Reichweite Kia EV3 Electric Akku Verbrauch - Sommer - Ladeleistung DC & AC

  • melli

    Möglicher Wind, wie hier schon mehrfach vermutet, kann eine Menge ausmachen.

    30 Meter Höhenunterschied zwischen Start und Ziel eher nicht.

    Bliebe noch ein signifikanter Unterschied vom Durchschnittstempo zwischen Hin- und Rückfahrt. Wieviel Zeit habt ihr benötigt?

    Es kann schon eine große Rolle spielen ob ich mit 110km/h relativ konstant durchfahren und somit vielleicht auf 100km/h oder etwas mehr Durchschnittsgeschwindigkeit komme, oder ob ich vielleicht erhöhtes Verkehrsaufkommen habe und vielleicht nur auf 80km/h Durchschnitt komme.

    Einen erhöhten Verbrauch durch irgendwelche zusätzlichen Verbraucher kann ich mir nicht erklären.

    Zudem hat der EV3 nunmal nicht die windschlüpfrigste Karosserie. Und auch wenn es nicht bergauf oder bergab geht, so muss er doch permanent gegen den Luftwiderstand „ankämpfen“. Da nutzt auch die flachste Strecke nichts.

    Vielleicht haben sich bei deiner Tour viele kleine Faktoren, die einzeln nicht so gravierend sind, „negativ“ addiert.

  • Ich war heute auch unterwegs: Morgens hin nach München, 165 km, abends zurück. Auf der Rückfahrt war heftiger Seitenwind, es regnete wie verrückt und die Temperatur war von 21 auf 15 Grad gesunken.

    Wegen des vielen Wassers auf der Autobahn war die Geschwindigkeit auf der Rückfahrt nur ca. 80-90, selten 100 km/h statt gut 120 auf der Hinfahrt.

    Der Verbrauch auf der Rückfahrt war etwas über 16 kWh trotz der geringen Geschwindigkeit. Bei der Hinfahrt mit wenig Wind, ohne Wasser und bei 21 Grad mit gut 120 km/h war der Verbrauch ca. 14,7 kWh.

    Allein das viele Wasser auf der Straße hat den Rollwiderstand merklich erhöht.

    melli: Außer vom Wind hast du nichts von Regen geschrieben, gab es den auf der Rückfahrt? Hat sich die Beladung geändert, ist z.B. eine schwere Schwiegermutter zugestiegen ;)


    Viele Grüße, Michael

  • Ich hab schon alles an Verbräuchen auf der Autobahn und Landstraße erlebt. Landstraße kann mal 10-11 sein aber auch 21 und Autobahn sowieso. Da war alles drin (Tempomat 120-130) zwischen 17 und 27kW. Wetter, Topographie, Fahrweise, Verkehrslage usw. usf. Teilweise sogar auf der gleichen Strecke. Im Sommer ists ok, im Winter nervt der Verbrauch selbst mit dem großen Akku manchmal ein bissl aber alles sehr im Rahmen und völlig ok. Ein wirklich feines Auto und andere liegen ähnlich oder sogar drüber.

    Earth, Schneeweiss seit Nov. 2025. Großer Akku, P3-P6, AHK und Ganzjahresreifen

  • Erstmal zur allgemeinen Beruhigung: Die Schwiegermutter war weder auf der Hin- noch auf der Rückfahrt an Bord!

    Ja, geregnet hat es auf der Rückfahrt, aber höchstens auf einem Drittel der Strecke. Sind also viele Parameter, die den Verbrauch beeinflussen, und das offenbar stärker als bei unserem vorherigen Uralt-Diesel.

    Das hatte ich vor dem Kauf so nicht auf der Rechnung. Blöd, denn sonst hätte ich zum großen Akku gegriffen. Ist nun nicht mehr zu ändern.

    Vielen Dank allen, die sich zum Thema Verbrauch gemedlet haben.

    Viele Grüße

    Matthias

    Kia EV 3 Earth 58 Kw, P3 P4 P5 P6, Anhängerkupplung

  • Ja, geregnet hat es auf der Rückfahrt, aber höchstens auf einem Drittel der Strecke.

    Neben dem Wind hat tatsächlich auch der erhöhte Rollwiderstand bei Regen einen großen Einfluss auf den Verbrauch.


    Das hatte ich vor dem Kauf so nicht auf der Rechnung. Blöd, denn sonst hätte ich zum großen Akku gegriffen. Ist nun nicht mehr zu ändern.

    Die Akkugröße sollte vor einem Kauf in der Tat gut überlegt sein. Im Alltag kommen viele mit dem 58kWh Akku gut zurecht. Und da die Ladeinfrastruktur gut ausgebaut ist, ist auch ein Zwischenladen auf der Langstrecke problemlos möglich.

    Wenn man bereit ist für den großen mehr auszugeben, erhält man meiner Meinung nach mehr Flexibilität. Ich habe bisher Akkugrößen von 32kWh, 64kWh und jetzt 81kWh gefahren und für meinen Anwendungsfall ist der 81er bisher die beste Option.

    Sind also viele Parameter, die den Verbrauch beeinflussen, und das offenbar stärker als bei unserem vorherigen Uralt-Diesel.

    Rein physikalisch gesehen sind die äußeren Einflussfaktoren (Regen, Wind, Topographie) für alle Autos gleich.

    Beim Diesel ist es uns vielleicht nur nie Aufgefallen, da der Verbrauch auf der Autobahn, im Vergleich zum Stadtverbrauch, sehr niedrig war. Also sozusagen war der Autobahnverbrauch die Benchmark.

    Beim E-Auto ist es genau andersherum. Da wird In der Stadt einiges über die Reku zurückgewonnen, was beim Verbrenner in wahrsten Sinne des Wortes verpufft.