Beiträge von rainmaker


    - Bei jeder Remote-Abfrage per App oder Dritt-System wurde das Fahrzeug geweckt. Geschieht dies zu oft, ist irgendwann die 12 V Batterie leer


    Das ist ein alter Mythos, der ansatzweise zwar richtig ist, im Detail aber nicht.
    Das was da "geweckt" wird ist das Kommunikationsmodul und nicht das ganze Auto. D.h. ein vernachlässigbarer Verbraucher für eine ganz kurze Zeit.
    Das "per App" wecken wurde hier schon oft gerne von Werkstätten als Ausrede berichtet um ein häufiges nachladen der Batterie zu rechtfertigen - ist aber nachgewiesen falsch.

    Abgesehen davon - Du schreibst es ja selber korrekt - wird die 12V Batterie aus dem HV Akku nachgeladen, d.h. Dein "... ist irgendwann die 12 Batterie leer" stimmt damit nicht zusammen.

    Das Kommunikationsmodul nimmt auch ohne App Kontakt mit den Cloud Servern auf, wenn es aus dem Auto was zu berichten gibt (meist nur SoC/Restreichweite Änderung) oder um nachzusehen, ob es Remotebefehle gibt die in der Cloud (von der App) hinterlegt wurden um diese dann auszuführen.
    Die App selber spricht nie mit dem Auto, sondern nur mit der Cloud.

    Und das Auto spricht nur mit der Cloud und meldet dort seine Statusinfos - egal, ob die App (oder HomeAssist & Co) dei Cloud dann abfragen oder nicht.


    D.h. App Nutzungshäufigkeit ist irrelevant für die 12V Batterie.

    Danke, gibt es dann was dauerhaft hängen bleiben kann?

    Das Ding bleibt an der Batterie dauerhaft und misst alle 2s die Spannung (verbraucht selber nur 1 oder 2mA im Mittel) und speichert sie zwischen. Gelegentlich sollte man mit der App ran und die Daten sammeln. 30 Tage Puffer sind es glaub ich.

    Also 1x anklemmen und gelegentlich abfragen.

    Das Nachladen der 12V Batterie macht die ICCU nebenbei mit.
    Entweder weil die Akkuspannung zu sehr sinkt (im Zustand "aus") oder während der Fahrt laufend, denn die ganze Bordelektronik wird ja von den 12V gespeist (und SItzheizung etc.).

    Die Definition "Tagfahrlicht" hat schon immer nur die vorderen Lichter betroffen.

    In meinem Skoda hatte ich einen (aufpreispflichtigen) Schalter, um von "Tagfahrlicht" auf "skandinavisch" umschalten zu können. War bei mir immer an.

    Ich habs noch nicht angeschaut im Detail, aber wenn man ständig auf "Begrenzungs/Standlicht" geschaltet hat, dann ist hinten ja auch an, und vorne... TFL oder nur Begrenzung - sofern das getrentt ist überhaupt.

    Dann könnte man mit Standlicht fahren und muß dann halt selber das Licht einschalten, wenn s zu dunkel wird, aber die Automatik hat bei mir noch nie zufriedenstellend funktioniert. Wurde schon mehrfach (Nebelwetter) angeblinkt, weil ich kein Licht anhatte....

    Beim Laden im angeschlossenen Zustand mit einem elektronischen (also heutzutage üblichen) Ladegerät sehe ich keine Probleme.
    Die Dinger liefern eine konstante Ausgangsspannung (also keine Halbwellen wie die alten, billigen Trafodinger). Aus Sicht des Kia ist dann also lediglich weiterhin die Batterie angeklemmt mit ebenfalls einer konstanten Spannung. Das sich diese dann langsam steigert ist egal, die ICCU misst nur die Batteriespannung und solange die im Fenster ist hat die keinen Grund irgendwas zu machen.
    Davon, daß die gemessene Spannung von einem Ladegerät gestützt und erhöht wird weiß die ICCU nichts.


    Das einzige was ich nach Möglichkeit beachtn würde, wenn ich die Batterie mal abklemmen muß, daß nicht gerade vom HV Akku geladen wird. Klemmt da so ein Batteriewächter dran ist man klar im Vorteil, weil man sieht das dann ja (steigende Spannung - bzw. sehr hohe Spannung (15V))