Hifi Anlage aufrüsten

  • Soweit ich feststellen konnte, würde ein Wechsel auf eine Batterie mit mehr als 64 Ah (derzeit ist eine 60-Ah-AGM-Batterie verbaut) eine größere Bauform erfordern, was den Einbau erschweren würde.

    Auch die Anpassung der Batteriekapazität im Batteriemanagementsystem (BMS) wird, denk ich mir, Probleme verursachen, da das BMS höchstwahrscheinlich einen Coulomb-Zähler nutzt, um die geladene oder entladene Energiemenge zu ermitteln.
    Dies geschieht dan warcheinlich zusammen mit der Messung von Spannung und Temperatur, womit er ach eine gewisse ladezustand rausfinden kann und welche wiederum von der Batteriekapazität abhängt.

    Ich bezweifle das Vorhandensein von jeglichem BMS. Es gibt einen Batteriesensor (der hier ja schon öfter Probleme gemacht hat - Stichwort "Selbstentladung").

    Auch wird die 12V Batterie immer stupide für eine vorgegebene Zeit (typ. 1h) auf 15V gehalten, was im Sommer bei Hitze sehr schlecht ist - und im Winter zuwenig.

    Der Ladestand wird rein von der Batteriespannung abgeleitet.

    Auch ändert sich die Kapazität der Batterie zunehmend womit eine "einprogrammierte" Kapazität wenig zutreffend sein kann.

    D.h. solange die Batterie mechanisch reinpasst ist die Kapazität ziemlich sicher egal.


    BMS mit Coloumzählern findet sich nur bei Lithium Batterien, für Blei noch nie gesehen.

    Earth plus (großer Akku, 17"-GJR) Pearl White ....

  • Ich habe die Abdeckungen unter dem Handschuhfach bei meinem Kia EV3 Standard ausgebaut um an die (zunächst vermuteten) Anschlüsse zur sogenannten Silverbox (der Verstärker der in einem Standard Kia EV3 eingebaut ist) zu gelangen. Der Anschluss sollte der richtige sein meiner Meinung nach. Ich haben den Stecker raus gehebelt um die Kontakte anhand der Farben und Pins zuzuordnen anhand des Diagramms auf Seite 5. Könnte passen bis auf folgendes Problem:


    Pin 1 ist als Position/Nummer am Gehäuse vorhanden, die zugehörige Kontaktkammer ist aber nicht bestückt. Und liegt wie Pin2 in einem größeren Kontaktbereich.

    Pin 2 liegt in einem größeren Kontaktbereich bzw. gehört zu einer anderen Kontaktgeometrie.


    Die Beschriftung der Pins ist auf Bild1 und 2 zu sehen.


    Da stimmt doch was nicht. Entweder das Diagramm oder die Beschriftung.

  • Hallo, meiner Meinung nach ist der gezeigte Stecker nur der Zwichenstecker EM51. Wenn Sie den E-Plan in ein Bild oder PDF umwandeln können Sie nach dem Stecker Suchen.

    Das CCNC hat laut Plan mehrere Stecker M05-A, M05-B und diverse Antennen.

    Im Video wird das CCNC ab 3:15 gezeigt.

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  • Hallo, ist nicht ganz richtig. Ich habe die Kontakte vom Hochtöner an der Beifahrerseite mit einem Multimeter gemessen. Der Zwischenstecker EM51 befindet sich direkt unter dem von mir bebilderten. An den M05-A komme ich leider nicht dran bzw. traue mich nicht bei dem neuen Auto die Front und Armaturenbrett zu demontieren bzw. abzureißen. Die CCNC aus dem Video ist zwar an der Position aber man kann sie nach meiner Erkenntnis nicht so einfach direkt ausbauen. So wie ich das sehe wäre also die einfachste Lösung falls man plant einen DSP Amp einzubauen, die jeweils vier Leitungen am MF 51 und am MF 11 zu durchtrennen

  • natürlich kostet das zusätzliche Equipment noch einiges, wovon der "gute Klang" dann auch abhängt. Ein Problem ist nur der Aufwand und die Garantiefrage bei solchen Eingriffen. Aber die Klangqualität müsste für den selben Aufpreis der für das HK System zu bezahlen ist, bei weitem zu übertreffen sein. Meiner Meinung nach...

  • Ich habe es gewagt und in meinem EV3 Earth MY27 ohne Pakete einen DSP (Puzu C31S) mit passendem Kabelbaum direkt an die Headunit angeschlossen. Der Ausbau dieser war ein wahrer Nervenkitzel und extrem fummelig. Die Headunit sitzt oben rechts unterm Armaturenbrett, hinterm Handschuhfach. Eigentlich muss man dafür das ganze Armaturenbrett ausbauen, ich habe es aber mit etwas biegen und Demontage der beiden silbernen Halterungen der HU geschafft diese auszubauen und den DSP zwischenzuschalten.

    Leider ist hinterm Handschuhfach kein Platz gewesen, weshalb der DSP nun unterm Beifahrersitz platz findet. Adapterkabel war lang genug.

    Der Sound war direkt wesentlich kraftvoller und man spürt sofort, dass der DSP mehr Leistung an die Lautsprecher liefert.

    Mir haben hinten die Höhen gefehlt, weil dort nur Tiefmitteltöner verbaut sind, deshalb habe ich gleich komplett umgebaut:

    Vorne: Musway ML6.2E

    Hinten: Musway ML62

    Kofferraum: Axton ATB20RXF

    Türen komplett gedämmt mit Alubutyl und Dämmschaum.

    Passende Lautsprecherringe gefräst und Schaumstoffringe zur besseren Abdichtung zwischen Lautsprecher und Tür montiert.

    DSP ordentlich eingestellt: Laufzeiten, Übernahmefrequenzen, Equalizer und co...

    Das Ergebnis ist für mich und das eingesetzte Budget vollkommen ausreichend.

    Im Auto ist ausreichend Bass, von hinten kommen endlich die Höhen, was ein viel besseres Raumgefühl gibt und insgesamt wirkt alles stimmiger.


    Gerne hätte ich damals das HK System genommen, aber auf Grund der Paketpolitik, ablehnen müssen, da es mir zu teuer wurde.

    So habe ich viele Stunden Zeit und etwa 900€ investiert und bin sehr zufrieden, meine Frau übrigens auch.