnitt 20ct/kWh mehr bezahlen, wären das 719,4€ Mehrkosten auf die gefahrene 19105km. Würde bedeuten, ich könnte ca. 132487km fahren bis die 5000€ Installationskosten „verbraucht“ sind. Danach würde ich dann drauf zahlen. Durch eventuelle Abo-Vertäge mit einem bestimmten Anbieter könnte ich den kWh-Preis noch drücken und die km nach oben Schrauben.

    Also, man kann sich immer alles durch-, gegen- und schönrechnen.

    Aber das Laden im Carport/Garage/Stellplatz ist und bleibt die entspannteste Art zu laden und auf gaaanz lange Sicht dann vielleicht auch wieder die Günstigste.

    Dann würde ich an deiner Stelle öffentlich laden, falls das in deiner Umgebung möglich ist. Ein Schnelllader während du einkaufen gehst wäre ideal. Auch finanziell würde es ewig dauern bis du 5000 € oder gar mehr wieder drin hättest.

    Stimmt, finanziell lohnt sich dann eher das öffentliche Laden.

    Aber die Bequemlichkeit zu Hause laden zu können ist unschlagbar.

    Es ist nicht der Preis, der mich abschreckt, es sind die Rahmenbedingungen. Ich muss eine frisch umgebaute Küche gegen den Willen meiner Frau schon wieder anfassen, durch den Wintergarten und den Hof zum Carport. Ich hatte gedacht, ich könnte vom Strom im Carport abgehen. Da liegen aber nur 220V an.

    Die 230V reichen für den „Ladeziegel“.

    Wie gesagt, die Leitung und die Dose nur mit max. 10A Dauerstrom belasten.

    Die Frage ist, welche Länge und welchen Querschnitt (1,5 oder 2,5mm2) die Zuleitung zum Carport hat.

    Wenn nur eine 1,5er Leitung liegt, würde ich den Ladestrom sogar auf 8A begrenzen.

    Dann musst du allerdings die Rechnung für die geladenen kWh in 12 Stunden neu durchrechnen.

    Frage da mal deinen Elektriker, ob er eine 1,5mm2 Zuleitung bei 8A Dauerstrom über 12 Stunden für ausreichend hält.

    Wie gesagt, bin ich damals auf Nummer sicher gegangen und hatte mir eine 2,5mm2 Zuleitung gelegt.

    Frage von jemand, der keine Ahnung hat.

    Kann ich an eine 230 V Leitung eine 400 V Steckdose anschliessen?

    Dann könnte ich ja mit mobiler Wallbox und 11 kW laden.

    Für die 11kW Wallbox benötigst du drei Phasen, also ein 5-adriges Kabel (L1,2,3 + Nullleiter + PE) mit mindestens 4mm2 Querschnitt. Je nach Länge des zu verlegenden Kabels besser noch 6mm2 Querschnitt.

    Eine „normale“ Stromleitung in Häusern ist 1-Phasig, also 3-adrig (L,N,PE) und hat in der Regel einen Querschnitt von 1,5mm2 (in Betrieben sind 2,5mm2 vorgesehen)

    Hat wer Erfahrungen mit Ladung über 220 V - Steckdose?

    Das ist der Nachteil, wenn man in einem alten Haus wohnt.

    Hallo Nordharzer

    Ich hatte damals auch mit einer 230V Dose angefangen (gute Industriedose mit FI) und einer 2,5mm2 Leitung.

    Generell sollten hier aber max.10A Dauerstrom fließen, damit die Dose bzw. die Kontakte nicht überlastet werden. Ergibt also eine max. Ladeleistung von ca. 2,3kWh.

    Zieht man jetzt noch ca. 20% an Ladeverlusten ab, bleiben ca 1,84kWh übrig. So landen bei einem Ladevorgang von 12 Stunden ca. 22,08kWh im Akku. Dies ermöglicht je nach Fahrweise, Wetter und Strecke eine tägliche Fahrstrecke von ca. 100-150km, oder im Sommer auch etwas mehr.

    Damals gab es dann die 900€ Förderung, so entschied ich mich für die Anschaffung der Wallbox. Bevor der Elektriker kam hatte ich eine 4mm2 Leitung selbst vom Zählerschrank zur Wallbox gezogen. Der Elektriker hatte dann noch einen kleinen Verteilerkasten (mit Leitungsschutzschaltern und FI) dazwischen geklemmt, da unser Schalterschrank zu klein bzw. ausgelastet war. Dieser zusätzliche Verteilerkasten ist im wahrsten Sinne des Wortes keine große Sache. Und da ich keinen zweiten „großen“ Zähler vom Energieversorger haben wollte, passte in diesen „kleinen“ Verteilerkasten auch noch ein kleiner digitaler Zusatzzähler auf die Hutschiene. Das wäre aber nicht unbedingt nötig gewesen, da meine Wallbox ebenfalls den Verbrauch anzeigt.

    Insgesamt läuft also alles über einen Zähler des Energieversorgers.

    Mein Fazit. Wenn Geld keine Rolle spielt, empfinde ich die Wallbox als wesentlich flexibler und entspannter.

    Wenn es aber günstig sein soll und das tägliche Fahrprofil in das 100-150kmFenster passt, wäre ich bei der 230V Steckdose .

    Gruß e-crissel

    Sollte der Unterschied so „gering“ sein, wie von der KI behauptet, wird es schwer das zu erfahren/zu erspüren.

    Alleine eine Winterbereifung sollte schon einen (geringen) Einfluss auf den Verbrauch haben. Ebenso die anderen genannten Faktoren.

    Also messbar wird es schon sein, aber subjektiv erfahrbar? Wie gesagt, die anderen Faktoren werden ebenfalls eine Rolle spielen.

    Schön wäre es, wenn jemand echte Erfahrungen beisteuern würde. Irgendwas ausdenken und es dann glauben kann man ja auch ohne Schwarmintelligenz - egal in welche Richtung.

    "Reichweitengewinn: Spezielle Aero-Felgen oder Radkappen (wie beim Tesla Model 3) können den Energieverbrauch um etwa 3 bis 5 % senken. Das entspricht bei einer vollen Ladung oft einem Plus von 10 bis 15 Kilometern."

    Sagt eine KI.

    Wenn es jemand unter realen Bedingungen messen möchte, müsstet er mit zwei identischen Fahrzeugen und unterschiedlichen Bereifungen die gleiche Strecke zeitgleich fahren damit Topographie, Wetter und Fahrverhalten identisch sind.

    Wäre spannend, ob das schon jemand gemacht hat. Dann könnte man diese Werte mit den Angaben der KI vergleichen.

    Das ist nicht komisch, sondern physikalisch richtig. Die Abweichung durch die unterschiedlichen Reifendurchmesser ist eine prozentuale Abweichung, wird als mit zunehmender Geschwindigkeit größer.

    Das war auch früher bei den analogen Tachos so.


    Nun ist aber im einem modernen Auto die ganze Tempomessung elektronisch, da können also diverse Korrekturen und Offsets mit eingerechnet werden.

    Na ja, beim e-Niro war/ist ja auch alles digital/elektronisch. Über den OBD Port konnte auch die korrekte GPS Geschwindigkeit ausgelesen werden.

    Warum Kia beim e-Niro dann keine „bereinigte“/konstante Tempoabweichung wie beim EV3 anzeigt, erklärt sich mir nicht.

    Ich fahre im Sommer die Original 19“ Felgen und im Winter 17“ Speichenfelgen.

    Hatte ich auch schon beim e-Niro so gemacht.

    Einen direkten Vergleich kann ich nicht ziehen, da ich beim Wechsel nie direkt die Verbräuche verglichen haben und ich im Herbst, wie gesagt, auf 17“ wechsle.

    Und da der Wagen im Winter eh mehr verbraucht, kommt es mir auf das eine oder andere Prozent an Mehrverbrauch durch die Felgen nicht an.