Beiträge von e-crissel

    Die Unart der Freischaltung von Funktionen gegen Bezahlung, die eigentlich schon verbaut sind, stammt nicht von VW, sondern wurde bei BMW und Mercedes zuerst eingeführt.

    Aber auch VW war, zumindest gedanklich, auch schon früh dabei. Als ich mich 2017 für den eGolf interessierte und beim hiesigen VW Händler saß, um mich dort zu informieren, erzählte mir der „geschulte“ E-Autoverkäufer, dass er kurz zuvor eine Schulung besucht hatte, wo VW diese Abofunktionen (Sitzheizung etc.) präsentierte. Und der Verkäufer war so begeistert von dieser Idee, dass er mir auf dem Monitor gleich die interne Präsentation dazu zeigte. Meine Reaktion darauf könnt ihr euch denken. 🤦

    Diese Abomodelle sind „einfache“ Gelddruckmaschinen. Die Hardware wird sowieso verbaut und dann wird alles nochmals per Abomodell vergoldet.

    Das Problem ist ja gar nicht die Dachlast, sondern die maximale Zuladung. Wenn eine Dachbox benötigt wird, sind vermutlich 4 Personen im Auto und damit ist das Fahrzeug schon fast überladen.

    Die < 400 kg Zuladung (bei der GT-Line) werden schon fast mit 4 Personen und dem verfügbaren Kofferraumvolumen überschritten

    Bitte bedenkt, das beim Leergewicht des Autos bereits 75kg für den Fahrer mit einbezogen sind.

    Der Tacho zeigt nicht zuwenig, wie du meinst, an.

    Sondern bis zu 7% zuviel an, wenn ich dann diese ca. 7% schneller fahre,

    bin ich immer auf der sicheren Seite und kein LKW drängelt dann hinter mir. ;)

    rainmaker meint, dass wenn du 80km/h auf dem Tacho hast, deine reale Geschwindigkeit 77km/h ist. Der Tacho zeigt also etwa 3km/h zu viel an.

    Ihr meint beide das Gleiche.

    Pierre bist du sicher, dass dein Tacho 7% mehr an zeigt? Wäre das nicht etwas viel?

    Mich interessieren die Erfahrungen anderer Nutzer bzgl. Verbrauch und Reichweite ebenfalls.

    Aber leider scheint es den einen oder anderen Nutzer zu geben, der mit den Diskussionen zu Reichweite und Verbrauch ein Problem hat.

    Leider müssen diese Nutzer das dann anscheinend immer und immer wieder in den jeweiligen Threads kundtun. Einfach die entsprechenden Threads zu ignorieren, ist ihnen wohl nicht möglich.

    Bleibt für mich nur, dass ich einzelne „Wiederholungstäter“ blockiere, damit ich deren Ansichten nicht mehr lesen muss.

    Schade eigentlich, weil mir damit bestimmt auch so einiges nützliche entgeht.

    Mal sehen wie ich damit hier im Forum so klar komme.

    Das würde wohl erst richtig interessant werden, wenn man die Kiste verkauft und dann brauchts wohl ein "echtes" Zertifkat.

    Bis dahin kann man entweder den Wert selber laufen beobachten oder das anschauen, was das BMS als SoH so behauptet.

    Jedenfalls würde ich der "remaining energy" einigermaßen mal glauben wollen, denn das sollten ja die geladenen kWh, die relativ leicht erfasst werden könne, also richtig sind, wiederspiegeln.

    Wie gesagt, die SOH Anzeige beim e-niro war, gelinde gesagt, ein Witz. Ich hoffe, dass die beim EV3 „richtig“ anzeigt.

    Bei Verkauf geht es nicht mehr ohne „echtes“ Zertifikat.

    Aber als Anhaltspunkt fände ich eine gute Remaining Energy Anzeige schon sinnvoll.


    passra hat ja soeben auch den Wert so gut wie bestätigt (Danke dafür 🙂), wenn auch bei 6°C Außentemperatur ermittelt.

    Ich bin gespannt wie sich dieser Wert und die SOH Anzeige im Laufe der Jahre entwickelt.

    Erst dann können wir sagen, ob Kia die reale Degradation anzeigt, oder ob sie wieder den Puffer freigeben.

    Was einerseits irritierend ist, andererseits aber die nutzbare Kapazität länger hoch hält.

    Am 17.04.26 wurde online in electrive.net ein Beitrag veröffentlicht, in dem die Erweiterung der Garantie auf die ICCU jetzt auch für D beschrieben wird, primär für die 800V E-GMP- Plattform von KIA (EV6 und EV6 GT) und Hyundai (Ioniq 5 und 6) auf 15 Jahre oder 300.000km.

    Das hat Nextmove in seiner letzten Freitagsausgabe auch so berichtet. Dort heißt es, dass sich das nur auf Fahrzeuge des Hyundai/Kia Konzerns mit der 800V Plattform (gebaut bis irgendwas Ende 2024) bezieht.

    Andere Fahrzeuge seinen von der ICCU Problematik nicht betroffen.


    In der gleichen Ausgabe wird berichtet, dass die Ladeproblematik (AC Drosselung) des Hyundai Inster durch ein Softwareupdate, welches in der Werkstatt aufgespielt werden muss, behoben wird.

    Das lässt vermuten, dass auch der EV3 so ein Update bekommen könnte.

    Mhhh, dann können wir vielleicht tatsächlich vermuten, dass die Nettoangabe von 78kWh richtig ist. Wird passra morgen vermutlich bestätigen.

    Jetzt bleibt die Frage, können wir in Zukunft an Hand des Wertes (Remaining Energy), verlässlich die Akkugesundheit ablesen?

    Oder „spielt“ Kia auch beim EV3 mit dem Puffer, ähnlich wie beim e-Niro.

    Die Zukunft wird es zeigen.

    Kann ich also davon ausgehen das es bei den 4,4 Kwh die mir an der Gesammtmenge von 81,4 Kwh fehlen, es sich um die Degenerationsmenge für meine Batterie im ersten Jahr handelt. Es kann, habe ich gelesen von bis zu 5% der Batterieleistung im 1. Jahr verloren gehen.

    Kia gibt beim EV3 nur die Bruttoangabe von 81,4kWh an. (Beim e-Niro war die Angabe noch Netto 64kWh).

    Die Website EV-Database gibt beim 81,4kWh Akku eine nutzbare Kapazität von 78kWh an. Leider hatte ich nach dem Kauf des EV3 dies nicht direkt via OBD überprüft, da ich nicht wusste, dass dort Remaining Energy angezeigt wird (gab es beim e-Niro noch nicht).

    Vielleicht gibt es ja jemanden hier im Forum, der dies an einem relativ neuen Fahrzeug auslesen könnte.

    Wenn jetzt bei dir die Angabe Remaining Energy 77,026 kWh lautet, würde das, bezogen auf die Nettoangabe von 78kWh, bedeuten, dass dein Wagen nach einem Jahr eine Degradation von 1,25% aufweist, was ein „sehr guter“ Wert wäre.


    Kia war in der Vergangenheit nicht dafür bekannt, dass sie diese Daten öffentlich machen.

    Beim e-Niro war das absolut intransparent. Auch die Prozentangabe des SOC BMS schwankte. So waren es mal 95%, ein paar Monate später dann auch mal wieder 96%. Aber das seltsamste war, dass auch nach 4 Jahren, der SOH bei 100% lag. Also ein Ding der Unmöglichkeit.

    In einem YT-Video hatte Aviloo damals berichtet, dass Kia beim e-Niro wohl nach und nach den Puffer freigegeben hätte, um so den SOH und die Nettokapazität hoch zu halten.

    Wenn Kia beim EV3 jetzt einen realistische Anzeige (Remaining Energy) angibt, wäre das aus meiner Sicht begrüßenswert.