Mir ist gestern nochmal extrem aufgefallen, was Berge ausmachen. Das ist vergleichbar mit Autobahn und tiefem Winter mit Regen. Die Strecke ging vom Bodensee (Lindau) nach Oy Mittelberg und da geht es wirklich immer wieder richtig knackig hoch. Nachdem ich mittlerweile hier im Umkreis auf 14,4kWh runter war, ist es mir auf dieser Strecke nur mit viel Mühe gelungen mal auf irgendwas um 19 zu kommen und es ging auch immer wieder gern Richtung 20. Allerdings hab ich auch mal besonders drauf geachtet und wenns zur Sache geht lutscht sich das Auto gern auch mal 60kWh rein, selbst bei entspannter Fahrweise. Und dann geht natürlich der Durchschnittsverbrauch ruckizucki hoch, tröpfelt aber nur ganz langsam wieder runter, obwohl da dann beim Fahren oft nur 10 oder 13 kWh auf der Uhr stehen, wenn er auf Touren ist. Auf dem Rückweg konnte ich den Verbrauch für die Gesamtstrecke auf 15,1 kriegen, das finde ich dann wieder sehr ok, dafür das der Hinweg so heftig war.
Ein echter Booster war auch noch im Stadtverkehr auf IPedal Level 3 zu gehen, da rekuperiert er wie blöde und dann auf Langstrecken auf "Auto" Rekuperation zu schalten. In der Stadt mit stop and go braucht man die Bremse praktisch gar nicht und er lädt viel und auf der Langstrecke kann man sehr viel "segeln", ohne das man immer wieder Gas geben muss, weil er auch Berg runter fast stehen bleibt.
Autobahn und Winter sind nicht gerade die Stärken des EV3 würde ich sagen aber im Mix kann man den durchaus effizient fahren. In Norddeutschland oder so, mit wenig Bergen, ginge der Verbrauch sicher nochmal deutlich runter.
Beiträge von items
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3 kW schaffe ich nicht mal im Sommer :-). Im Winter = 90% Netzstrom.
Da haben wir Glück gehabt, bisher ist es bei uns umgekehrt. D.h. im Winter 10% Netzstrom allerdings ohne WP. Das Haus streht relativ frei und durch die Belegung kann ab morgens Produktion stattfinden. Danach bestrahlt die Sonne ganztägig die Südseite und die Zellen sind erstaunlich effizient. Sonne ist natürlich super aber Licht reicht schon für Autarkie und Aufladen des Speichers. Nur bei Nebel und Schnee sowie Dauerregen ists natürlich Essig. Sobald ne WP da ist, wirds natürlich ganz anders aussehen.
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Mir ist das mittlerweile relativ wurscht, d.h ich heize immer schön kuschelig vor und mache es mir auch im Auto angenehm. Allerdings sind 19 Grad für mich ausreichend und ich hab auch in der Regel die SItzheizung und Lenkradheizung an. Da ich auch im Winter viel PV Überschuss (Süd, Ost/West Belegung) habe und nicht sooo viel fahre (Home Office) stört es mich nicht, wenn das Auto an sonnigen Tagen stundenlang mit 3kW vollgenuckelt wird. Wenn ich das Auto oft bräuchte und deshalb ständig wegen der Heizerei an die Schnelladesäule müsste, würde das aber sicher auch anders aussehen. Aber ich hab mir diese, für meine Verhältnisse, luxuriöse Karre, ja nicht gekauft, um dann an ein paar kW für die Heizung zu sparen.
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Mich hat der Verbrauch über den Winter, Autobahn etc. ja etwas genervt, deshalb zur Abwechslung mal ein wenig Lob, denn man merkt die höheren Temperaturen jetzt anscheinend deutlich. Bin heute bummelig 66km gefahren und davon ein gutes Stück Autobahn mit Tempomat 130. Ansonsten Stadtverkehr aber man muss sagen, das es sehr voll war, von daher ist das vielleicht nicht ganz repräsentativ. Aber lange Rede gar kein Sinn, letztendlich bin ich bei 14,9 gelandet, das ist echt noch nie dagewesen bisher, egal wie ich mich angstrengt habe. Irgendwie bin ich immer über 20-23 bei solchen Strecken gelandet und die Heizung hatte allerdings auch nicht viel zu tun. Fand ich, muss ich sagen, sehr erfreulich aber die Unterschiede zum Winter sind echt krass! Unser Nachbar fährt nen E Twingo und der schafft im Winter 70-80km und im Sommer bummelig 150.
Mal gucken, wie weit man den Verbrauch noch runterkriegt
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Ich hab seit ca. einer Woche eine Wallbox und das ist echt ne Erleichterung. Und wenn du kein PV Überschussladen etc. machen willst, dann tut es sicher auch ein etwas einfacheres Modell, das ist ja kein Hexenwerk, was da beim Laden passiert. Bei mir ist das, trotz Wallbox und Eigenheim, etwas komplizierter, weil ich ein Kabel über den Bürgersteig legen muss aber trotzdem bin ich total happy. Und wenn ich gerade die Benzinpreise sehe, bin ich gleich dreimal froh über den EV3 und die Möglichkeit zu Hause zu laden. Besser geht es doch zur Zeit gar nicht. Berichte doch mal, ob du happy bist und alles funktioniert.
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Ich kann mir nicht vorstellen, das die Hardware in 7 Jahren noch die Software, die dann rauskommen wird, wuppen kann. Ich sehe mich da eher mit OBD Dongle und Handy alles übernehmen und das Infotainment nur noch für Grundfunktionen zu nutzen. Ob man das Auto noch per App steuern kann, steht da für mich auch in den Sternen, mal gucken. Handies und Software entwickeln sich weiter und werden erneuert aber das Auto hat die Hardware, die jetzt eben eingebaut wurde. Die kann ja nicht mitwachsen.
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Was ich sagen kann ist das man die paar Grad mehr und die deutlich reduzierte Energiemenge die man fürs heizen braucht doch deutlich im Verbrauch merkt.
Das merke ich auch deutlich. Ich war die Tage das erste Mal unter 17kW bei einer Tour, bei der ich sonst immer eher eine 19 am Ende stand. Geht sehr stark berg hoch über einen langen Zeitraum und runter holt man viel wieder rein aber natürlich nicht so viel, wie man beim hochfahren verbraucht.
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Bei mir ist die auch deutlich hörbar. Denke auch, dass der Sound normal ist.
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Ich hab gerade das erste Mal das Auto an unsere neue Wallbox gehängt und bin gespannt. Sollte ein sonniger Tag werden und die WB fängt an zu laden (hoffentlich), wenn die PV Batterie auf 60% voll ist. Ist eine 22kW Fronius auf 11kW gedrosselt, mehr können PV und Auto ja eh nicht. Bin gespannt. Ansonsten Schnelllader, durch einen Mitarbeiter Tarif zahle ich im Verhältnis günstige 28Ct. Aber da die PV nun mal da ist, ist das Ziel weniger einzuspeisen und mehr zu verbrauchen. Je nachdem wo man wohnt ists vermutlich unterschiedlich aber EnBW Mobility finde ich gut, ich wohne allerdings an der Grenze zu AT, Schweiz, Lichtenstein und da ist natürlich ein großer Anbieter günstig mit vielen Vertragspartnern.
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Das ist der Nachteil, wenn man in einem alten Haus wohnt.
Wir hatten hier das gleiche Problem, d.h. Haus von 1974 und vor allem Elektrik von 1974 (*hüstel*) und die Stadtwerke haben sich geweigert, da überhaupt nur irgendwas dran zu machen. Die Elektrik wurde dann im Rahmen einer PV Anlage überholt und dann konnte endlich die Wallbox angeschlossen werden. Allerdings muss ich auch mit dem Kabel über eine Bürgersteig und muss das Laden zwischendurch machen, weil das natürlich nicht dauerhaft über den Gehweg führen kann. Ist aber zum Glück ne Sackgasse mit sehr wenig Fußgängern und der Nachbar macht es genauso. Hab dafür extra 15m Kabel an die Wallbox bauen lassen, weil das fest angeschlagen war und nur 6m hatte. Alles ein bissl fummelig und aufwändig aber so passt es ganz gut. Einfach in der Garage anstecken wäre natürlich cooler, geht aber eh nicht, weil die auch so alt ist und viel zu schmal bei dem Ladeanschluss rechts.