Eigener Stromzähler für Netzbezug beim Laden

  • Dafür brauchst du mehrere Zähler, um die Energieflüsse korrekt zu erfassen. Sprich für PV, Batterie, Netzbezug/Einspeisung, Hausverbrauch und Wallbox. Sonst weisst du nicht, ob der Strom gerade vom Dach, Batterie oder aus dem Netz kommt und wieviel davon für das Laden verwendet wird.


    Es gibt verschiedene Lösungen. Ich nutze beispielsweise evcc, damit lassen sich verschiedenste Systeme kombinieren und steuern. So kannst du das Auto immer dann laden, wenn PV Überschuss vorhanden ist und somit den Netzbezug minimieren.

    @ manux,


    evcc ist mir schon bei meiner intensiven Beschäftigung mit der Auswahl der Wallbox untergekommen.

    Würdest du mir eventuell dabei helfen, dies umzusetzen? Auswahl der Hardware, Software-Handling … etc.?

    Beste Grüße


    UL-Flieger

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    Kia EV3, 58 kWh Earth (alle Pakete), in Grau, Winterräder in 17 Zoll

  • Schau mal bei evcc.io, ob deine bestehende HW (Wechselrichter, Batterie, Wallbox etc) unterstützt wird. Dann brauchst du vermutlich einen Smartmeter für die Hauptzuleitung (Summe aller Verbraucher) sowie - falls nicht doch schon integriert - einen Zähler für die WB. Shelly Pro 3EM habe ich auch und kann ich ebenfalls empfehlen.


    Für den Betrieb der EVCC Software brauchst du einen kleinen Computer, z.B. Raspberry Pi, der dann über das Heimnetz mit den diversen Komponenten kommuniziert und z.B. den Ladevorgang startet.

    Ein bisschen technische und Linux Kenntnisse sollte man aber schon mitbringen, sonst wird's schwierig.

  • Hallo manux,


    evcc habe ich mir heute Vormittag auf meinem iMac installiert und auch schon diverse Geräte eingebunden: Fronius Symo 8-3-1, VARTA pulse neo 6. Ein Fronius Smartmeter ist bereits verbaut.


    Die Wallbox ist im Moment stand-alone, d. h. sie ist nicht mit dem Intranet verbunden. Sie ist auch nicht mit WLAN/LAN ausgestattet. Es gibt eine Möglichkeit über das Lastmanagement eine Mod-Busverbindung aufzubauen, die gilt laut Bedienungsanleitung aber nur für die Kaskadierung mit mehreren gleichen Wallboxen. Ich weiß nicht, ob sie damit auch in evcc erkannt werden kann. Dazu müsste ich separat eine neue Leitung verlegen.


    Du erwähnst einen Zähler für die Wallbox. Dazu habe ich ja diesen Thread gestartet. Das ginge mit dem Shelly? Auch mit einem anderen beliebigen Zähler oder muss dieser bestimmte Bedingungen erfüllen?

    Beste Grüße


    UL-Flieger

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    Kia EV3, 58 kWh Earth (alle Pakete), in Grau, Winterräder in 17 Zoll

  • Drolligerweise steht sie in der Liste drin: Walther Basic EVOPRO

    Beste Grüße


    UL-Flieger

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    Kia EV3, 58 kWh Earth (alle Pakete), in Grau, Winterräder in 17 Zoll

  • Wenn Du schon Fronius Smartmeter hast, dann hast Du bereits ein Modbusfähiges Gerät und brauchst für weiter Dinge nicht achtzugeben. Für PV Überschußeinspeisung gibts dann ja "Watt-Pilot".


    D.h. ein Shelly als reiner Monitor reicht, der hat WLAN - die Wallbox braucht nichts zu können, das ist dem Shelly egal. Der misst nur Strom/Spannung der einzelnen Phasen und stellt diese dann als Wirkleistungswert zur Verfügung - wobei: Wenn du ein "Monitoring" haben willst, sollte man den mit der (Gratisbasisversion reicht) Cloud von Shelly verbinden. Ansonsten muß man sich selber drum kümmern, also Homeassist & Co (evtl. kann evcc das, kenn ich selber aber nicht - oder wie ich es mache per RasPi und eigener Software).

    Habe meinen Shelly dafür aber trotzdem in der Cloud, weils gemütlicher ist.

  • evcc habe ich mir heute Vormittag auf meinem iMac installiert und auch schon diverse Geräte eingebunden: Fronius Symo 8-3-1, VARTA pulse neo 6. Ein Fronius Smartmeter ist bereits verbaut.

    das tönt doch schon mal nicht schlecht! Ich habe übrigens auch einen Fronius Symo mit Fronius Smartmeter, funktioniert einwandfrei mit EVCC.


    Welche WB hast du denn? Schade, dass die nicht mehr kann. Ich sehe folgende Möglichkeiten:


    1. ein zusätzlicher Zähler (z.B. Shelly Pro 3EM oder sonst einer, welcher von EVCC unterstützt wird) für die WB + optional ein steuerbarer 3-phasen-Schütz, mittels dem die WB bei Überschuss durch EVCC geschaltet werden kann. Nachteil: Strom kann nicht geregelt werden, kein optimales Überschussladen


    2. bessere WB mit Wifi/LAN-Anbindung, integriertem Zähler und Stromregelung. Vorteil: perfekte Nutzung des PV-Stromes durch Überschussladen

  • die WB + optional ein steuerbarer 3-phasen-Schütz, mittels dem die WB bei Überschuss durch EVCC geschaltet werden kann. Nachteil: Strom kann nicht geregelt werden, kein optimales Überschussladen

    Wenn Du schon das Fronius Ölosystem hast, fehlt Dir zum Überschußladen nur der Wattpilot ;)

  • Wenn Du schon das Fronius Ölosystem hast, fehlt Dir zum Überschußladen nur der Wattpilot

    Wattpilot = neue Wallbox, also Punkt 2 wie ich oben geschrieben habe. Dies wäre vermutlich die einfachste Lösung ohne komplizierte Umsysteme wie EVCC.

    Unterdessen habe ich aber gesehen, dass er eine Walther Basic EVOPRO hat. Die kann scheinbar den Strom regeln aber nur über RS485. Also muss man sie irgendwie versuchen einzubinden, z.B. mit einer Wifi-to-RS485 Bridge (oder geht das über Fronius Symo, ich wüsste aber nicht wie). Zusätzlich braucht es dann trotzdem noch einen Zähler für volle Transparenz, ich glaube die EVOPRO hat keinen Zähler integriert.