Mir stellt sich die Frage was hat die Starterbatterie mit dem großen 400Volt Akku zutun ? Ich dachte die wären technisch getrennt und wird wie üblich durch die Lichtmaschine geladen wärend der Fahrt .
Es gibt keine Lichtmaschine!
Der 12V Akku, der die Elektronik/Rechner betreibt wird über einen DC/DC Wandler (die "Analogie zur Lichtmaschine") immer nachgeladen, wenn die Spannung zu tief sinkt (so 12,5V ca) für typisch 1h bei 15,2V - und das auch, wenn die Kiste steht (im Gegensatz zur Lichtmaschine, wo der Motor laufen muß).
Solange also genug Saft im Fahrakku ist, bleibt man auch nach Wochen nicht liegen, wohingegen die Starterbatterie beim Verbrenner schon zu schwach sein kann (vor allem im Winter) für einen Startversuch.
Wenn das Auto eingeschaltet wird und die System alle hochfahren (dazu braucht es ausreichend Saft in der 12V Batterie - ca 300W), dann wird auch der DC/DC Wandler mit angeworfen und nachgeladen.
Wenn der Fahrakku aber eben unter 20% fällt, wird zu dessem Schutz kein weiteres Nachladen der 12V Batterie angestoßen, weil die Fahrbatterie rumstehen mit unter 20% nicht gut findet - und man ggf. noch eine Chance hat, dann zum nächsten Schnellader zu kommen. (Wenn notfalls der Booster die 12V belebt hat).
Technisch getrennt ist da nicht wirklich was - wobei "getrennt" sehr umfangreich gemeint sein kann. Galvanisch getrennt sind die System. d.h. der Minuspol des Fahrakkus ist nicht mit der Karosserie verbunden, der des 12V Akkus schon.
Aber funktionell gibt es keine wirklich Trennung.