Beiträge von rainmaker

    • Kleine Zyklen, um Volumenänderungen so gering wie möglich zu halten. Oft aber wenig laden ist besser als selten aber viel zu laden. [10:29] und [22:06]
    • Zyklen von 25% (z.B. 45-70) sind ein guter Richtwert. Ein 5% Zyklus ist in der Grafik am langlebigsten. Zyklen haben größeren Einfluss auf die Batterie, als der Bereich in dem man sich bewegt [41:08]
    • Geringere Batteriestände sind grundsätzlich besser. [8:27] [52:34]
      • Er geht im Video nicht zu sehr drauf ein, aber zu niedrig (weniger als 20%) ist nicht gut wegen "impedence growth" [siehe hier]
    • 30% bei langen unbenutzten Standzeiten im Sommer bzw. hohen Temperaturen (Urlaub etc.). [13:15]
    • Bei kalten Temperaturen und der dadurch geringeren Reaktivität ist der Wert "egal". Auch 70% sind bei langen Standzeiten in Ordnung. [47:24]
    • Begrenzen des Ladens auf 70%-75%. [35:18]
    • Der Bereich von 45% bis 70% ist im allgemeinen "gut". Es gibt Zellchemien (LFP / NMC mit Nickel weniger 70%) da ist das Maximum weniger relevant. [41:08]


    Mein 30-50% ist aktuell "überoptimiert". Da das Auto manchmal mehrere Tage nicht bewegt wird und ich wenig fahre. Es macht wahrscheinlich keinen messbaren Unterschied. [52:34] Ich werde das wahrscheinlich Richtung 40-65% oder 35-60% anpassen.

    bei fast allem stimmt mein Wissenstand überein.


    ich habe im Beitrag #113 eine Grafik angehängt, die ich als Basis für den Sweetspot sehe. Bei ca 60-70% ist die mechanische Belastung (NMC) durch die Volumsänderung schlicht am geringsten. Das deckt sich mit dem "um die 60%" fahren aus anderen Quellen, die ich mir im Detail aber nicht abgespeichert habe (weil eben nur Aussage und keine Daten zum Abspeichern.

    Und die zweite Grafik, bei der mit 70 +/-5% getestet wurde, da war ein SOH noch bei über 8000 Zyklen bei über 90% . (Das wären beim Kia dann 4 Mio Kilometer :-)) - und bei 65 +/-5% wäre es vermutlich noch besser, wegen Sweetspot.
    Allerdings ist die Zyklenzahl ja nur das kleine Problem, die kal. Alterung das andere und da sind Extremzustände (>80%, <30%) eben ungünstig. Daher ist auch da die ungefähre Mitte am günstigsten, wobei das kaum Auswirkung hat ob das dann 50 oder 60% sind.


    Ich finde aber Stände unter 30% schon grenzwertig ähnlich allem über 80%


    Persönlich, und das ja jeder zum Glück halten wie er will, lade ich unter 60% schon gerne nach, wenn die kleine PV es hergibt, unter 50% will ich das Auto nicht haben. Einerseits wegen des damit erhöhten DoD und andererseits, weil ich schlicht gerne notfalls ohne am Schnellader zu blechen meine 200-300km weit kommen will. Wenn eine bekannte Familie von mir einen technischen "Notfall" hat, dann muß ich die in Summe 200km jederzeit schaffen, ohne Zittern zu müssen bei einer Umleitung etc. und wenn er dann mit 30% rumstünde gerade im Moment - bleib ich unterwegs liegen. (So eine Fahrt kostet mit kaum Klima/Heizung ca 30-35%). Bereitet mir Unbehagen.


    Daher ist unter 50% bei mir nichts, wo er damit rumstehen darf. und ich bewege mich im 50-75% Fenster an liebsten, und wenn ich weiß, daß ich 100km Fahrt mache geplant (wie kommendes WE), und die PV es erlaubt, dann könne ich mir sogar mal bis zu 82% (weil das ist real im BMS eh nur 80% ;) ) und für die Langstrecke 1x im Jahr mit 400km - kriegt er seine 100% ab (inkl. SoH Berechnung anhand der kWh im Akku lt. BMS) - da muß die Kiste durch :-=)


    Dein 30-50% Fenster darfst gerne machen - sehe ich aber als weniger optimal an, als das 50-70er Fenster - auf Basis des mechanischen Stresses und auch der Tatsache, daß wir im Kia ja Pouchzellen haben und keine Rundzellen.
    Ob jetzt Pouchzellen besser oder schlechter mit den Volumsänderungen umgehen können, bzw. ob das dann besser oder schlechter ist, kann ich faktisch belastbar nicht sagen - hab nichts dazu gefunden bisher. Aber alle Zellen, die Probleme machten bei mir oder auch aus Medien etc. waren Pouchzellen (aufgeblähte Kissen). Andererseits habe ich bisher ein paar 100 18650 verarbeitet und durchgebracht etc. und da hatte ich noch keine Problem - auch nicht mit 20 Jahre alten Zellen (SoH < 70% bereits).

    Hallo rainmaker,

    was hat deine Antwort mit meiner Frage zu tun?

    was hat die "Schlüsselnummer" sonst mit all den Reifenwerten und "ich brauche ja Winterreifen" zu tun, die Du gepostet hast? Das einzige "welcher Schlüssel" Thema, das mir zu von Dir ausgiebig angegebenen Reifendaten und -thematik einfällt, war eben die Schlüsselweite.


    Aber anscheinend waren die Reifen-Einleitung nur eine "Nebelgranate" und hat eigentlich mit Deiner Frage nichts zu tun - somit hast Du mich erfolgreich in die Irre geführt und dann hat meine Antwort nichts mit Deiner "ist ja doch keine Reifenfrage, das hab ich nur zum Spaß erwähnt" Frage zu tun. Sorry für meinen Antwortversuch. Mein Schlußsatz hat diese Möglichkeit einer Fehlinformation ja angedeutet.

    typisch Asien: 13/16"


    ist zwar bei meinem Earth mit 17", aber Kia wird nicht für jedes Modell eigene Radmuttern erfinden - und wie gesagt: typ Asien ....


    Ich nutze aber meist ein Radkreuz, da sind alle drauf - nur für meine div. Schlagschrauber bauchts dann eine extra Nuß, falls man nicht sowieso einen Zölligen Satz auch hat.


    Aber evtl. hat Deine Werkstatt Dich mißverstandenm, denn unter "Schlüsselnummer" dachte ich zuerst an den "Zündschlüssel", und die kann er vor der Lieferung nicht nennen.
    Aber ich nehme an, du meintest die "Schlüsselweite" ... :)

    hier ist auch noch ein guter Beitrag dazu: [

    auf den referenzierte ich oben (#116) und ich halte ihn für UNSINN!

    Es gibt keinen Grund, seinen Akku "niederzureiten", weil man annimmt, daß der Rest vom Auto vorher schlapp macht (ist ja kein Verbrenner mit 1000 Verschleißteilen).
    Klar - wer vorhat sein Auto nur ein paar Jahre zu verwenden und weder dem Nachbesitzer noch dem Akku ein "2nd life" zu gönnen, der darf ihn platt machen, aber obwohl ich dem Schmitz sehr zugetan bin - hier verzapft er Unfug (inkl. Klickbait Titel, was ich gar nicht mag)


    Wie auch immer: ich versuche hier technische Fakten zu bringen, die die Akkuhaltbarkeit beeinflussen und ob es demjenigen dann egal ist wie dem Schmitz - ist eine andere Fragestellung, also kein "Akkuhaltbarkeit" sondern "Seid ihr auch pfeiff drauf auf die Haltbarkeit - wird schon gut gehn...)

    Das 1x pro Monat auf 100% ist für LFP Batterien zum "kalibrieren" der Ladestandsanzeige gültig. Da wir aber NMC Chemie haben ist es nicht essentiell.


    Ich habe meinen seit 1.5 Jahren und ihn 2x davon auf 100% vor Langstrecke (und Prüfung SoH Werte im CarScanner) aufgeladen und sonst sie 80% Regel eingehalten. Zum "Zellbalancing" ist nichts nötig, weiß auch nicht wirklich wann das bei Kia einsetzt, also erst ab einer gewissen Zellspannung oder ob es nicht sowieso permanent läuft.
    Jedenfalls sind die Zellspannungen alle auch jetzt noch völlig identisch und wenn man beim Laden zuschaut, dann springen die manchmal um 0,02V (die kleinste Auflösung, die Kia kann - eine Schande), was aber normal ist, weil eben ein 3,799V und ein 3,800V bereits einen Sprung auslösen kann, je nachdem ob und wie gerundet wird für die Anzeige - sagt also nichts aus, solange es keine 0,04V sind.


    Dein 2x 100% direkt vor der Fahrt ist unkritisch und auch wenn Du z.b. um 8 Uhr abfahren willst und noch ab 6 Uhr die restlichen Prozente auf 100 reinknallst öfters, würde ich das unkritisch sehen, da die reine Stehzeit bei 100% da gering bleibt.


    Unterm Strich: stehen bei extremen Akkuständen ist immer ungünstig, was die kalend. Alterung betrifft.

    (Auch wenn Andreas Schmitz kürzlich ein Youtube veröffentlich hat, mit einem "pfeiff drauf" - dem ich aber NICHT zustimme. Er meinte sinngemäß: wozu Akku schonen, es ist doch egal ob man den am Ende des Autolebens mit 90% oder weniger wegen ungünstigem Ladeverhaltens wegschmeißt).


    Ich persönlich versuche meine Reichweite möglichst lange, möglichst hoch zu halten anstatt nach 10 Jahren mit vielleicht 70% SoH mich rumzuärgern.

    Nein - meine Batterie ist unbemerkt gestorben.

    D.h.: Ich hab das Auto noch per Tastendruck entsperrt (das war wohl der letzte Rest Energie in der Batterie...), bin eingestiegen um was rumzuspielen (daher auch den Ersatzschlüssel genommen, statt den in der Jacke = anderer Ausgang vom Haus) und alles was der Kia meinte war: "kein Schlüssel im Auto". Musste ihn auf das untere Ende des Ladepads legen - dann konnte ich rumspielen.

    Möglicherweise wird aber eine schwächer werdende Batterie angezeigt, während meine ja "kollabiert" ist schlagartig. Jedenfalls habe ich seither Ersatzbatterien lagernd.

    Wie schon gesagt wurde: 100% ist schlecht.

    Bei 100% Ladestand sind in der Kathode praktisch keine Lilthium Ionen mehr, sie ist "blank" - der Elektrolyt ist aber aggressiv und kann diese "blanke" Kathide angreifen = erhöhte kalendarische Alterung.

    Dazu kommt, daß bei Laden/Entladen sich auch das Volumen der Elektroden verändert, d.h. es kommt ein mechanischer Streß durch Ausdehnung der Zellen dazu. Der verläuft nicht linear (siehe Beilage) und ist am geringsten so um die 60% herum.


    Damit wird auch der Faktor "DoD" wichtig, also "Depth of Discharge". Je enger man sich um die 60% herum bewegt, also z.b. 50-70%, desto besser - siehe Beilage 2.


    D.h. 100% vermeiden, wenn man es nicht für einen Langstrecke/Urlaubsfahrt braucht, wobei die Standzeit bei 100% der Faktor ist. Über Nacht auf 100% und dann morgens Abfahrt - wenn notwendig - kein Problem. Aber täglich ist schlecht, wenn man dann sowieso nur z.b. auf 80% runterfährt.


    Lieber täglich von 50 auf 70 Laden, anstatt alle 2 Tage von 40 auf 80 oder alle 3 Tage von 20 auf 80 etc.


    und, weil ich das 1 % von da oben lese.... rumstehen lassen bei <20% mit "ich lade dann morgen"... auch nicht gut.

    Wenn es sowas wie Lacknebel sein sollte, also Verschmutzung, kann IPA oder Aceton helfen.
    Oder es sind ganz feine "Steinschläge". Ich würde mal mit starker Lupe/Mikroskop so eine Stelle untersuchen, ob es eine Erhebung (Dreck) oder Vertiefung (Steinschlag) ist.

    Hatte gestern sowas auf der Frontseite der Motor-Haube gehabt - hat sich aber als "Erhebung" entpuppt und konnte ich per Einweichen (Küchentuch auflegen und naß machen, einwirken lassen) wegbekommen.


    Kann man ähnlich auch auf der Scheibe versuchen, wobei "naß" dann auch etwas z.b. Glasreiniger wäre - sofern man nicht per Lupe rausfindet was es ist.