Beiträge von rainmaker

    Da die meisten immer noch selber einparken und "vollautonamtische" Parkassistenten eher großzügig bemessene Parklücken brauchen, wird sich an der Situation nicht viel ändern denke ich.

    Wo es hilfreich ist, ist ein klassisches Parkhaus, wenn man entweder nah an Wand oder Säule steht und der Nachbar (fahrerseitig) sich knappes dranstellt, damit er selber auch noch "gemütlich" rauskommt.

    Die Porblematik ist ja die, das die Autos immer breiter werden - auch den EV3 empfinde ich als unnötig breit bereits, darf auf Autobahnbaustellen oft die linke Spur nicht mehr benutzen (>2m mit Spiegel) - die Parkhäuser aber noch oft mit 2m40 oder gar 2m30 Breiten Stellplätzen vorzufinden sind und dann viel Spaß, wenn der Nachbar "auf Linie steht und Du noch 20cm zum Öffnen der Tür hättest. DANN schlägt die Stunde des RPSA.... 5m zurück, damit man reinkommt und den Rest selber erledigen kann.

    Ich möchte einiges "sachlich" vervollständigen damit kein gewollt oder ungewollt falsches Bild entsteht.


    1) Auch ein LFP Akku ist ein Li-Ion Akku.

    2) LFP...... Die Problematik des Ladens unter 0°C wird durch eine vom BMS gesteuerte interne Beheizung gelöst (auch im Flugzeug) . Ist die Zelltemperatur

    Alles richtig - danke :)


    Eine LFP als 12V Ersatz ist aber wegen der notwendigen Heizung vergleichsweise aufwändig und ist damit kein günstiger Ersatz. In Premium Marken (ich glaube Porsche hat LFPs als 12V Batterie) wird es aber gemacht.
    Aber diese Thematik mit Laden unter 0 hat mich mein Projekt LFP als 12V Ersatz wieder streichen lassen. Gerade im Kurzstreckenbetrieb kann das Problematisch werden, wenn nach dem Start des Autos mal der Ladestrom in die Heizung fließt und das dauert ein Weilchen, bis diese Masse auch im Kern > 0° hat, und dann das Auto wieder abgestellt wird. D.h.: der Autohersteller muß seinerseits die Software darauf abstimmen, damit das Aufheizen nicht sofort endet und die 12V Batterie auch nachgeladen wird, ehe das Auto wirklich abschaltet.

    Das tut "unser" Kia aber nicht und damit fällt der Punkt "LFP als Esatz" nehmen in unseren Breiten weg. In Australien gibts aber welche, die ihre Kias damit umgerüstet haben.


    Es geht auch gar nicht um die möglichen Ströme sondern um den Zellausgleich...

    Hmm - da kann ich mit Deinem (Zitat): "sterben die um so schneller je mehr Strom im Verhältnis zur Grösse entnommen wird." nicht ganz folgen.


    Geht es jetzt um entnommene große Ströme als Lebenszeitkiller oder um grundsätzliche Fähigkeiten eines Balancings, das jedes normale BMS hinbekommt (außer das in Einhell Werkzeug Akkus :) ) ?

    Wird dann wärend so einer Fahrt auf irgentetwas reagiert bzw hält das Auto an wenn etwas im Weg ist oder muß ich das selbst machen ?

    Wenn ein Hindernis erkannt wird, bleibt er stehen. Außerdem ist die Fahrleistung derart gedrosselt, daß er kaum eine 2cm Stufe (bei mir Toranschlag) schafft.

    Das alles läuft derart schnarchlangsam ab, daß man schon was gezielt provozieren müsste.


    Allerdings: bei mir erkennt er rechts daneben einen Gartenzaunsockel (der langsam höher werden, weil leicht bergab, ins "Bild" kommt) und steuert den gezielt dann an, d.h. obwohl er "nur geradeaus" können soll, lenkt er aktiv in das Hindernis!


    d.h. von "ausgereift" sind wir weit entfernt, aber die Basics gibts wie Hinderniserkennung.

    Ist nicht so dramatisch. Ich habe hier ein paar 100! 18650er im Einsatz (exkl. Werkzeugakkus etc) und rumliegen und selbst die billigste Variante darf 2C. Viele davon sind Varianten mit bis zu 30C.

    Wenn ich also einen 12V Ersatz basteln müsste und dafür nur die halbe Nennkapazität des Originalakkus nehme - also 30Ah, dann habe ich eine erlaubte Stromstärke von 60A - der Kia gönnt sich aber so 25-30A, d.h. wir befinden uns im absoluten Wohlfühlbereich einer gewöhnlichen Li-Zelle.

    Das BMS hat damit übrigens nicht wirklich was zu tun. Das verhindert im besten Fall nur Über-UnterSpannung und Überstrom. Wirklich billige BMS - und hier liegen welche mit 40A Belastbarkeit für 5€ rum, wirklich billgstes Zeug - würden bei Überlast evtl. nicht abschalten, sondern durchbrennen. Aber wie gesagt, selbst das käme mit den Strömen des Kia 12V Akkus zurecht.
    (Nehmen würde ich es dafür trotzdem nicht wollen :-))

    Den Vergleich mit Handy/Laptop Akkus würde ich nicht bemühen. Diese werden auf einer etwas anderen Chemie aufgebaut (Nickel/Kobalt Anteile in der Kathode) um maximale Energiedichte zu erzielen, was zu reduzierter Zyklenfestigkeit führt.

    Dazu kommt, daß so ein Handyakku erheblich mehr Zyklen abbekommt. Wenn er alle 2 Tage (1 Tag = 50% DoD) geladen wird, dann hat er im Jahr seine ~200 Zyklen drauf. Bei einer Lebensdauer von ~ 1000 Zyklen ist er nach 5 Jahren eben durch.


    1000 Zyklen beim E-Auto sind aber 500.000km oder mehr - d.h. das E-Auto leidet eher an der kalendarischen Alterung.


    Würde man den 12V Akku aus LiOns bauen, bekommen die zwar mehr Zyklen ab wie der Fahrakku, aber deutlich weniger wie ein Handyakku.


    Basierend auf dem 1x alle 1-2 tage nachladen des 12V Akkus - wo ich einen DoD von 25% annehme (Erfahrungswerte aus dem Ladestand/Spannungsverlauf von Bleiakkus) dann macht so ein Akku im Jahr 50 Zyklen durch als groben! Richtwert. D.h. er wird auch eher von der kalendarischen Alterung getroffen und weniger von der Zyklenzahl.


    damit würde ich "ein Autoleben lang" (~10-15 Jahre) für möglich halten.

    Für einen Stromsensor - als Shunt zur Strommessung - scheint mir das Kastl sehr untypisch, kann es aber nicht ausschließen.


    Aber unabhängig davon würde ich wie gesagt mich an den Minuspol der Batterie klemmen. Damit wäre es für das Auto völlig "unsichtbar" woher denn die Spannung jetzt kommt und der resultierende Strom nimmt seinen regulären Weg.


    Edit: in den Stromlaufplänen zum Kia gibts ab Seite 277 für 19 Seiten lange nur Massepunkte (mehrere) für die ganzen Komponenten.

    Den "Stromsensor" hab ich noch gefunden zur Zeit....

    Geht der Minuspol denn direkt an die Fahrzeugmasse?

    Kann mir fast nicht vorstellen dass da nicht noch ein Stromsensor dazwischen sitzt.


    Minuspol an Fahrzeugmasse erspart einem Unmengen an Verkabelung. Jeder 12V Verbraucher kann sich seinen Minuspol von der Karosserie holen. Ein allfälliger Stromsensor sitzt dann in der Plus Leitung.

    Ich habs nicht genau kontrolliert (will nicht raus nachschauen) aber aus Videomaterial sieht man die Minusleitung der Batterie nach unten gehen und ist an einem Massepunkt verschraubt. Ist zumindest so üblich und ich glaube nicht, daß Kia da abweicht.

    Persönlich würde ich aber den Minuspol der Batterie nehmen, weils gemütlicher ist und keine hohen Ströme und damit erwartbare Spannungsspitzen entstehen und solange die Batterie einen ausreichend geringen Innenwiedertand hat, wirkt sie für die Spannungsspitzen auch wie ein Superkondensator und bügelt sie weg.

    Für was Ersatz? Eine liIon würde wie die Fahrbatterie ein Autoleben lang halten. Oder möchtest Du die Fahrbatterie auch in Blei haben? Alle paar Jahre kaputt,aber Ersatz an jeder Ecke? Deine Argumentation ist doch völlig praxisfern.


    An einer Stelle gebe ich dir Recht: Das Lademanagement der Bleibatterie ist beim EV3 dumm wie Brot. Und das in 2026. Mit einem Update rechne ich nicht, warum sollten sie?

    Ersatz für die 12V Bleibatterie.

    Die Behauptung, daß die LiOn ein Autoleben lange halten soll ist nicht belegt. Im Vergleich zur Fahrbatterie hat die mit deutlich mehr an Zyklen zu leben und wird dann obendrein von BMS-Besonderheiten ausgebremst. (Ich such Dir das BYD Video aus GB, das ich mal gesehen habe) gerne raus.

    "Alle paar Jahre" ist Glückssache. Die im eSoul meiner Bekannten war 1x defekt und in Summe ist es jetzt immer noch die 2. Batterie in 10 Jahren.


    Ich würde mich auch freuen, wenn die 12V Batterie im Kia etwas besser wäre, am liebsten LFP, die hält wirklich ein Autoleben lange, aber dafür rutscht man in die Problematik mit Laden bei Minusgraden (was nicht geht) rein.


    Starthilfe per Booster ist bei LiOns auch nicht zwingend unproblemtisch. Keiner weiß, was für ein Süppchen der Hersteller kocht, wenn er die Kommunikation des BMS mit dem Charger herstellt und dann Fremdspannung (sofern man überhaupt noch an Pole rankommt!!) angelegt wird, obwohl das BMS vom Charger gemeldet bekommt - "nichts" (weil Auto ja "tot") - also keine Freigabe zum Laden und dann alle MosFETs sperrt.

    Das alles kann im Störungsfall sehr tricky werden und es hilft mit eine langlebige LiOn nichts, wenn die nicht willens ist, Strom abzugeben, weil irgendwas nicht passt.


    Und nein, das hat "mit stolzen" (= unsachliche Kommunikation, bist etwa wieder der x.te Versuch des Ursprungs sich trotz Verabschiedung wieder einzuloggen und abermals die Stimmung zu versauen?) zu tun. Ich betrachte die Thematik neutral und versuche sachlich zu bleiben. Bleiakkus NUR zu verteufeln, weil sie alte Technik sind, ist mir als Betrachtungsweise zu einseitig und daher lege ich auch die andere Seite dar - und das hat nichts mit "stolzen" zu tun.

    Nebstbei - und das sollte mein Text unter dem Profilbild ausdrücken - mir sind Automarken herzlichst egal, ich war noch nie "stolz" auf irgendeines meiner Autos, sie bekommen auch keine Namen. Sie sind für mich reines Werkzeug und das Werkzeug wähle ich gemäß meiner Anforderungen und die sind: < 4m30, 1to AHK, 500km Reichweite, Dachreeling mit Trägern. Und jetzt zähle mal die Autos auf Stand 01/2025, die das erfüllen. Tja, es war NUR der Kia - daher wurde es und es ist 0,0 "Stolz" dabei!


    Anderen Stolz oder andere emotionale Dinge zu unterstellen ist jedenfalls unsachlich, und Unsachlichkeit vergiftet das Gesprächsklima immer wieder, so wie Dein Sarkasmus mit "willst die Fahrbatterie auch in Blei haben"... Das ist außer Quatsch nur Quatsch und unsachlich!

    Weiter oben hat einer ganz richtig geschrieben dass eine Bleibatterie im e-Auto Technologie der Vergangenheit ist und andere das viel besser können bzw. machen. Dann hat ihn ein aufgebrachter Mob von Besitzern, die das nicht ertragen konnten, zu Tode gesteinigt wie im Mittelalter. Sowas durfte einfach nicht wahr sein!


    Werft die Serienbatterie weg und kauft eine Varta AGM, dann wird alles gut. (So gut es halt mit Blei werden kann). Geht nicht zu Kia, das führt zu keinem Ergebnis. Mein Händler in Roth war völlig überfordert. Er hat das Problem trotz großer Hilfe nicht im Ansatz verstanden

    der "aufgebrachte Mob" wurde durch den Tonfall und die "sachliche Qualität" der Beiträge aufgebracht.
    Wie ich damals schon sagte: es hilft NICHTS sich darüber zu beschweren, daß Kia ab Werk eine Bleibatterie verbaut und das diese durchaus Vorteile hat (kein BMS, das abschaltet und den Dienst verweigert, wie es bei LiOn basierten 12V Batterien schon vorgekommen ist) und das Ersatzbatterien einfach und problemlos an "jeder Ecke" gekauft werden können. Und gerne darf man sich dann einer besseren Qualität bedienen als die Kostendruckvariante, die Kia verbaut hat. Immerhin - im EV2 wird ein AGM von Exide verbaut. Nicht die schlechtesten!

    Wenn "andere" das besser machen und können, dann sollte man sich dann sowas "anderes" kaufen und nicht im Kia-Forum rumstänkern! Außer miese Stimmung bringt das nichts!


    Worüber ich mich aber "beschwere" - und das wäre per Softwareupdate sicher zu beheben - ist das unsinnige Ladeverhalten (15,2V).

    Hilft hier aber auch nichts, da Kia in punkto Verbesserungen per Softwareupdate NICHTS tut - generell nichts!