Beiträge von e-crissel

    . Dieser Vorgang wird durch die Ladeleistung gespeist. Sobald die entsprechende


    Temperatur erreicht wurde stehen dies vollen 11KW zur Batterieladung zur Verfügung.

    Das würde bedeuten, dass von den möglichen 11kWbetwas in die Batterieheizung abgezweigt wird.

    Es müssten also volle 11kW von der Wallbox zur Verfügung stehen und im Menü des Kia unter Akkupflege angezeigt werden.

    Wenn ich die Berichte bisher richtig verstanden habe, wird aber die Leistung schon an der Wallbox auf 6kW herunter geregelt.

    Also für mich keine plausible Erklärung seitens des Verkäufers.

    Meine Hypothese:

    Aber es scheint die ICCU zu sein, die ja bei AC den Wechselstrom in Gleichstrom umsetzen muss, die durch die Kälte eine falsche Ladeleistung erzeugt. Möglicherweise nur ein buggy Sensor oder - noch wahrscheinlicher - eine buggy SDurch die Vorkonditionierung der Hochvoltbatterie bekommt auch die ICCU etwas Wärme ab. Nicht viel, aber es reicht, um den Temperatursensor so weit zu kitzeln, dass wieder 11kW anliegen.

    Was meint ihr? Ist das logisch und möglich?

    Das klingt sehr plausibel! Die ICCU scheint ja eh die Achillesverse des EV3 zu sein.

    Ich habe bei dem EV3 noch nicht viel mit dem OBD Dongle herumgespielt. Damals beim e-Niro war es so, dass ein 11kW Ladevorgang die Batterietemperatur kaum interessiert bzw. beeinflusst hatte. Daher denke ich auch, dass die Akkutemperatur auf die Ladeleistung keine Rolle spielen dürfte, zumindest bei 0°C. Daher scheint mir der Ansatz mit der ICCU logisch zu sein.

    Im Thread "AC Laden geht plötzlich nur noch mit 3,6kW" wird berichtet, dass einige Probleme mit der AC Ladung (Drosselung) bei winterlichen Temperaturen haben. Deshalb habe ich eine Umfrage erstellt, mit dem Ziel den Betroffenen Zahlen an die Hand zu geben, damit diese gegen über der Werkstatt besser argumentieren können.

    Ich bin gespannt auf das Ergebnis, da ich persönlich der Meinung bin, dass eine gedrosselte AC Ladeleistung, zumindest bei Außentemperaturen von +-0℃, nicht normal ist.


    Gruß e-crissel

    Hallo zusammen,

    hier meine Erfahrungswerte vom letzten kleinen Winterausflug.


    Vorweg das Fazit, falls Ihr die Auflistung nicht lesen möchtet:


    Tempomat 120km/h

    Max. Reichweite 368/372km

    Tempomat 110km/h

    Max Reichweite 417/427km

    (errechnete Werte)


    Nun die ausführliche Auflistung und zuerst die gleichbleibenden Parameter:

    • Stecke 316 km, davon ca. 20km Stadt/Land
    • Außentemperatur zwischen 1℃ und 3℃
    • Innenraumklima Auto 22℃
    • 17“ Winterreifen auf Speichenfelgen
    • Höhenprofil: Start bei 60m ü.NN, Ankunft bei 195m ü.NN, (Rückfahrt entsprechend andersherum). Entlang der Strecke einige Anstiege bis maximal 400m ü.NN
    • Start jeweils mit 100% SOC


    Hinfahrt:

    • 3 Erwachsene + Gepäck
    • Straße trocken, minimaler Rückenwind
    • Verkehrsaufkommen normal
    • Fahrzeit 3std 10min
    • Tempomat 120km/h, (Baustellen, Tempolimits, ein kurzer Stau), ein paar Überholvorgänge kurzzeitig mit 130-140km/h
    • Verbrauch 21,2kWh/100km lt. BC
    • Ankunft 15% SOC

    Berechnung der maximalen Reichweite nach Verbrauch lt. BC (Annahme 78kWh Akku netto):

    368km

    Berechnung der maximalen Reichweite nach prozentualem Verbrauch:

    372km


    Rückfahrt:

    • 2 Erwachsene + Gepäck
    • 2/3 der Strecke trockene Straße, 1/3 der Strecke Schneeregen, mäßiger Seitenwind z.T. böig
    • Verkehrsaufkommen gering bis normal
    • Tempomat 110km/h (Baustellen, Tempolimits, keine Staus), ein paar Überholvorgänge kurzeitig mit 120-130km/h
    • Fahrzeit 3Std 20min
    • Verbrauch 18,7kWh/100km lt.BC
    • Ankunft 26% SOC

    Berechnung der maximalen Reichweite nach Verbrauch lt. BC (Annahme 78kWh Akku netto):

    417km

    Berechnung der maximalen Reichweite nach prozentualem Verbrauch:

    427km


    Gruß e-crissel