Beiträge von rainmaker

    kann direkt an den Minuspol.
    Die "Regel" mit der Fahrzeugmasse stammt aus den Verbrennern, wo die hohen Ströme und "brzzzelei" Spannungsspitzen erzeugen könnte, die die Elektronik schädigen kann. In punkte "Spannungsspitzen" etc. sind E-Autos aber deutlich besser geschützt. Selbst Tests mit Blitzeinschlag in die Karosserie haben E-Autos problemlos weggesteckt während Verbrenner da reihenweise ausfallen.

    Erst letzten Sonntag haben selbst die "Autodoktoren" (die beiden Jungs, die besser sind wie die Alt-Herren) einen Starthilfebooster an den Verbrenner per direkter Polverbindung angeschlossen.

    Ich halte den Innenwiderstand für sehr aussagekräftig. Immerhin ist es der Hauptfaktor, wenn das klassische "Starten" nicht recht funktioniert, weil die Spannung (wegen des Innenwiderstandes) derartig einbricht, das es kaum noch reicht den Starter zu drehen, geschweige denn in der nötigen Drehzahl.


    Für die Spannung habe ich den hier üblichen Ancel BM200 installiert.

    Und ja - dieses stupide immer auf 15,2V laden stört mich gewaltig - vor allem wenn ich gerade ein wenig PV reintröpfeln lassen, dann neigt er aktuell dazu 1x pro Stunde kurz auf 13,2V zu fallen um dann sofort wieder einen 1h Ladevorgang mit 15,2V zu machen. Vor ein paar Monaten war es noch 1h laden und dann 13,2V dauerhaft.
    Daß aber keine Ladespannung passend zum Temperaturkoeffizienten genommen wird stört mich massiv - geplante Obsoleszenz !

    Wenn die meiste Energie in den Kia Akku wandert (und die keinen Zellschluß hat), dann ist das gut, weil die einen deutlich geringeren Innenwiderstand haben sollte, wenn sie nur leer und nicht defekt ist. Damit kann dann das Auto mit einer stabileren Spannung versorgt werden.

    Hat die Kia Batterie aber einen bereits hohen Innenwiderstand, was der Grund ist, daß sie zusammenbricht bei Belastung, dann wandert die Energie auch nicht hinein. D.h. es ist in beiden Fällen kein Problem, die Hilfsbatterie anzuklemmen.

    Die Powerbank mit 7200mA hat keine 3,6 V. Sie wird ihre bis zu gut 16V haben.

    Der Rechentrick der Chinesen ist nur jener: man nehme 4 Zellen zu 1800mAh, schalte diese in Serie und erzeuge 12-16V und weil 4x 1800mAh ja 7200 mAh ergibt, schreibe man das auf die Verpackung!

    Am Ende hast Du aber einen - richtig gerechnet - 12V/ 1,8Ah Akku - oder eine Powerbank mit....~ 5 Ah (weil der Stepdownwandler von 12 auf 5V für 1A Ladestrom nur 400mA zieht.)

    "I" ist Inspektion wie schon gesagt wurde. Auch die Bremsbeläge müssen nicht gewechselt werden (auch wenn die Werkstätten das gerne machen würde).

    Es gibt jedenfalls keinen vorgeschriebenen Wechselintervall und die Dinger halten so lange, wie man Glück hat damit.
    Ich werde hin und wieder mal deren Innenwiderstand messen und die Kurven des Batteriemonitors im Auge behalten, womit das "I" mehr als erfüllt ist.

    Vorsicht: die Angabe bei den Dingern ist immer sehr "strange"! D.h. die zählen die Akkukapazitäten aller Einzelzellen zusammen, auch wenn es sich um eine Serienschaltung handelt, um auf die 12V zu kommen.

    Daher sind Angaben der "Wh" sehr hilfreich - das enttarnt diese Trickser.


    Du findest auf z.b. Amazon gleichartige Powerbanks mit z.b. "Starthilfe Powerbank für PKW 9000A (All Gas/12,0L Diesel), Auto Starthilfe 26800mAh, 12V Autobatterie Booster" und das sind dann nicht ~ 320 Wh!

    Das andere ist mit:

    powerbank 56 Wh.jpg

    beschrieben - was der Realität nahekommt.


    das erste hat bei ähnlicher Größe KEINE 6x mehr Energie.


    Es wird wie gesagt auch bei einer 12V Boosterfunktion sehr gerne die Kapazität aller Einzelzellen addiert, weils besser aussieht.


    Auch handelt es sich nicht um Li-Fe-Po4 - sondern um LiPo! die sind hochstromfähig! Ich verwende solche z.b. zum Punktschweißen von Akkus. Da fließen pro Schweißpunkt typ. 700A !

    Aber ja, BMS gibts dazu keines. Die Pole der Zelle sind praktisch direkt rausgeführt - zumindest beim Punktschweißer.


    Da z.b. meine Version aber etwas wie "Unterspannungserkennung" hat und damit eine komplett leere Batterie nicht "sieht" und somit den Ausgang nicht durchschaltet, ist zumindest ein schaltendes Element (MosFET vermutlch) verbaut.


    Aber ja: ein klassischer Gelakku könnte reichen. Wenn die Kia Batterie keinen Zellschluß hat könnte es reichen, damit wieder soviel Saft reinzukriegen, daß die Spannung ausreichend stabil bleibt beim Einschalten. Die 300W auf dem 12V/10Ah Gelakku könnte schon kritisch werden, daß die dabei nicht auf 10V einbricht. Daher muß zuerst die Ladung des Gelakkus in die Kia Batterie rüberwandern, daß die dann mit ihrem kleineren Innenwiderstand die 300W schafft.

    (die 300W Angabe kannst leicht in den Energieanzeigen des Kia überprüfenAngabe unter "Elektronik" - oder Du klemmst mal ne Strommeßzange an den Kia Akku.

    Moin zusammen, ich war vom 16.09. bis 29.09. im Urlaub. Der EV3 stand in der Garage und ich habe die App nicht einmal aufgerufen. Anbei der Spannungsverlauf. Der Akku hat in den 14 Tagen 5% (von 72 auf 67%) verloren, was für mich ganz OK ist.


    Sehr ungewöhnlich diese 4h Zacken!
    bei mir sieht sowas meist so aus, wobei er nicht länger als eine Woche steht typisch. und pro Woche ist es typ. 1% bei gleichbleibenden Temperaturen!
    Wenn es 10° kälter wird, dann ist schon mal 1% mehr weg - nicht real, sondern nur vom BMS-rechnen. Ich hatte auch schon mal +1% nach einem Tag Stehzeit, weil es (vor allem nachts) deutlich wärmer war.

    Das Teil wird aus 4x 18650 (oder pouch) mit je 1800mAh bestehen. Um den Kia Akku kurz mal auf 12V zu heben, damit ein Einschalten und Aktivieren des Onboard-Laders möglich ist, sollte das reichen.
    Startstrom wird man nicht angeben wollen, denn einen Diesel damit hochzukriegen.... schwierig. Ich würde einen normalen PKW schon kritisch sehen.


    Aber ja - ein wenig mehr ist sicher kein Fehler, wer billig kauft, kauft 2x - aber für einen EV-Akku Boost sollte es immer noch reichen.

    Auf die Idee bin ich auch noch nicht gekommen!

    Da ist nur die Frage, wie viel Ampere kann die Verbindung ab?

    Im Motorraum gibt es dazu passende Sicherungen - 2 davon eine 20er eine 30er... welche das "dauerplus" versorgt weiß ich nicht, aber mit 20A kann man mal rechnen und ich bezweifle, daß diese auslösen würde, wenn man darüber nachladen will. Die Leitung ist ziemlich lange und wird schon ein wenig Spannungsabfall erzeugen, was den möglichen Ladestrom begrenzt. Selbst ein leere Batterie wird nach wenigen Sekunden wieder Richtung >12V gekommen sein. wobei natürlich ein voller LiPo-Booster seine 16V hat, also durchaus kräftig schiebt.


    Im Ernstfall - tote Batterie und sonst keine Lösung - würde ich eine defekte Sicherung riskieren, wenn dadurch die 12V kurz soviel Saft hat, daß der onboard Charger durchstartet. Ist die Batterie wirklich sehr tot (nimmt auch keinen Ladestrom auf), dann wird es spannend, denn dann würde die Autoelektronik nur über die Zuspeisung laufen - und die zieht 300-350W, also 25-30A und wenn dann die 20er Sicherung die ist, die zuständig ist, dann hoffen wir, daß das Auto von alleine läuft, ehe diese Sicherung sich gestört fühlt. Ne minute bei 30A würde ich ihr aber zutrauen.

    Widerspreche nur ungern aber...
    Doch, über den Dauerplus der Anhänger Dose. Hab ich bei anderen Autos auch immer schon zum Nachladen genutzt. 13-poliger Stecker an das CTEK geschraubt und gut ist's

    Das ist kein Widerspruch - das ist eine Idee, die ich nicht im Visier hatte.
    Aber man braucht dazu eben eine AHK, dazu einen passend modifizierten Stecker oder eine ähnliche Vorbereitung damit ein Starthilfewilliger auch da Saft reinbekommt - und: man muß (um dieses Teil hervorzukramen - also am besten ein "Starthilfekabel" AHK-Stecker auf 2x Polklemme + ~2-3m Kabel) ins Auto kommen.

    Wenn also die 12V tot ist wirds immer noch schwierig, jedenfalls aber - und so habe ich die Ursprungsfrage gesehen - serienmäßig auf die einfache Art (ohne AHK) bleibts beim "nein" :)