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  • Kia EV3 – 12V-Spannung während zwei Autobahnfahrten (Loggerdaten)


    Ich habe heute mal zwei Fahrten mit meinem EV3 per 12V-Batterielogger mitgeschrieben, um zu sehen, was Kia während der Fahrt mit der 12V-Batterie genau macht.


    Fahrt 1:

    • Zeitraum: 09:57–11:15 Uhr

    • 12V-Spannung:

    • Min: 14,89 V

    • Max: 15,04 V

    • Ø: ~14,96 V


    Hier hängt die 12V-Batterie praktisch durchgehend bei ~15 V – der DC/DC-Wandler hält das Bordnetz sauber oben, die Batterie wird geladen und alle Verbraucher kommen aus dem HV-System.


    pasted-from-clipboard.png




    Fahrt 2:

    • Zeitraum: 14:59–16:31 Uhr

    • 12V-Spannung:

    • Min: 14,21 V

    • Max: 14,95 V

    • Ø: ~14,60 V


    pasted-from-clipboard.png



    In der zweiten Fahrt sieht man mehr Dynamik: meist 14,7–14,9 V, aber zeitweise Absenkungen bis ca. 14,3–14,4 V (vermutlich mehr Verbraucher aktiv: Licht, Heizung, Sitzheizung etc.).

    Interessant die Phase von 15:45 Uhr bis 16:15 Uhr... da konnte ich schneller fahren, vorher war viel Stau.


    Fazit:

    Während der Fahrt arbeitet der EV3 ganz klassisch: DC/DC an, 12V-Bordnetz im Bereich ~14,5–15,0 V, leichte Einbrüche je nach Last sind normal. Der kritische Punkt bei „Battery Drain“ liegt bei mir also nicht im Fahrbetrieb, sondern im Stand (wenn das Auto eigentlich schlafen sollte), wo dann die bekannten 1-Stunden-Nachladezyklen bei ~15 V auftauchen.

    … nach über acht Jahren Niro HEV (tolles Auto) nun ein EV3 GT-Line

  • Das war eines der früheren YTs, daß ich zur Entscheidungsfindung gesehen habe. Da wurde mit aktivem Carscanner gefahren und man sah jedes Bremslicht als "Entladestrom 12V Batterie".

    Ich selber habe beobachtet, daß die Spannung während der Fahrt öfter mal unter 14V sinkt und wieder auf 15V steigt.

    Für die "1. Hand" musst Du Dich noch gedulden. Zuerst muß ich mal den Batteriemonitor installieren und dann noch später einmal bei einer längeren Fahrt (sind selten bei mir) dann ein car-scanner Logfile über den Strom erstellen.

    Danke - ein "Entladestrom" kann ja erst da beginnen, wo die Spannung des Bordnetzes während der Fahrt *unter* die Ruhespannung der Batterie im ausgeschalteten Zustand fällt. Alles, was da drüber bleibt, ist letztlich Ladestrom und nicht Entladestrom.
    Also: Erstmal Ruhespannung messen. Dann hat man einen Ausgangswert.

  • Danke - ein "Entladestrom" kann ja erst da beginnen, wo die Spannung des Bordnetzes während der Fahrt *unter* die Ruhespannung der Batterie im ausgeschalteten Zustand fällt. Alles, was da drüber bleibt, ist letztlich Ladestrom und nicht Entladestrom.
    Also: Erstmal Ruhespannung messen. Dann hat man einen Ausgangswert.

    Da kann ich nicht ganz folgen.... Wird die Batterie mal auf z.b. 15V geladen - und das Laden damit beendet, ist jeder benötigte Strom dann ein Entladestrom (mal das normale "Setzen" der Spannung im stromlosen Zustand außer acht gelassen).

    Aber: wie ich aus den obigen Graphen entnehme (die ich selber noch nicht erhoben habe) - danke klatuu - hege ich aktuell folgenden Verdacht.
    Der angezeigte "Entladestrom 12V Batterie" ist nicht wirklich ein reiner Strom AUS der Batterie, vielmehr die Stromaufnahme des 12V Systems, d.h. der Lader könnte immer noch aktiv sein mit einer relativ konstanten Ausgangsspannung (ähnlich einer Lichtmaschine) und damit dann die eigentlich Versorgung übernehmen und damit wird die Batterie nicht wirklich im heftigen Zyklenbetrieb benutzt. Eine Schwankung mit 14,2-14,9V würde eine wirkliche Belastung der Batterie nicht hergeben, sonst würde die Spannung mal auf spürbar unter 14V sinken.

    Andererseits aber zeigt die Kurve (linker Teil) auch, daß nicht konstante Verhältnisse, also Bremslicht & Co Benutzung doch Auswirkungen auf das nötige Ladeverhalten haben (das ja auf Entladungsvorgänge basiert). Während rechts bei der Autobahnfahrt sich nichts tut, also alles an 12V Verbrauchern aus dem Lader kommt und nciht aus der Batterie - das ist ja schon mal gut.

  • Hier mal von der freundlichen ChatGPT nach etwas Recherche für's Forum zusammengefasst:


    Deine Werte (14,2–14,9 V):

    • 14,2–14,6 V → völlig normal
    • kurzzeitig bis ~14,9 V → bei vielen E-Autos noch zulässig
    • langsames Pendeln zwischen zwei Werten → gewollte Lade-/Erhaltungsladestrategie

    Warum das passiert:

    • Temperaturkompensation der 12-V-Batterie
    • Schonung der Batterie (nicht permanent Vollladung)
    • Anpassung an momentane Verbraucher

    Unkritisch, solange:

    • der Wert nicht dauerhaft über ~15,0 V liegt
    • keine Warnmeldungen erscheinen
    • die Spannung im „Schlafmodus“ wieder auf ~12,6–12,9 V fällt

    Kurzfazit fürs Forum:

    Zitat
    Eine Schwankung zwischen 14,2 und 14,9 V während der Fahrt ist bei E-Autos normal und kein Hinweis auf Überlast oder Defekt.
  • Hier mal von der freundlichen ChatGPT nach etwas Recherche für's Forum zusammengefasst:


    Warum das passiert:

    • Temperaturkompensation der 12-V-Batterie
    • Schonung der Batterie (nicht permanent Vollladung)

    ... womit die KI schin wieder in den "Kot" gegriffen hat!!! Die 14,2-14,6 innerhalb so kurzer Zeit ist sicher nicht "Temperaturkompensation".
    Die Temperaturkompensation findet hier auch gar NICHT statt.


    Die KI hat gelernt, daß Bleiakkus temperaturabängig sind und mit der Frage "Schwankung" das dann als Begründung eingefügt - stupide ohne Zusammenhänge (sonst müsste die Temperaturkurve des Akkus ja synchron mitschwanken um Sinn zu eregeben, was nicht der Fall ist)


    Bleiakkus haben eine große Temperaturabhängigkeit für die Ladespannung!


    Die max 15.2V sehe ich aber jetzt im Winter (da wäre sie richtig) genauso wie im Sommer bei brütenden 35° (und unter der Haube hat es sicher deutlich! mehr ... 50° - oder 60°? - Der Ancel BM200 wird es mal zeigen)

    mit Temperaturkompensation wäre die max. Ladespannung im Sommer deutlich unter 14V anzusiedeln - macht Kia nicht - und der

    Mein Bleiakkulader MIT externem Temperatursensor für den Akku (einstellbar auch für Ca wie im Kia) hat im Sommer (im Wohnwagen, das war der Sinn) mit Ladeschlußspannungen deutlich unter 14V gearbeitet und die "Ladungserhaltung" auf 13,5V begrenzt.



    auch sind die Aussagen "nicht permanente Vollladung" widersprüchlich, denn den Akku konstant über 14V zu halten IST permanente Vollladung.


    Ein korrektes Ladeverhalten wäre, Aufladen auf eine leichte "Gasungspannung" um Säuredurchmischung zu ereichen (hier ist Temperaturkompensiertes Laden essentiall) - den Zustand für eine Weile (0,5-1h) halten und dann auf eine Schlussspannung zu senken, bei der der Akku voll bleibt, aber keine Gasung mehr stattfindet - und so belassen und nicht mehr ändern.


    Das ""unkritisch solange keine Warnmeldung erscheint" finde ich schon wieder kindlich naiv lieblich.... (Solange Mama nicht schimpft darf ich das....)

  • tja, ich bin mal so frech und behaupte: es ist ihnen völlig wurscht!

    Wobei bitte: das gilt für ALLE Hersteller - und war bei Verbrennern nicht anders. Man verkauft mehr Ersatzteile!


    Worum es in meinem Post ging war die Aussage der KI, die von "Temperaturkompensation" begonnen hat als Grund für diese 14,2-14,9V Schwankungen - was Jahreszeitlich betrachtet korrekt sein könnte (wenn die Hersteller es erstmals beachten würden), aber innerhalb einer Fahrt schlicht nicht stimmt.

    Übrigens fehlt dem Ladegerät (Lichtmaschine etc.) sowieso der Batterietemperatursensor an der 12V Batterie - womit sich eine "Kompensation" sinnvoll ausschließt - so rein faktisch betrachtet,