Beiträge von rainmaker

    Mein Ablauf ist normalerweise: Einsteigen, Tür zu, Bremse + EV Taste, dann evtl. anschnallen (d.h. wenn ich nur die 10m aus Der Einfahrt rausfahre bin ich NICHT angeschnallt - kein Problem).

    Was aber sein kann: Ich hatte bei einem meiner beiden Schlüssel eine fast tote Batterie drinnen! Also ggf die Batterie mal prüfen oder tauschen.

    Naja die Scheinwerfer stehen auf Auto und die Tür wird ja geöffnet. Es geht um "Leaving Home" nicht im Auto sitzen bleiben.

    Nunja ein "Wenn die Fahrertür geöffnet oder geschlossen wird, werden die Scheinwerfer nach 15 Sekunden ausgeschaltet." würde ich als "leaving" bezeichnen.

    Assistenten kommen nicht in so enge Lücken, wie ein Mensch es könnte. Ich hatte schon das Vergnügen zugeparkt zu sein sein mit so 20cm vorne und hinten. Dauert eine Weile und man kurbelt sich einen ab etc. aber es ging.
    Wenn aber ein Assi in eine "enge" Lücke käme, dann kommt er auch wieder raus.

    Ein Assi wird aber andere nicht verleiten einen zuzuparken, denn die dazu nötige größere Lücke, in der er dann "mittig" stehen bleibt, lässt einem genug Spielraum fürs eigene Auto dann.
    Ich sehe keine Gefahr.


    Ein Abschlepper pflückt Dir das Auto aber dort raus, wo man auch selber nicht mehr rangieren könnte. Vorne und hinten so 10cm - das schafft der Abschlepper (sofern es kein Volldödel ist) - man selber aber nicht mehr.

    Mir stellt sich die Frage was hat die Starterbatterie mit dem großen 400Volt Akku zutun ? Ich dachte die wären technisch getrennt und wird wie üblich durch die Lichtmaschine geladen wärend der Fahrt .

    Es gibt keine Lichtmaschine!

    Der 12V Akku, der die Elektronik/Rechner betreibt wird über einen DC/DC Wandler (die "Analogie zur Lichtmaschine") immer nachgeladen, wenn die Spannung zu tief sinkt (so 12,5V ca) für typisch 1h bei 15,2V - und das auch, wenn die Kiste steht (im Gegensatz zur Lichtmaschine, wo der Motor laufen muß).
    Solange also genug Saft im Fahrakku ist, bleibt man auch nach Wochen nicht liegen, wohingegen die Starterbatterie beim Verbrenner schon zu schwach sein kann (vor allem im Winter) für einen Startversuch.


    Wenn das Auto eingeschaltet wird und die System alle hochfahren (dazu braucht es ausreichend Saft in der 12V Batterie - ca 300W), dann wird auch der DC/DC Wandler mit angeworfen und nachgeladen.


    Wenn der Fahrakku aber eben unter 20% fällt, wird zu dessem Schutz kein weiteres Nachladen der 12V Batterie angestoßen, weil die Fahrbatterie rumstehen mit unter 20% nicht gut findet - und man ggf. noch eine Chance hat, dann zum nächsten Schnellader zu kommen. (Wenn notfalls der Booster die 12V belebt hat).


    Technisch getrennt ist da nicht wirklich was - wobei "getrennt" sehr umfangreich gemeint sein kann. Galvanisch getrennt sind die System. d.h. der Minuspol des Fahrakkus ist nicht mit der Karosserie verbunden, der des 12V Akkus schon.

    Aber funktionell gibt es keine wirklich Trennung.

    Abgesehen davon, daß der 12V unter 20% nicht mehr nachgeladen wird, ist es auch für den Hauptakku alles andere als Lebenszeitverlängernd, wenn er mit 10% rumsteht - gilt es auf ALLE FÄLLE zu vermeiden !

    Wie sinnvoll das Mitnehmen der Powerbank ist, muß jeder selber entscheiden - wurde hier schon ausgiebig diskutiert.
    Aber eine Zuhause zu haben ist sicher kein Fehler.


    36h hält die 12V normalerweise, wenn sonst nichts ist. Aber jede Kommunikation des Autos mit Cloud etc. weckt das Auto auf und wenn das innerhalb der 36h mehrfach passiert, dann kann das der 12V schon zusetzen. Und ob der Wagen unter 10% dann gesprächiger wird, weil er warnen will oder sonstwas ist vorstellbar.


    Wenn sie aber kaputt ist, hast Du durchaus Garantie !!! Keine 7 Jahre, aber 2 Jahre - da ist der Kia Mitarbeiter etwas daneben!


    Ich gehe zudem nicht davon aus dass die BMS sich soweit verbessert haben, eher im Gegenteil, das Zeug kommt doch alles aus China und heutzutage wird es gespart auf Teufel komm raus. Hauptsache es übersteht die Garantiezeit

    Meine Beobachtung ist (ich verbaue BMS seit etlichen Jahren), daß die BMS durchaus besser werden. Das Zeug kam immer schon aus China, aber gerade mit den Stückzahlen sinken die Preise und aufgrund des Mitbewerbes darf man sich auch keinen völligen Müll mehr erlauben und muß Features liefern.


    So sind im DIY Bereich z.b. Daly-BMS so gut wie verschwunden. Keiner baut seine Solar Batterie heute mehr mit Dalys! Dafür krieg man jetzt fürs halbe Geld (Eu Versand) welche von z.b. JK, die deutlich !! besser sind und alle nötigen Stückerl spielen und sich Konfigurieren lassen bis zum Abwinken. Und auch beim Balancing hat sich viel getan. 2A Balancing für typ. ~300Ah Batterien ist normal. Mein erstes Daly plagte sich mit 50mA rum.... putzig (dennoch ist eine 24V LFP (Solar) damit seit Jahren in täglicher Verwendung - gut balanziert.


    nur: wir driften vom Thema des Threads zunehmend ab und es wird zur 12V-Akku Philosophie - dafür das wir die Wahl haben zwischen Blei (Calcium) und Blei - AGM bestenfalls :)

    LFP als 12V (Nicht Starterbatterie!) wird beim relativ billigem Tesla und einigen Chinesen eingesetzt. VW/BMW meines Wissens bei den neueren Plattformen, Die gängigen Chinesen-BMS haben die Heizfunktion alle mit integriert, die Heizfolie kostet auch nicht viel. Aber teurer als ein mieser Rocket-Bleiakku ist LFP im Einkauf allemal. Zumal der defekte Bleiakku nicht unter die 7 Jahre Garantie fällt. Bingo! Auffällig ist daß mein Auto mit LFP-12V stehen kann bis zum schwarzwerden und kein Prozent vom Fahrakku verliert.


    Als Starterbatterie gibt es wohl Exoten im Sportwagenbereich die sowas haben.


    Ein 1:1 Austausch im Kia gegen ein LFP Replacement ist auch aus meiner nicht denkbar. Das muss (ladetechnisch) eindesigned werden.

    Ja, wenn man im Ladedesign darauf achtet kann man problemlos LFPs einsetzen. Auch die Heizfunktion an sich ist billig und selbst ein einfache JK-BMS (50€) hat Heizeranschlüsse. Nur: der Charger vom Auto muß mitspielen und das bedarf des Designs von Grund auf - da scheitern wir bei Kia und daher: haben wir was wir haben.

    Wie lange das Auto mit 12V-LFP stehen kann ist auch die Frage dessen, was das Auto heimlich alles tut. Teslas im Wächtermodus sind bekannt dafür die Batterien leer zu saufen - andererseits hab ich mir eine 12V/314Ah LFP gebaut, die ich im Garten in Winkeln zu weit weg für Kabel, verwende und der kann monatelange stehen (BMS ausgeschaltet) und verliert nix.

    Wenn man eine Kia mit theoretischer LFP immer wieder per App aufweckt und der dann für 5-10 Minuten seine 300W zieht, dann endet auch die Ladung eines LFPs in absehbarer Zeit. Da gehen grob 5Ah pro Wachphase drauf.


    Der Porsche, den ich meinte ist die E-Variante, kein Verbrenner. Der Starterstrom ist für übliche LFPs zuviel und die besten, die ich so kenne sind mit 20C limitiert. Ginge damit zwar, aber offensichtlich machts nicht wirklich wer. Bleinbatterien tauschen (lassen) bringt mehr Kohle als Nachhaltigkeit.