Beiträge von e-crissel

    Wenn Du einen BYD kaufst, der hat einen Lithium Eisen Akku den sollst DU auf 100% laden, kannst die volle Kapazität entnehmen und hält wesentlich länger.

    Im Winter unter 0° ist aber der Verbrauch höher al bei Kia.

    Da kannst DU die angegebene Kapazität voll ausnutzen, ohne dass der Akku leidet.

    Das ist nach meinem Kenntnisstand nicht ganz richtig.

    Es gibt Studien die belegen, dass auch ein LFP Akku der ständig auf 100% geladen wird, schneller altert, als ein LFP Akku der regelmäßig nur bis 80% geladen wird.

    Das regelmäßiger bis 100% laden hat mit dem Balancing zu tun. Beim LFP Akku verläuft die Spannungskurve deutlich flacher, somit benötigt das BMS die volle Bandbreite zum Balancing.

    Und LFP haben bei kalten Temperaturen mehr Probleme, was ein gutes Wärmemanagement erfordert.

    Richtig ist, das ein LFP deutlich mehr Ladezyklen „verträgt“ als ein NMC Akku

    und sicherer ist (thermisches durchgehen).

    Und ein LFP Akku ist bei gleicher Kapazität schwerer als ein NMC Akku.

    Leider habe ich die entsprechenden Quelle gerade nicht parat.

    Moin,

    ich bin jetzt auch kein Vielfahrer (bis 25000km p.a.), aber ich versuche mal meine Erfahrungen mit den EV3 zusammenzufassen.


    Vielfahrer-Alltag

    Ich nutze den EV3 täglich und auch auf Urlaubstouren. Bis jetzt macht er was er soll. Er fährt ausgewogen (Federkomfort), hat mehr als ausreichend Leistung und auch bei höherem Autobahntempo fährt er sich angenehm, wobei es subjektiv im Innenraum dann etwas lauer wird. Die Dämmung des Innenraums könnte besser sein. Mir gefällt zwar nach wie vor der luftige Bereich der „Mittelkonsole“ nicht (verschenkter Raum), aber alles andere hat seinen Platz und seine Funktion. Die Sitze sind bequem, bieten einen ordentlichen Seitenhalt, aber natürlich gibt es auch hier bessere.


    Verbrauch auf der Langstrecke

    Das hängt natürlich von vielen Faktoren ab, wie Fahrweise (Tempo), Streckenprofil, Wetter (Temp., Wind, Regen,Schnee), Verkehr. Meine längsten „Tagestouren“ lagen zwischen 700-1000km. Ich hatte bei diesen Touren bisher Verbräuche zwischen 16 und 21kWh/100km. Natürlich geht auch weniger oder mehr und alles ist abhängig von den o.g. Faktoren.


    techn. Haltbarkeit und bekannte Schwächen

    Schweres Thema. Ich bin bis jetzt von großen Problemen verschont geblieben, aber hier im Forum gibt es einige Berichte über techn. Probleme.

    Hier eine kleine Auswahl:

    AC Laden geht plötzlich nur mit 3,6kW

    Insbesondere die gesunkene AC Ladeleistung bei niedrigen Temperaturen wird hier diskutiert.

    ICCU Problem:…

    Hier geht es um ein bekanntes KIA/Huyndai Problem. In letzter Zeit gibt es hier allerdings keine Meldungen mehr.

    Selbstentladung 5% pro Tag!

    Hier wird von „Vampirverlusten“ des Hochvoltakkus durch ständiges Nachladen der 12V Batterie berichtet.


    Natürlich gibt es noch weitere Berichte über technische Probleme. Ich denke, dass wird bei jedem Auto so sein.

    Ich denke allerdings auch, dass man über diese Berichte noch keine Rückschlüsse auf die längerfristige technische Haltbarkeit ziehen kann. Zumal es ja selten alle Fahrzeuge betrifft. Meistens wird in den Foren über Probleme gesprochen und die Zufriedenheitsberichte gehen da etwas unter.


    Noch kurz zur Degradation des Akkus. Mein alter e-Niro hatte nach 4,5 Jahren und 90000km noch 95% SOH.

    Ich hoffe, dass mein EV3 sich ebensogut schlagen wird.


    Würdet ihr bei so einem Fahrprofil den EV3 guten Gewissens kaufen

    Nach meiner Einschätzung spricht nichts gegen eine Nutzung bei einer Laufleistung von 40000km im Jahr. Ich sehe da jetzt keinen Unterschied zu meinem Fahrprofil.

    Ob man den Wagen generell als geeignet empfindet ist eine persönliche Sache.

    Bei so einer Laufleistung würde ich in die Überlegungen auf jeden Fall auch die Folgekosten mit einbeziehen. Die Werkstatt- und Servicekosten sind bei KIA nicht ohne, ebenso bei der Einstufung in die Versicherungsklassen.


    Mein Fazit zu meinem EV3:

    Er läuft zuverlässig, macht Spaß und fährt sich sehr ausgewogen. Das Raumangebot beim 4,3m Außenlänge finde ich gut.

    Ich hatte es schon an anderer Stelle erwähnt, dass der EV3 meiner Meinung nach in vielen Disziplinen seine Sache richtig gut macht, aber nirgendwo überragend ist. Für mich ein richtig gutes Auto.

    Bitte zurück zum Topic

    Ich habe mir nochmal alle Beiträge durchgelesen und meines Erachtens passen die alle zum Titel „Bremsen oder Rekuperieren/Missverständnisse“.

    Klar wolltest du eine sehr spezifische Aussage treffen, aber du selbst hast das Thema Rost auf den Scheiben in deinem Post #1 angesprochen:

    Und weil das so ist, kommt es oft zu Rost auf den Bremsscheiben, weil diese Bremse im Normalbetrieb gar nicht zum Einsatz kommt.

    In den letzten Posts wurde doch nur die Lösung des von dir genannten Problems besprochen.

    Lass uns doch ein bisschen Freiraum zum Diskutieren. Denn ich bin deiner Meinung, dass das Thema Reku o. Bremsen zu vielen Missverständnissen führen kann,

    wie u.a. beim effizienten Fahren, Rost auf den Scheiben, persönliche Vorlieben der Einstellungen, wie funktioniert das System, wie stelle ich etwas ein, etc.

    Tomiro

    Hier geht es nicht um „ja aber“.

    Du erstellst einen Thread, um zu erklären, dass auch bei der Benutzung des Bremspedals die Reku benutzt wird. Dann solltest du das im Titel auch so benennen.

    Dein jetziger Titel regt zu Diskussionen an.


    Dein Ziel ist es weniger versierte Fahrer zu informieren, triffst aber Aussagen wie

    Zitat

    Je stärker die Rekuperation eingestellt ist, um so länger bleibt man auf dem Strompedal. Um dann nahe am Bremspunkt stärker zu bremsen.

    die so nicht korrekt sind. Und wenn ein weniger versierter Fahrer dies liest, könnte er dies als Tatsache verstehen.


    Weiter triffst du Annahmen von einem Durchschnittsfahrer

    Zitat

    Sorry, aber ich denke nicht, dass der Durchschnittsfahrer Reku 3 wählt um dann das Strompedal ständig nachzuführen um Segeln zu "erzeugen".

    Das sind deine Annahmen, die wiederum ein weniger versierter Fahrer ungeprüft so übernehmen könnte.

    Ich persönlich fahre sehr viel mit Reku3 bzw. I-Padel. Im Stadtverkehr ausschließlich und bei dem bisschen Landstraße dazwischen bleibe ich auch dabei. Nur auf der Autobahn gehe ich in den Auto-Modus.


    Wie gesagt, ändere den Titel, triff deine Aussage (Reku auch mit Bremspedal, was faktisch richtig ist) und unterbinde die Diskussionen.

    Ansonsten gibt es Aussagen, Gegenaussagen, Diskussionen und jeder kann sich seine Meinung bilden.

    Und, ist das nicht der Sinn eines Forums?

    Je stärker die Rekuperation eingestellt ist, um so länger bleibt man auf dem Strompedal. Um dann nahe am Bremspunkt stärker zu bremsen.

    Wieso?

    Auch mit Reku3 kann ich die Rekuleistung über das Strompedal jederzeit regulieren. Und wenn ich die Möglichkeit habe (Landstraße ) dies zeitig zu tun, kann ich auch rechtzeitig mich dem Segelmodus nähern. Ob ich diesen Punkt nun exact treffen kann oder nicht, spielt meines Erachtens keine entscheidende Rolle. Hauptsache ich „lupfe“ zeitig das Strompedal und lasse den Wagen „rollen“.

    Das effiziente Fahren geht im Alltag natürlich nur, wenn der Verkehr es zulässt.

    Edit:

    Ich weiß nicht ob es aktuell bei den Teslas noch immer so ist, aber damals hatten die nur zwei Rekustufen und keine Rekustufe 0 und konnten dementsprechend nicht Segeln.

    Die musste alles über den Stromfuß regulieren. Und die waren und sind sehr effizient unterwegs (natürlich auch abhängig von der Bauform etc.).

    Also sind Stufen 1-3 nur die Stärke der Reku Einstellung, beim Bremsen mit BremspeDal greift sie bis zu einer gewissen Verzögerung eh?

    Und iPedal macht dann was?

    Also, I-Pedal bedeutet bei Kia, Verzögerung durch Reku bis zum Stillstand. Ohne I-Pedal, also z.B. Reku 3, kommt der Wagen nicht zum Stillstand und rollt langsam weiter.


    Stellst du z.B. die Reku auf 0, also der Wagen rollt, wenn du vom Strompedal gehst und trittst dann das Bremspedal, wird zuerst (bis zur max. Rekuleistung) sozusagen der Wagen nur durch den Motor abgebremst (Energierückgewinnung).

    Erst wenn du stärker auf das Bremspedal trittst, also mehr Verzögerung gewünscht ist (starkes Bremsmanöver) greifen zusätzlich die mechanischen Bremsen.

    ...

    Diesen Übergang vor dem Bremsen zu bestimmen ist schwer. Mit I-Pedal wird bis zum Stillstand rekuperiert.

    Ca. 0,3g Verzögerung reicht im Alltag für normale Situationen völlig aus. Wie du geschrieben hast, geht das mit I-Pedal bis zum Stillstand, was ich persönlich auch bevorzuge (Stadtverkehr).

    Bei „normalen“ Verzögerungen mit dem Bremspedal bleibe ich in Alltagssituationen auch problemlos innerhalb dieser 0,3g. Das ist recht gut zu dosieren. Beim Übergang in den Stand greifen dann die mechanischen Bremsen.

    Das macht der EV3 auch so im Stau (Stop&Go) bei aktiviertem Tempomat. Kurz vor dem Stillstand greifen die Bremsbelege zu. Ob dieser kurze Übergang einen signifikanten Einfluss auf den Verbrauch hat, wage ich zu bezweifeln.

    Nur wenn ich aktiv selber mit dem I-Pedal bis zum Stillstand verzögere, wird die Reku bis zum Schluss genutzt.

    Konnte mittlerweile jemand Erfahrung mit den Tesla Chargern sammeln? Passt es beispielsweise gut mit der Lage des Ports usw.? Hatte gehört die Kabel an den Chargern sind wohl Recht schlecht.

    Prinzipiell ist die Lage vorne rechts (EV3) für die SUC schon ganz gut (vorwärts ranfahren).

    Bei den Teslas ist der Port hinten links. Deshalb fahren die alle rückwärts an die Säule.

    Nur ist der Port bei den Teslas ganz hinten links an der Rückleuchte und beim EV3 bekanntermaßen ja auf Höhe des Vorderreifens.

    Bei älteren Säulen oder je nach Anordnung der Ladesäule kann es mit dem Kabel schon mal knapp werden. Aber wenn man das beachtet und die Säule dementsprechend auswählt (z.B. Bucht ganz links- daneben evtl. Freifläche), oder etwas schräg in die Bucht fährt, dann passt das in der Regel schon.