Beiträge von passra

    Das Eintragen bei Spritmonitor kann halt bei einem E-Auto sehr schnell in Arbeit ausarten ;)


    Wenn jemand NUR auswärts lädt, ist der Aufwand sicherlich überschaubar, weil fast immer "große" Mengen an Energie geladen werden.

    Wenn man jetzt aber, wie so viele, überwiegend zuhause lädt und dann womöglich auch noch PV-Überschuss in kleinen Dosen, dann wird das schnell unübersichtlich. Ich könnte es noch aus evcc auslesen, müsste dann aber auch monatlich den Kilometerstand aufschreiben. Auch Mühsam bei bald 3 E-Autos 8o

    Und darum, denke ich, machen das einfach viele nicht mehr. Ich habe das bei meinem Hybriden auch schnell aufgegeben, die täglichen Nachlademenge mit Kilometer einzutragen.


    Ich habe jahrzehntelang meine Verbrenner bei Spritmonitor geführt. Da konnte man am Verbrauch sogar Defekte, z.b. an der Lambdasonde, erkennen.

    Ehrlich, bei einem E-Auto ist das alles sehr witzlos. Da reicht es eigentlich aus, wenn man sich die Anzeigen im Bordcomputer anschaut. Der Winterverbrauch ist eh je nach Kurzstreckenanteil exorbitant, da hatte ich beim Born auch schon wochenlang 35 kWh/100km stehen.


    Da ist es für die Freunde am Sparen einfachen, man setzt auf einer bekannten Strecke und an einem ruhigen Tag mal den Bordcomputer zurück und freut sich auf einem schönen Mindestverbrauch.

    Grundsätzlich wirst du mit jedem E-Auto zurechtkommen, das einen Akku > 75kWh hat. Damit schaffft man auch im Winter seine 300km. Da gibt es reichlich Auswahl, die alle in ähnlichen Verbrauchsregionen liegen.

    Du kannst natürlich ein paar Klassen höher gehen und dir einen CLA anschauen, der braucht sicherlich auf der Strecke gut 20% weniger als ein EV3, kostet aber auch deutlich mehr.

    Aber du hast ja schon zusätzlich und im Gegensatz zum Titel gesagt "Verbrauch ist mir durch das Laden nicht so wichtig", also hast du Auswahl ohne Ende.

    Wie sind die echten Langzeiterfahrungen?

    Ist halt schwierig bei einem Fahrzeug, das erst 1 Jahr auf dem Markt ist. Wo sollen da die Erfahrungen herkommen? Von den Vorgängermodellen hört man bei KIA relativ wenig, sind aber auch nicht die typischen Kilometerfresser.

    Langzeiterfahrungen gibt es dagegen in großer Menge z.b bei Tesla. Die E-Technik läuft, Verschleiß tritt nur bei den typischen Autoschwachstellen auf wie Querlenker etc., Fahrwerk eben. Ist ja beim Verbrenner nicht anders. Probleme mit Getrieben oder Ölundichtigkeiten gibts beim E-Auto dagegen halt einfach nicht.

    Da wird viel zu viel Wind darum gemacht. Unser Corsa wurde am Anfang 2 Jahre lang mit täglichen Vollladungen "gemartert". Jetzt nach 6 Jahren und 65000km steht der SOH bei 91,7%...

    Wenn man die Möglichkeit und den Willen hat, täglich um die Mitte zu laden, ok, schadet sicher nicht. Aber auch der Bereich von 20-80 oder 90 oder ab und an mal bis 10 runter wird den Akku nicht großartig schädigen oder gar unbrauchbar machen, zumindest nicht in den ersten 400000km. Genauso wie auf 100% laden und 5 oder 8 Stunden später zu einer längeren Fahrt aufbrechen.

    Für mich bedeutet das tägliches Laden

    Tägliches Laden, 5 Minuten Verlust, also solche mickrigen Ausreden habe ich schon lange nicht mehr gehört.

    Was stört an täglichem Laden, wenn das (hoffentlich) Zuhause oder in der Arbeit möglich ist? Und 5 Minuten, was ist den das schon? Stau, Elefantenrennen, zähflüssiger Verkehr, was macht du dann da? Zuhause bleiben?


    Du kannst natürlich auch weiterhin im Jahr 4000€ Diesel oder 5000€ Benzin vernichten anstatt für 1840€ Öko-Strom (bei 23ct/kW bei Grünwelt), aber Verbrennerfahren muss man sich halt auch leisten können 8o