Falsche Geschwindigkeitsanzeige im EV3

  • Wir waren neulich in Kroatien. Dort werden Geschwindigkeitsbegrenzungen oft gar nicht per Tafel aufgehoben sondern gelten bis zur nächsten Kreuzung oder z.B. per Hinweistafel für 150m. Damit kommt das Auto gar nicht zurecht.

    KIA EV3 Earth Plus, 81,4 kWh, BJ 2025, schwarz

  • Die Anspruchvollsten gibts glaub ich bei uns. An der Ortseinfahrt steht Tafel mit 30, darunter Tafel: "ausgenommen L5,L8,L16"... d.h im Ganzen Ort gilt 30, außer auf den Hauptstaßen für den Durchzug.
    Kam billiger als bei allen Seitenstraßen ne 30er Tafel hinzubasteln. Dazu dann noch die 40er Tafeln mit Zusatz "nur für LKW".....


    Je nach Tagesverfassung schwankt der Kia dann zwischen 30 (Tafel erkannt), 40 (LKW Tafel) oder 50 (Navi).... Würfeln ist stabiler :)

    Earth plus (großer Akku, 17"-GJR) Pearl White ....

  • Da bräuchte es bei der Schilder Gestaltung und Auswahl auch ganz klare Regeln. Die sollten von der EU mal aufgestellt werden. In ein paar Jahren sollen ja die Autos völlig autonom fahren können.
    Das würde sonst ein riesen Chaos geben.

  • Neben einer teilweise fehlerhaften Schildererkennung kommt noch hinzu, dass die Geschwindigkeitsbegrenzungen im zugrunde liegenden Kartenmaterial auch häufig falsch/veraltet sind.

    Ich finde, die Schildererkennung funktioniert hervorragend. Als ich mein Auto holte, fuhr unmittelbar neben der Autobahn ein Traktorgespann mit einem 20-Schild hinten …


    Ich fühlte aus dem Armaturenbrett heraus zwei Hände, die mich am Kragen schüttelten, damit ich gefälligst langsam(er) fahre 🤪


    Was das Kartenmaterial anbelangt, wird dieses bei den „Herstellern“ desselben einmal jährlich aktualisiert. In TomToms eigenen Navis/Apps sorgt eine sehr umtriebige Community für Onlinekorrekturen. Sobald eine Fehlerstelle von einer größeren Nutzerzahl gemeldet wurde, bekommt die Karte ein Onlineupdate. Aktueller geht’s nicht.

    Wie das bei Google läuft, kann ich nicht beurteilen, das nutze ich nicht - auch nicht im EV3, ich fahre mit CarPlay.


    Fröhliche Grüße

    08.2026-heute: KIA EV3 Earth Terracotta Metallic 58,3 kWh 2WD 17" P3-P5 AHK

    11.2017-08.2026: KIA Niro (HEV) Spirit Ozeanblau Metallic Vollausstattung ohne Glasdach AHK

    vorher: Citroën C4 rot, Opel Astra G Uralgrün ME, Opel Kadett E Magmarot, Opel Kadett C rot

  • Da bräuchte es bei der Schilder Gestaltung und Auswahl auch ganz klare Regeln. Die sollten von der EU mal aufgestellt werden. In ein paar Jahren sollen ja die Autos völlig autonom fahren können.
    Das würde sonst ein riesen Chaos geben.

    Bisher wurde überall dort, wo Fahrzeuge in Deutschland probeweise autonom fahren, der Schilderwald ausgemistet und jede Strecke sorgfältig abgefahren.

    Die selbstfahrenden (Klein-) Busse in Hamburg meistern auch Unvorhergesehenes recht entspannt. Lieber halten sie einmal zu oft, aber sie sind (fast) immer pünktlich.


    Es sollte generell eine einfache Möglichkeit geben, Fehler in Navidaten direkt melden zu können. Wenn ich mich während der Fahrt noch durch ein verzweigtes Menü tippeln muss, funktioniert das nicht.


    Beim alten Tom waren es unterwegs zwei Tipps, eine Markierung der Fehlerstelle durch Fingerdraufhalten, eine grobe Zuordnung in einem Auswahlmenü und speichern. Das ließ sich dann zu Hause auslesen, ggf. nacharbeiten mit detaillierter Beschreibung und an TomTom schicken. Später in der App das gleiche bewährte Prinzip.

    Sobald der Fehler ausreichend häufig angezeigt wurde, kam ein korrigiertes Update.


    Fröhliche Grüße

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  • Es sollte generell eine einfache Möglichkeit geben, Fehler in Navidaten direkt melden zu können. Wenn ich mich während der Fahrt noch durch ein verzweigtes Menü tippeln muss, funktioniert das nicht.


    Man kann bei Google auch Fehler melden. Ich hab das MEHRFACH versucht, weil bei uns eine (unwesentliche) Straße falsch beschriftet wurde. Ich habs aufgegeben, weil Fehlermeldungen bei Googel per Definition ignoriert werden.


    Aber ja, ein Menü "Fehler melden" im Autonavi wäre nett, aber da es eben auf Google basiert würde das nicht ändern.

    Earth plus (großer Akku, 17"-GJR) Pearl White ....

  • Man kann bei Google auch Fehler melden. Ich hab das MEHRFACH versucht, weil bei uns eine (unwesentliche) Straße falsch beschriftet wurde. Ich habs aufgegeben, weil Fehlermeldungen bei Googel per Definition ignoriert werden.


    Aber ja, ein Menü "Fehler melden" im Autonavi wäre nett, aber da es eben auf Google basiert würde das nicht ändern.

    Ich habe in Google Maps bei Österreich, einen Fehler sauber mit Bildern und nötigen Informationen gemeldet. Wenn man von der Schweiz kommend nach Österreich auf die Autobahn (Link) fährt, dann zahlt man eine Busse, wenn man nach Navi fährt. Der Grund ist, dass eine Einfahrt später die Autobahn Richtung Deutschland kein Pickrl mehr benötigt wird.

    Irgendwo in einem offiziellen Google Maps Forum habe ich das Problem nochmals reingeschrieben und auf meine 1. Fehlermeldung in Google Maps verwiesen. Das war vor 11 Monaten. Es steht seither "in Bearbeitung"

  • Das ist mit ein Grund, warum ich Google nicht nutze. Der Algorithmus mit der vorlauten KI erschafft neue Realitäten mit Straßen, wo manchmal keine sind, und nimmt sich heraus, das nicht korrigieren zu müssen.


    Ich habe im Vorfeld tatsächlich lange überlegt, ob ich mir ein Auto antue, das mit Google herumfährt - deswegen wurde es z. B. kein Renault. Solange ich im KIA noch googlefrei ans Ziel komme, ist das für mich akzeptabel.


    Und wie sich heute herausstellte, ist wenigstens das Kartenmaterial von Nokia (HERE), was ich als positiv empfinde, obwohl Google schon übergriffig sein Logo reinschmeißen muss 🙄


    Was aber alles nichts ändert an den bisher grottig gepflegten Geschwindigkeitsbegrenzungen, die sich auch noch wegen deutscher Rechtsschlampigkeit gerne zu größeren Gruppen zusammenballen.


    Fröhliche Grüße

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  • Trotz meiner negativen Erfahrung betreffend Probleme in Google maps, navigiere ich lieber mit Google. Ich habe sonst durchwegs gute Erfahrungen. Die Ankunftszeiten stimmen meist sehr oft. Bei Fahrten über mehrere 100 km auch. Natürlich nur wenn keine Staus sind.
    @Matze 8.26 Betreffend "here". Ich hab dieses Logo noch nie gesehen. Weshalb erwähnt TomTom (in Beitrag #37 zu lesen) die Zusammenarbeit mit Kia und Hyundai? Ich hab allerdings auch nicht nie das TomTom logo irgendwo gesehen und da ich eh nur selten mit dem Kia Navi fahre kann ich das alles auch übersehen haben.
    Nun jeder hat seine eigene Präferenzen mit welchem Navi er fahren will. Das ist auch gut so.

  • Es gab vor Smartphonezeiten weltweit nur drei zivile Anbieter von GPS-nutzbarem Kartenmaterial, TomTom, Navteq und noch einen.


    Navteq gehörte Nokia. Daraus ging HERE hervor und gehört immer noch Nokia.


    TomTom gibt neben eigener Hard- und Software seine Daten gegen Lizenz ab. Das Logo samt Schriftzug siehst für gewöhnlich nur kurz im Startbildschirm, wenn überhaupt.


    Im Zuge der weltweiten Digitalisierung gibt es inzwischen ungefähr zwanzig solcher Anbieter. Möglicherweise waren sie auch schon vorher da, nur in Mitteleuropa nicht zugänglich.


    Fröhliche Grüße

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