Beiträge von rainmaker

    Nicht "alle", ich habe alle Assistenten eingeschaltet, bzw. schalte auch keinen zu Fahrtbeginn ab. Das einzige was ich gemacht habe, den Warnton wo möglich leise gestellt.

    Mich nervt da eigentlich nichts.

    Geschmackssache: Das DAW hab ich mit Karles Hütchen dauerhaft deaktivieren können, da es fast nur Fehlalarme produziert. Der Ton ist bei mir auch leisest möglich eingestellt, aber auch die Musik plätschert nur sehr leise im Hintergrund, bleibt also hörbar und nach 200 spätestens kommt die erste Geschwindigkeitswarnung, weil ich mit Tacho-53 = real 50 Im Ort unterwegs bin. Wird also auch ausgeschaltet und erspart mit die 3x Fehlalarm auf meiner 10km Stammstrecke.


    Solange etwas nicht korrekt (DAW) oder alltagstauglich (Geschwindigkeitswarner ohne Toleranz - der EV2 kanns ja) umgesetzt ist, ist es nur bedingt brauchbar und dient nur der Erfüllung von EU-Vorschriften - und daher sehe ich einer sinnvollen SoH Anzeige im Auto auch entsprechend skeptisch gegenüber. Die Vorschrift wird "irgendwie" erfüllt werden - einen richtigen Mehrwert wird es aber nicht haben. Die Anzeige wird sein wie ein Geschwindigkeitswarner, der ab der doppelten Geschwindigkeit warnt, also eine "alles ist gut Anzeige" der Sorte: "wir ziehen pro Jahr einfach 0,5% ab und pro 10.000km nochmal 0,5%, streuen das ein wenig um +/-0,2% damits glaubhaft ausschaut und fertig...." Beweise einer was anderes...

    Ich wollte nicht zu weit ausholen. Lithium plating ist eben am Bekannstesten. Bei 100% SoC kommt es zu einer beschleunigten kalendarischen Alterung weil die sehr Lithiumarme Kathode sehr anfällig wird und Bestandteile des Elektrolyten die Kathode oxidieren lassen können, was nicht gut ist - vor allem wenn man es Wochen "einwirken" lässt.


    Um es abzukürzen: Das Thema echter SoH ist sehr schwierig und auch ein Akku mit 90% SoH kann "durch" sein. Und die EU-Vorschrift wird eine einfache realisierbare Methodik nicht schaffen können - aber: lassen wir uns überraschen.


    Stand jetzt ist ja, daß die Akkus länger halten als man angenommen hat und meine Bekannte im 10 Jahre alten E-soul mit 27kWh fährt immer noch rum ohne spürbar reduzierter Reichweite. Sie lädt aber brav nur bis 80% und meist schon bei 50% wieder nach (damit bei dem kleinen Akku eben immer genug Reserve da ist für alle Fälle) - und so ein 50-80 Laden ist optimal und ihr Wert aus dem Alltag ist für mich ein (ja, Einzelfall) Beleg, daß es nicht sooo schlecht ist.

    Leider seh ich sie zu selten um dann auch dran zu denken, mal den OBD anzustecken und zu probieren, ob ich den Carscanner mit dem alten Gerät verbunden bekomme - sofern er mir einen Kia-Schwindel-SoH anzeigt.

    Ich glaube nicht, daß ich was an Unterlagen zur AHK habe, muß noch nachschauen - dauert.
    Aber was ich auf Lager habe ist ST37, ST52 uvam. Und auch wenn es schwer ist zu beurteilen grundsätzlich scheint mir die AHK besser zu sein als ST52 aus denen ich selber schon Kugeln für AHKs gedreht habe. Bedenke: ST37 ist "Baustahl" - ST52 ein besserer Baustahl, aber immer noch nichts wirklich besonderes, wie z.b. "vergüteter" Stahl wie 42CrMo4.

    Eigentlich haben die Stähle alle ein Schubmodul (G-Wert), das im Bereich um die 8kN liegt.

    Ich würde mir daher eher Sorgen beim alten Fahrradträger machen als bei (typenzugelassenen) AHKs - vor allem weil ein Fahrradträger das Schubmodul (= Scherkraft) nicht wirklich beansprucht - ein Lastenanhänger deutlich mehr.

    Es gibt für den EV3 mittlerweile die Option eines 22 KW Ladeanschlusses. Hierbei wäre theoretisch einphasig mit 32 Ampere möglich. Die entsprechende Wallbox müsste dann aber auch 22KW Leistung haben und einphasig laden können. Außerdem wäre die Wallbox dann genehmigungspflichtig.

    Die Wallbox einer INSEL-Anlage ist nicht genehmigungspflichtig!


    und auch der alte EV3 mit 11kW Lader hat - siehe Anleitung "techn. Daten" - Anhang.


    EINE Phase ist für 32A ausgelegt, damit auch in Ländern ohne Haushalts-Drehstrom (z.b. in England, wo kaum ein Haushalt Drehstrom hat, aber selbst in Korea oder Australien ist ein Haushalt selten 3phasig angebunden) sinnvoll geladen werden kann.

    Reifen aufpumpen kannst auch mir dem "Tire Mobility Kit" unter dem Ladeboden mitgeliefert.


    Meine Bekannte hatte das Problem bei ihrem e-Soul schon mal. Morgens alles normal und ok, Heimfahrt (versuch) - Alle Anzeigen blitzen kurz auf und - finster - Batterie kollabiert.
    Wenn man sich dann Starthilfe gibt, bis der onboard charger die Versorgung übernimmt kann man zumindest selber zur Werkstatt/Batteriehändler kommen und strandet nicht irgendwo im Nirgendwo.
    (Der Pannendienst - zugegeben lange her, ist mittlerweile anders - wusste nichts von einer 12V Batterie und empfahl "mit Ladeziegel aufladen" - erfolglos natürlich, der Ladestecker wurde nicht mal verriegelt (wie denn auch ohne 12V) und kein System konnte hochgefahren werden um die Ladung zu beginnen.)


    Jedenfalls hab ich seither eine ~ 60€ Powerbank zuhause, die ich im Sommer aber nicht mit im Auto lasse (chin. LiPo Akkus und Hitze...) - aber ich überprüfe meine 12V Batterie immer mit dem Batteriemonitor (Ancel) und solange ich da keine Abweichungen vom Normalbetrieb feststelle, bleibt das Ding zuhause - Im Winter bei Minusgraden ists aber dabei, da der Batteriekollaps da leichter eintreten kann - Innenwiderstandsthematik)

    Ich habe eingestellt, daß nach dem Ladeende entriegelt wird. Ich kann dann jederzeit vorbeigehen und den Stecker (mob. Wallbox) ziehen.

    Einzige Auffälligkeit (Software bug?) - wenn ich erst vor der Abfahrt abstecke (mache ich meist, weil das Abstecken (Wallbox stromlos) das Auto immer aufweckt) - dann ist die LED grün (es wird geladen) und nicht blau - der Stecker ist dennoch entriegelt und kann abgezogen werden problemlos.

    Das eine Anzeige kommen wird ist unbestritten. Deren Belastbarkeit ist aber fragwürdig, denn um einen SoH zu ermitteln, der WIRKLICH den zustand der Batterie abbildet, müsste man sie auf den Prüfstand stellen.

    Nur kurz angerissen, wo die Problematik liegt.

    WELCHER SoH ist gemeint? es gibt deren mehrere. Die Batterie kann an Kapazität verlieren, das ist der bekannteste Wert. Aber: es kann auch sein, daß die Batterie noch fast volle Kapazität hat, aber der Innenwiderstand sich bereits deutlich erhöht hat (Lithium plating, weil z.b. oft bei 100% oder weit unter 20% lange rumgestanden uvam). Dann hast Du volle Kapazität am Papier, kommst aber trotzdem nicht mehr so weit, weil immer mehr der Energie sich am Innenwiderstand in Wärme umwandelt. D.h. man müsste auch eine Innenwiderstandsmessung machen und und und.... es gibt noch mehr Problematik, vor allem weil der Hersteller selber es in der Hand hat, WIE er so eine Wert erzeugt - obendrein erlaubt die EU glaub ich 5% Toleranz.


    Daher seh ich sie als etwas "zahnlos" an - weil genug Luft an Trickserei bleibt.

    Das "Aufregen über die EU" (ich bin absoluter EU Befürworter!) kommt aber, weil sie viele unsinnige Dinge vorschreibt, die uns allen nur unsinnig Geld kosten und Unmengen an Müll prduzieren. z.b. Reifendrucksensoren. Teures Wegwerfprodukt mit fast keinem Mehrwert. Mein Skoda hatte schon "Reifendruckmessung" - passiv über die Auswertung der Raddrehzahlen per ABS-Sensoren. Hat einwandfrei funktioniert. Ja - die Warnung kam erst bei so ca 0.5bar Druckverlust, aber da war weder eine Änderung des Fahrverhaltens noch eine optische Veränderung erkennbar. (Hatte schleichenden Plattfuß wegen Alu-Rost der Felge). Völlig ausreichend !
    Oder die Vorschrift an Sensoren, die wir jetzt alle sofort abschalten bei jedem Fahrtantritt von DAW bis Geschwindigkeitswarner. Jede EU-Vorschrift, die der Nutzer sofort außer Kraft setzen muß oder eben nur Müll und Kosten produziert ärgert mich und von der SoH -Anzeige erwarte ich mir nichts anderes. Also etwas, das so zuverlässig funktionieren wird wie aktuell die Verkehrszeichenerkennung etc.

    darum gehts nicht - es hält einem vor allem die LKWs ein wenig vom Hals, denn die haben einen geeichten Tacho und kriegen schnell die Krise, wenn man bei erlaubten 80kmh nur 77 fährt. Und die 3 kmh gönnen die sich auch, aber es landet im Fahrtenschreiber und wird bei einer Kontrolle auch mal geahndet.

    Der EV3 kann einphasig mit 32A laden.

    In UK werden die 7,2 kW gerne verwendet.


    Wenn Deine Anlage also auch entsprechenden Akku hat, um ein Wolkenfeld zu überbrücken, ist es grundsätzlich möglich.
    Wie der EV3 reagiert, wenn man ihm die 7,2 kW einstellt und dann den Strom einfach zurückfährt - keine Ahnung.


    Schau mal das Bild von meinem (ignorier die Schutzkappe) und schau da rechts auf das Schild.


    Edit: nicht verwirren lassen , das dreiphasig mit 400V/48A ist ein 3x 16A - also 11kW. (und nicht 19,2kW - was hier suggeriert wird)