V2X ist vorbereitet - geht also noch nicht.
Die Vorbereitung betrifft die Hardware. D.h.: für V2X (also V2H oder V2G) wird nicht wie bei V2L ein 230V Wechselspannung abgegeben, sondern eine passende Wallbox bedient sich direkt über die DC-Pins (unterhalb der Typ-2 Buchse) am Hauptakku. Die Vorbereitung ist als den Weg vom Akku zur Buchse zurück hardwaretechnisch zu erlauben einerseits als auch eine Regelbarkeit (also Stellglieder) vorzusehen (sofern die Wallbox das nicht alles macht)
Das "wie" ist aber noch nicht abgeschlossen, denn es muß eben eine Wallbox die Steuerung der Leistungsabgabe im Auto übernehmen oder selber in der Lage zu sein zu steuern.
Die Wallbox dazu wird aber sicher wesentlich teurer sein, als das was jetzt am Markt ist, denn diese muß dann auch eine entsprechenden Wechselrichter verbaut haben, der die Gleichspannung des Autos in den Wechselstrom der Hausnetzes umwandelt - und das bedarfgerecht.
aktuelle Wallboxen sind vglw. strohdumm. Sie schauen nach, ob das Auto angeschlossen ist (Spannungsmessung am CP-Pin)), was das Kabel maximal verträgt (Widerstandsmessung am PP-Pin) und plaudern mit dem Auto (per PWM am CP-Pin) wie hoch die Stromstärke sein soll und schalten letzendlich mit einem Relais einfach nur die Netzspannung durch. Mehr ist da nicht drinnen.
Die "Codierung" ist dann eine Anpassung der Software, damit das was die V2X fähige Wallbox kann zusammenpasst. Vermutlich also eine modifizierte Kommunikation per CP-Pin, nichts wirklich großes, aber aktuell noch nicht einheitlich definiert, also noch kein Industriestandard.
Da es aber auch noch keine "universellen V2X fähigen Wallboxen" gibt, ist das noch ein wenig Henne/Ei Problem - und das dauert, bis mal die Eier (der Dinos) gelegt werden.
vor unter 2 Jahren erwarte ich da nichts wirklich.