Akzeptierst du die Aussage, dass bei Minusgraden in irgendeiner Form auf die Zellchemie Rücksicht genommen werden muss?
Das ist (und war) schon immer so - kein Thema. Langsamer ablaufende chemische Prozesse haben Nachteile auf die Ladegeschwindigkeit, die sonst möglich ist.
ABER: diese "maximale Ladegeschwindigkeit" gilt für ALLE Szenarien. D.h. ob AC oder DC (oder Rekuperation) ist irrelevant. Mal so, mal so - ist chemisch nicht abbildbar.
Die Heizleistung für die Akkukonditionierung ist durch den verbauten Heizer abhängig und limitiert - da hilft kein noch so starker DC Lader dann. Die Heizung hat so 5-6kW soweit ich das weiß.
Wenn also ein 11kW AC Lader einbricht auf 3,6 kW - könnte er den Heizer bereits voll mit der Differenz versorgen. Da würde ein DC Lader daran nichts ändern - er dürfte dann ja ebenfalls nur mit 3,6kW laden + 5-6kW für das Heizen.
Aber es werden bei dem Problem hier nur 3,6kW gezogen, also offensichtlich auch nicht mit dem möglichen Rest auf 11kW geheizt, was - wäre es wirklich nötig auch erfolgen sollte.
Eine Differenzierung des Verhaltens von AC versus DC ist daher weder Batteriechemisch und technisch begründbar - und selbst wenn, dann sollte sie für alle gleich sein, was sie nicht ist. Der eine wird bei 0° gedrosselt, das andere lädt bei ein paar Minusgraden konstant mit 11kW ....
Jedenfalls gibt es IMHO für ein Drosselung der 11kW absollut keinen erkennbare Grund, denn wenn schon geheizt wird, dann wären das mehr als die 3,6kW + Ladestromrest. Egal ob AC oder DC - ist der Batterie egal. Der ist kalt und sie mag weniger Strom wie sonst.
Nebstbei: der (große Akku) hat knapp 180 Ah, bei ~355V.... 11kW mit 10% Verlusten sind dann 10kW reine Ladeleistung. Also ~ 28A.... bei einem 180Ah Akku ist das nicht einmal C/6 .... das ist bereits seeehr schonendes Laden.