Beiträge von rainmaker


    Und wie erklärt man das Otto-Normalverbrenner, der Umsteigen will und sich nicht mit der Technik und deren Umsetzung auseinandersetzen kann und will?

    Das Lastmanagement ist doch keine Raketenwissenschaft, das muss doch anders zu regeln sein. Oder erwarte ich da zu viel?

    Dem Ottonormalverbraucher wird das mit einem "das ist halt so" erklärt :)
    Richtiges Lastmanagement setz eine laufende Datenkommunikation zwischen Quelle/Senke vorraus und das bildet allein schon der Stecker mit seinen Pins nicht ab. dazu kämen dann noch Kompatibilitätsanforderung an alle Autohersteller + alle Ladesäulenhersteller.
    Das Smartmeter meines EVUs kann auch nicht mit meinem WR kommunizieren und immerhin wären da schon mal Schnittstellen vorhanden. Und die (In-)Kompativilitätslisten von div. WR Hersteller, Smartmetern und on top noch Akkuherstellern sind ebenfalls lange, weil es eben zuviele Protokolle und Implementierungen gibt.
    Das alles wollte man (vermutlich) sich beim E-Auto ersparen und hat es bewußt "dumm" gestaltet, also praktisch analog. Ein PWM Signal (das ich als analog sehe in dem Fall) gibt die max. Ladeleistung vor - und fertig.

    Bedenke: wir stehen eigentlich noch am Anfang. Der eSoul einer Freundin ist jetzt (erst) 10 Jahre alt und: hat einen Chademo Stecker. Such mal Ladesäulen dafür !

    rainmaker

    Würde bedeuten, kurz vor mir steckt ein Porsche Taycan an und zieht etwa 270kW.

    Dann komme ich und stecke an. Was kriege ich dann, 30kW?

    Das wäre aber nicht im Sinne des Erfinders.

    Oder regelt er dann auf 2/3 zu 1/3 runter? Und warum bekommen ich dann, wie in meinem ersten Fall, 89KW oder teilweise sogar weniger (75kW)?

    nicht zwingend, denn die ausgemachte maximale Leistung drosseln geht ja. D.h. wenn wer 270kW zieht und Du ansteckst frisch kann (theoretisch) DEine Ladeleistung auf max 128kW eingestellt werden und der ander damit auf 170kW reduziert werden. Die Ladeleistung wird ja auch vom SoC abhängig reduziert. Das Limit ist aber das am Anfang ausgehandelte Maximum.

    Wie genau das die einzelnen Ladestellenhersteller es umgesetzt haben kann ich nicht sagen natürlich. Aber ein "der andere steckt ab und ich kriege damit automatisch wieder mehr Strom"... scheint mir technisch fragwürdig aufgrund der initialen Aushandlung der max. Leistung.

    Da die Aushandlung des maximalen Ladestromes am Anfang passiert, bevor der Ladestrom dann durchgeschalten wird gibt es keine Anpassung mittendrinn. Damit bleibt der maximal ausgehandelte Ladestrom erhalten - bis neu verhandelt wird, stromlos - also bei einer neuen Ladesitzung.

    Das "deuten" können ist fürchte ich eine Fall für eine "KI" Anwendung, die mal Sinn macht. Aktuell muß ein Entwickler an alle Situationen denken, die eintreten können und die dann entsprechend in Code umsetzen.

    Bei uns In Wien hingegen gibt es z.b. die A23 - eine Stadtautobahn bei der ein rechts überholen kein Thema ist. Die ist immer voll und da fahren die einzelnen Spuren mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Mal geht es ganz links pltzlich zäher und man wäre auf den rechen Spuren autoamtisch schneller. Da jetzt zu verzögern um nicht "rechts zu überholen" würde ganz leicht einen "Stau aus dem nichts" provozieren können und geföhrlich obendrein. Also müsste so eine Codierung auf Basis der Kartendaten dann Ausnahmen kennen und wir alle wissen, wie toll die Kartendaten sind!

    Nein, lieber denke ich noch selber mit und bremse ihn dann ein, wenn er rechts überholen will, wenn es wirklich nicht anders geht und sein darf.
    Es ist auch ein Unterschied zwischen rechts überholen und auf der rechten Spur einfach schneller zu fahren, weil die rechts Spur eben stockt oder einer langsamer wird. Das kriegt man in Code nicht gebacken...

    Die Signale kommen trotzdem durch.
    Den "gepunkteten Bereich" sehe ich angegeben, weil ein sehr nahes Ankleben neben der A-Säule, also Metall minimale negative Auswirkungen haben könnte, und "gepunktet" deswegen, weil es damit nicht sie Sicht offiziel strören kann.
    Da der Kia keine elektrisch beheizbare Frontscheibe hat, bei der eine Metallbedampfung als Heizelement verwendet wird (gabs mal bei Ford), was eine negative Wirkung hat, ist es ziemlich egal wo Du Dir die hinpappst - denn es gibts nur Glas-Plastikfolie-Glas bei der Windschutzscheibe. 2,3 cm von Metallteilen entfernt und gut ists.

    WENN Du keine Probleme hast wie die viele hier, bei denen unverhältnismäßig immer wieder Standby Ströme auftreten die keinen SInn ergeben, dann ist das alles kein Problem.

    Ich verliere pro WOCHE ca 1%. Nachgeladen wird der 12V Akku bei mir typ. bei 12.55V für eine Stunde, dann ist 2 Tage im Mittel Pause bis wieder 12.55V zuschlägt.

    D.h. im Normalfall kann Dein Auto ein Jahr stehenbleiben (theoretisch).


    Das 12V Nachladen endet meines Wissens bei HV-SoC unter 20%. Aber Du kannst Dir ja einen "Jump-Starter" (Starthilfekästchen auf Basis Hochstrom LiPo) und ins Auto legen. Ich hab so ein Teil angeschafft weil eine Freundin von mir mit ihrem e-Soul Gen.1 unerwartet einen 12V Kollaps erlitten hatte.

    Eine Aktion auslaufen zu lassen sorgt für Druck schnell noch zu kaufen und kann jederzeit leicht geändert werden.
    Listenpreise anpassen und dann massiv erhöhen macht sich optisch nicht so gut.... Marketing eben.

    btw. ich finde die Vergleiche der erhaltenen Rabatte für den EV3 durchaus sinnvoll, wenn es um das geht, was beim EV2 dann ist oder eben nicht.

    anscheinend wurde der EV3 in D massiv gefördert per Rabatt, hier in Ö gar nciht, beim EV2 gibts nun anscheinen in Ö die Aktions-förderung, in D anscheinend (noch?) nicht.


    Die meisten hier werden aber weiter EV3 fahren denke ich :-))