Beiträge von AbRiNgOi

    Denke eher weniger, dass du Livedaten von Ladesäulen in google maps siehst. Woher will google die daten holen, wenn google maps noch nicht so weit ist? Von ABRP wird das nicht funktionieren.

    Screenshot_20260923-073456.pngAlso in Österreich funktioniert in Google Maps neben der Live Belegung, der Übersicht der Stoßzeiten sogar die Angabe der Zahlungsmöglichkeiten (Bei Wien Energie gleich mal 37 Anbieter...) Und der Blick aus dem Fenster sagt mir, ja, die beiden Stecker sind frei.

    Ich bin da wohl noch etwas aus meiner BEV Vergangenheit der letzten 13 Jahre geprägt. Aber ich plane zu Hause am Laptop in dem ich mir die Strecke erst einmal auf Google Maps ansehe. Will ich so fahren oder anders. Also zum Beispiel muss ich zuerst entscheiden, fahre ich Wien Kitzbühl über die Weststrecke und Salzburg oder fahre ich die Südstrecke über Leoben etz. Das kann Gründe für das eine oder das andere geben, Will man unterwegs etwas sehen, (mit meiner chinesische Schwiegertochter war retour von Kitzbühel unbedingt Gmunden geplant.

    Dann schaut man sich die Strecke anhand der Kilometer an. Der Erste Turn wird beim EV3 und der großen Batterie wohl so etwa 400km sein, da muss man vorher schon Frühstücken, das war mit der ZOE anders. Beim Kia ist das wohl schon das Mittagessen oder zumindest eine Jause. Danach, wenn man ungefähr einen Plan hat wo man die erste Pause machen möchte schaue ich entweder mit ChargePrice (App am Handy) oder dem Ladeverzeichnis von G o i n g e l e c t r i c . d e (leider ist diese Seite hier verboten...) mit dem Filter die Ladestellen an, hier kann man entweder angeben dass es ein Restaurant geben soll oder ein Hotel oder, oder oder. Natürlich auch wie schnell man laden möchte, wie viele Stecker es geben soll (wegen der Sicherheit dass einer frei ist) usw. Wenn dann diese Ladestation zusammen mit einem Plan B fest steht wird diese altmodisch auf einem Zettel notiert und so die ganze Tour geplant. Am Morgen der Reise kommt die Adresse der ersten Ladestation ins Navi vom Fahrzeug, entweder über die App oder im Fahrzeug sitzend. Bei der Rast an der ersten Ladestation dann die nächste und so weiter bis zum Ziel.


    Wenn man eine Strecke öfters fährt, auf der Strecke Wien Cres (Kroatien) kenne ich jede Ladestation, fährt man gegebenenfalls einfach los, weil man die wichtigsten Ladestationen mit guten Erfahrungen schon aks Favoriten im Navi drinnen hat. So ist mein erster Stopp Richtung Cres eben Mala Piresica 2; 3310 Petrovče an der Autobahn aber keine Raststätte sondern ein super Restaurant mit 6 IONITY Säulen und gleich daneben zur Not noch einmal 6 von Petrol. Sowas muss man selber finden, da hilft einem kein Navi.


    Oder aber man lässt sich vorschläge von "a better routenplaner" machen, das ist eine ganz tolle Webpage oder app am Handy. Da kann man alles eingeben, wie weit man den Akku entladen oder laden möchte, was die Ladestation können muss, ob es ein REstaurant gibt, wie viel Ladung am Zielort im Fahrzeug sein soll, wie schnell man unterwegs ist, wie viel sein Fahrzeug normalerweise Strom evrbraucht (Dachträger, Anhänger, Winterreifen...) und dann macht einem die Software Vorschläge, das hat es 2013 natürlich noch nicht gegeben, aber trotztdem nutze ich es auch gerne um mal so eine erste Idee zu bekommen wenn ich zum Beispiel Griechenland nächstes Jahr fahren möchte. Da sieht man schnell, wird es ein Tag, zwei Tage oder doch drei Tage? Danach aber plane ich die Tage lieber wieder konservativ, also wie 2013, aber die NAcht in Sofia, die denke ich ist schon mal fix.


    Ja, das kling alles kompliziert, aber natürlich kann man auch einfach drauf los fahren und wenn der Akku unter 20% oder unter 10% fällt im ChargePrice die billigste Station in den nächsten Kilometer sucht und diese dann ansteuert. So wie beim Benziner, wenn der Tank leer wird zur nächsten Tankstelle und gut ist's. (dazu benötigst du aber einen Beifahrer der das auch kann)

    Bei ChargePrice muss man vorher seine Ladekarten und Apps eintragen, damit dieser auch einem sagt wo es für dich billig ist, Wenn man das vorher bei der Planung macht, ist das natürlich auch wichtig, man kann aber noch die eine oder andere App dazu besorgen, das ist unterwegs etwas schwieriger, bei einer App geht das natürlich auch. Und wenn mir ChargePrice sagt, deine billigste Karte ist 1€/kWh und mit dem VErtrag xy ohne Grundgebühr nur 40ct/kWh, dann kann man sich auch unterwegs die Zeit nehmen und den zusätzlichen Tarif auf das Handy laden.


    Wie das nun mit dem Navi im Fahrzeug geht, keine Ahnung, so modern bin ich noch nicht, was man aber von den TEsla Jungs so hört, geht das bei denen ganz gut. Ich kann dir nicht einmal sagen, ob das Navi nur Ladestationen zeigt, welche mit der Kia eigenen Karte funktionieren, oder alle. Das musst du selber raus kriegen. So weit mal meine Methode.

    Ich habe ja in einem anderen Beitrag geschrieben, die hintere Sitzreihe fürs Campen ausgebaut zu haben, und daher kann ich berichten: der mittlere Sitz hat keinen Belegungssensor. Folglich leuchtet die Warnung immer auf, wenn in der Mitte niemand angeschnallt ist, verlischt aber dann wieder, sobald der Fahrer kontrolliert hat ob da einer sitzt oder eben nicht. Ich habe aber die Stecker an den Sicherheitsgurte Schnallen nach dem letzten Camping Urlaub vergessen an zu stecken, und siehe da, nun leuchtet nix mehr. Ist wohl ein Öffner-Kontakt in der Schnalle und nun denkt die Elektronik wohl, alle Gurte sind angesteckt.

    Renault ZOE Q210 aus 2013... Normaler Weise habe ich meine Fahrzeug so etwa 10 Jahre gefahren, aber die ZOE die fuhr und fuhr und fuhr. Von Amsterdam bis Athen, von Genf bis Heviz. (dazwischen: Dubrovnik, Kitzbühler Alpen..) Natürlich war es 2013 ohne einer einzigen CCS Ladestation in Europa "anders" als heute, aber die ZOE konnte damals schon 43kW AC laden und so war die kleine lange auf Gleichstand mit den 50kW CCS Lader (damals i3, eGolf...)

    2013 hatte ich noch 3 Jugendliche Kinder zu Hause, und vom Berlingo kommend war das echt schwer alles in die ZOE zu quetschen. (mit Ski am Dach und fünf Personen mit Skiausrüstung und Gepäck in die Kitzbühler Alpen, eine legendäre Reise...)

    Ok, die 43kW AC werden immer weniger, die 40er Batterie und einer realen Reichweite von 240km nicht mehr Zeitgemäß. Nach fast 13 Jahren als der Abschied. Eigentlich wollten wir auf den EV4 warten, der sollte weniger verbrauchen und bald da sein, die Idee war nun, die Wartezeit zu verkürzen und im EV3 mal eine Probefahrt zu machen um Kia BEV an sich einmal kennen zu lernen und dann einen EV4 bestellen. Der Verkäufer war gut.. wir haben noch am Tag der Probefahrt die Bestellung für den EV3 unterschrieben. Die ZOE fährt nun meine Tochter, weil die meinten die fahren eh nur Kurzstrecke, aj, ja, jetzt gerade sind die beiden auf der Insel Cres in Kroatien, Auf den Autobahnen von Slowenien gibt es ja noch 43kW AC...)


    Wir hatten in den ersten Monaten viel Pech mit dem Fahrzeug, Schaden an der Lenkung nachdem beim Parken einer in das eingeschlagene Rad gefahren ist, abgerissener Kotflügel beim Ausparken mit niedrigen Steinen neben dem Schrägparkplatz. Trotzdem sind wir nun vom EV3 voll begeistert.


    Was gefällt nach 10.000km: Der Platz, die Möglichkeit die hinteren Sitze aus zu bauen (noch mehr Platz), der doch niedrige Verbrauch, die Ladegeschwindigkeit an CCS, die Leistung, 1000kg AHK, die Reichweite (Wien Kitzbühl ohne Ladestopp statt drei in 2013)

    Was nervt oder gefällt nicht: Die schwarzen Flächen um die Radkästen, das dauernde Gepiepe wegen jedem Schmarrn, die breiten 215er Schlapfen, "nur" 11kW an AC, kein V2L in der österreichischen Air Ausstattung ohne das es einem gesagt wurde oder jemand gewusst hätte,


    Trotz Allem: sicher das beste (und teuerste) Auto das ich je gefahren bin, es wird mich in 3 Jahren in die Rente begleiten, und dann mal sehen ob der nächste wagen dann schon autonom fährt, weil wenn ich dann mal 70 bin...

    TÜV relevant ist wohl das Abschalten der Nebelschlussleuchte, das haben die Fahrzeuge seit Jahrzehnten (mechanisch) umgesetzt. Wenn bei angeschlossenem Anhänger die Nebelschlussleuchte am Fahrzeug an geht, dann gibt es keinen TÜV. Das wäre ein handfestes Kriterium für eine Reklamation.

    Rücklinks gegen eine Wand fährt man doch nicht so schnell. Das macht ordentlich Rums, weil sich eben keinerlei Knautschzone verbiegt. Aber es zerstört nix. Und die berechneten 700J (3km/h) drücken gegebenenfalls die Mauer ein wenig ein. Aber was soll 700J den bewirken? 700 Joule entspricht etwa der Wucht eines Hammerschlags beim Einschlagen eines Pfahls.

    Das schafft jeder Rahmen eines Fahrzeuges im Zuge seines elastischen Bereiches. Jedes Schlagloch bei höherer Geschwindigkeit belastet den Rahmen um ein vielfaches wenn die Federung am Anschlag angekommen ist. Dann ist höchstwahrscheinlich die Felge beschädigt, aber sicher nicht der Rahmen,

    Wie schnell willst du den Rücklinks in die Mauer einschlagen? Das ist doch alles Akademisch, natürlich trifft man schon mal rücklings eine Mauer, aber bitte doch niemals über Schrittgeschwindigkeit, oder?

    Und wenn da ein anderes Fahrzeug steht oder auffährt, dann hat dieser eine schöne Knautschzone. Alles gut.

    Ich hab schon so viele Mauern in den letzten Jahrzehnten mit der AHK geküsst, auch die AHK aus der Kühlwasserwanne eines Verbrenners gezogen, da war nie ein Schaden am Rahmen des Fahrzeuges zu erkennen. (Wobei der Verbrenner damals so weit gekommen ist, dass die Heckpartie meines Wagens auch hinüber war.)

    Laut ADAC besteht rein Juristisch die Möglichkeit, dass durch eine nicht verwendete aber abnehmbare Anhängerkupplung ein höherer Schaden bei einem Unfall auftreten kann und sich die Versicherung beim Halter des Fahrzeuges mit AHK durch Teilschuld schadlos hält, es gibt aber laut ADAC dazu noch keine Präzedenzfälle. Also: Sturm im Wasserglas. Auch bedeutet Teilschuld ja, dass jeder seinen Schaden selber blechen muss, und der Schaden am Fahrzeug mit AHK immer sehr gering ausfällt bedeutet sehr geringes Risiko. Da man niemals nie nur durch die AHK eine Vollschuld zugesprochen bekommt wenn man ansonsten unschuldig wäre (Eigenes Fahrzeug steht oder ist gerade plötzlich zum Stillstand gekommen) wird man wohl nie nur wegen dieser Tatsache einen großen gegnerischen Schaden zahlen müssen. Es fällt auch der Wertverlust weg, der entstehen würde, wenn ein Blechteil ausgetauscht werden müsste, daher AHK drauf hat nur Vorteile. (außer man trifft selber damit jemanden anderen, aber das ist eine andere GEschichte)