Ich habe auch schon mehrmals die OBD2 Werte studiert, aber ehrlich gesagt, ich bin mir da auch nicht sicher ob die dargestellten Werte wirklich etwas mit der Batterieheizung zu tun haben. Alleine durch das Laden wird ja auch ohne Heizung Wärme erzeugt, aber sicherlich wird diese Abwärme in den Batteriezellen bei 11 kW Ladeleistung nicht allzugroß sein.
Ich bin mir jetzt nicht sicher welches Kabel verwendest du in Norwegen zum Laden, eine Phase mit 32A, dies würde dann einer Ladeleistung von 7,2 kW beim EV3 entsprechen, oder ein Kabel mit 3 Phasen mit 32A, dies bedeutet aber dann max. 11 kW Ladeleistung, da würden dir auch 16A ausreichen.
Meine Erfahrung beim EV3 ist folgende:
Ich lade aus dem Netz immer ohne den Akku vorzuwärmen, mit maximaler Leistung (dreipasiges Kabel mit 16A), was einer Ladeleistung von 11 kW entspricht. Meiner Meinung nach sind hier die Ladeverluste am geringsten als wenn ich nur mit einer Phase bei 16A laden würde.
Bei uns in DE gibt es eine maximale Schieflast beim Strom, deshalb darf ich mit einer Phase aus dem Netz (Drehstrom) nur mit maximal 16A (3,6 kW) laden, der KIA würde aber problemlos auf einer Phase 32A (7,2 kW) ziehen und es intern am OBD auf 2 Phasen verteilen, da dieser ja nur einen 11 kW OBD-Lader hat. Dadurch würde ich aber bestehende Vorschriften verletzen und das will ich nicht machen.
Ich habe einen Stromzähler in meiner Wallbox, daher kann ich genau sehen, welche Leistung in das Auto geladen wird.
Ich werde nächste Woche meinen EV3 nochmals von 30% SOC auf 80% laden und dabei den Ladestrom genau messen und die Ladeverluste nochmals berechnen.
Gruß Reinhard