Rekuperation / Welche Stufe für maximale Reichweite?

  • Die stärke der Rekuperation lässt sich mit den Schaltwippen einstellen.


    Welche Stufe nutzt ihr? Nutzt ihr unterschiedliche Stufen für Stadt/Land/Autobahn?


    Welche Stufe bringt am meisten Reichweite? Vermutlich Stufe 0 auf der Landstrasse?

    Bestellt 22/01/26: EV4 GT-Line Blue Flame Metallic P10, P11, P12

  • Ich denke der Unterschied wird hier nur sehr gering sein, denn grundsätzlich wird ja auch während dem Bremsen, zuerst die Rekuperation verwendet, wenn die Verzögerung nicht zu stark sein muss.

    Am weitesten kommst du immer mit umsichtiger und vorausschauender Fahrweise und wenn du nicht fährst als wenn du auf der Rennstrecke wärst. Die Reku bei modernen E-Autos ist (zumindest bei KIA) ist zwischenzeitlich so gut abgestimmt, dass nahezu keine kinetische Energie mehr verschwendet wird.

    Ich fahre überwiegend mit i-Pedal 3, dies gefällt mir, aufgrund der starken Verzögerung besonders gut.


    Vermutlich wird das "Segeln" mit möglichst wenig Bremse oder Reku am effizientesten sein, da hier nahezu keinerlei Wandlungsverluste auftreten, denn auch beim Rekuperieren kommt ja nicht 100% der kinetischen Energie im Akku an.


    Gruß Reinhard

    Aktuelles BEV EV3 GT-Line mit Glasdach und AHK (Nachrüstung beim Händler), EZ 08/2025

    Herstellungsdatum Fahrzeug: 30.12.2024

    Fahrzeug-Softwareversion: 25.12.2

    Infotainmentversion: SV1.EUR.ccNC.001.002.251118

  • Das kann man nicht verallgemeinern. Es kommt darauf an, wo du dich bewegst. In der Stadt nutze ich bei viel Verkehr "Auto" - bei wenig Verkehr "I-Pedal 3". Auf Autobahn fahre ich fast immer mit Abstandstempomat - Reku ist dann nat. auf "Auto". Bei längeren Bergabfahrten "spiele" ich auch gerne mit der Reku 1-3.

  • Einfach gesagt: die Rekustufe ist ziemlich egal. Solange die mech. Bremse nicht mit benötigt wird, wird die Bewegungsenergie zurückgewandelt und geladen.
    Ob das nun für 2s 80kW sind oder für 8s 20kW macht keine Unterschied im Alltag. (In der Theorie ist langsam effizienter, weil weniger Verluste anfallen)

    D.h.fahre mit der Stufe, die Die am liebsten ist. Ich selber bin auf I-Pedal 2 im Normalfall als Mittelweg. Bei 3 geht er mir zu stark ran, was den Hintermann verwirren kann und außerdem sind mir geringere Ströme lieber um Akku/Elektronik zu schonen. Brauche ich mehr, dann rekuperiert auch das Bremspedal so lange wie die Rekuleistung ausreicht - und es bleibt das "Muskelhirn" geschult um das Bremspedal nicht völlig zu vergessen.

  • In der Theorie ist langsam effizienter, weil weniger Verluste anfallen

    Das würde ich als Elektrotechniker so nicht unterschreiben. Wechsel- und Gleichrichter haben keine lineare Verlustkennlinie. Der Wirkungsgrad ist deshalb oft bei geringen Leistungen deutlich schlechter als bei hohen Leistungen, der Idealpunkt liegt oft bei 40-60%. Da man aber die Auslegung nicht kennt, ist das aber ein wenig raten. Das der Wirkungsgrad bei 10 oder 20 kW schlechter als bei 60 oder 80 kW ist, traue ich mich aber schon behaupten ^^ ;)

  • Das würde ich als Elektrotechniker so nicht unterschreiben. Wechsel- und Gleichrichter haben keine lineare Verlustkennlinie. Der Wirkungsgrad ist deshalb oft bei geringen Leistungen deutlich schlechter als bei hohen Leistungen, der Idealpunkt liegt oft bei 40-60%. Da man aber die Auslegung nicht kennt, ist das aber ein wenig raten. Das der Wirkungsgrad bei 10 oder 20 kW schlechter als bei 60 oder 80 kW ist, traue ich mich aber schon behaupten ^^ ;)

    schon mal I²*R gehört ??
    Das zugrunde liegende R von allem was Kupfer ist (und bis zum Frequenzumrichter ist es Gleichstrom, die Wechselstromeffekte dahinter sind zu komplex für Schnellabschätzung) würde ich als "konstant" betrachten. Mit steigenden Strömen steigt auch der Spannungsabfall an diesen Leitungen und damit die Verluste....

    Doppelter Strom = 4 fache Verluste in den Leitungen (und dem Innenwiderstand der Batterie).
    Inwieweit die Wirkungsgradeunterschiede das wettmachen oder gar umdrehen kann ich nicht sagen, auch nicht sagen, da ich die Wirkungsgradverläufe nicht kenne.
    Ich bin aber auch nur Elektroniker und kein Elektrotechniker ;)


    Wie gesagt - das alles ist Theorie. Kann sein, daß ich mich irre und der Wirkungsgrad der Reku bei 30kW beschissen ist und bei 80kW super etc. - aber wie auch gesagt: im Alltag ist es nicht wirklich ein EInflußfaktor.
    Mir sind jedenfalls niedrigere Ströme immer sympathischer in Bezug auf Lebenserwartung Akku/Elektronik und daher bevorzuge ich die - und zumindest die ohmschen Leitungsverluste sinken damit ebenfalls :)