Beiträge von rainmaker

    Eine Möglichkeit wäre, daß die 12V Batterie einen "knack" hat und selber eine hohe Selbstentladungsrate hat und daher dauernd nachgeladen werden muß.
    Man könnte also mal den 12V Akku abklemmen und stehen lassen, um zu sehen, ob der alleine sich entlädt und/oder ob (nachdem man sie nach Tagen wieder angeschlossen hat) wie der SoC des Hauptakkus ist.


    Man könnte aber auch - was mit besser gefällt - ein Ladegerät für den 12V akku permanent angeschlossen lassen, sodaß der Hauptakku nie nachladen muß. (Also anschließen, Haube zu, zusperren)

    Gleichzeitig könnte man so auch anhand des Ladestromes außen sehen, wieviel Strom da gerade reinrinnt. Also einen "Ruhestromverbrauch" feststellen. (Kann natürlich immer noch Erhaltungsladestrom für einen angeschlagenen 12V Akku sein)

    Ich selber würde daher vermutlich genau das mal machen wollen, wobei das Ladegerät noch an einen Meß-Shelly kommt, der mir vom Raspi (bei Dir mit HA) dann protokolliert wird. Dann habe ich indirekt einen Lade-Stromverlauf, also Stromaufnahme des Kia aus der 12V Quelle - aber ohne Nachladen aus dem Hauptakku und wenn der dann auf seinem SoC bleibt, ist zumindest mal der Akku selber in Ordnung.

    Richtig - ob und wieviel Segelns vs. Reku spart ist rein akademisch und daher ist es gut, daß es alle Möglichkeiten gibt, so daß jeder findet, was ihm gefällt.

    Ich fahre 90% mit Tempomat und dann wird genau jene Energiemenge aufgewendet die zum Erhalt der Geschwindigkeit erforderlich ist. Gehts minimal bergab, dann kann das auch "echtes Segeln" sein, weil weder Reku noch Antrieb aktiv ist.
    Kommt dann ein Tempolimit, habe ich ungefähr im Gefühl, wann ich den Tempomat pausieren muß, um dann mit meiner üblichen IPedal-2 Stufe so zu rekuperieren, daß ich passend die Wunschgeschwindigkeit habe, kurze Betätigung der Wippe übernimmt diese neue Geschwindigkeit in den Tempomaten und weiter gehts mit dem was optimal möglich ist an Verbrauch...


    Finde ich alles sehr gut gelungen. Und wenn man allgemein hohe Ströme vermeidet, bei denen die Verluste einen Ticken höher sind, dann kann man nochmal ein paar Prozentbrchteile rausholen.

    Spürbare Auswirkung im Alltag? realistisch nicht zu finden - daher: "have fun! "

    Das wird auf Basis der letzten Fahrstrecken hochgerechnet. Bei meinem alten war es der Verbrauchsschnitt der letzten 50km. Wenn Du also davor eine Fahrt bei Schlechtwetter hattes mit Heizung und und... dann trifft das dann die Anzeige. (meiner sagt 76% und 442km im Moment - war auch schon besser, aber mein Verbrauch ist auch um 1-1,5kWh/100km gestiegen im Oktober...

    Uff - aber dieses "App-Update" als Verursacher glaub ich sowieso nicht. Das sind "kurze" Aufwecker, bei denen aber nicht das ganze Auto in den "Standmodus" wechselt.


    Hier schläft wohl ein Steuergerät (evtl. ja durchaus das, für den Fahrzeugstatus & Cloud) nicht ein, und dann wäre aber ein andauernder Strom aus der 12V meßbar - sowas sollte die Werkstatt hinbekommen.

    Also Zangenampermeter anklemmen, das Motorhaubenschloß überlisten, daß es glaubt, die Haube sei zu und beobachten, wie der Strom sich verhält.

    Ich würde mal raten, es werden dauerhaft 2-3A gezogen, die immer wieder nachgeladen werden müssen.

    Das es für Dich angenehm ist, ist das (einzig) wichtige!


    Alles andere hat keinen relevanten Einfluß, da die Physik dagegen spricht.
    Der Energieerhaltungssatz gibt Dir eine gewisse Menge an kinetischer Energie (Masse * Geschwindigkeit) und zum Abbremsen kann man diese nur in Hitze (mechanische Bremse) oder elektr. Energie (Reku) umwandeln. Bremse fällt weg, also wird die ganze Energie rekuperiert und WIE im Ablauf (also schnell viel, oder langsam weniger) diese Menge jetzt in den Akku kommt - ist rein akademisch zu betrachten und im Alltag irrelevant.