Welche Fehler sind bereits bekannt?
Vor allem übernervöse Assistenzsysteme.
Welche Fehler sind bereits bekannt?
Vor allem übernervöse Assistenzsysteme.
Hallo in die Runde!
Ich bin 2012-2024 einen VW Touran gefahren. Der war ein sehr komfortables Familienauto, aber nach PV-Installation 2023-2024 stand Umstieg auf "elektrisch" an. Als Modellflieger galt für mich die Anforderung, ca. 2-2,2 m lange Bauteile / Tragflächen durchladen zu können. Es stellte sich heraus, dass bei den von mir inspizierten europäischen Fahrzeugen (u.A. ID3, ID4 .... ) die Beifahrersitzlehne und deren Nackenstütze nicht mehr (wie beim Touran) weg zu kriegen war. Dann gab es anlässlich Fußball - EM ein Angebot von Hyundai und es zeigte sich, dass der Kona meine "Durchlade-Anforderungen" erfüllen kann und die Reichweite schien auch brauchbar. Kia EV3 und einige andere Kandidaten gab es noch nicht und so habe ich beim Hyundai Kona zugeschlagen.
Heuer im Frühjahr ergab sich der Bedarf, wieder einen 2ten Wagen in der Familie zu haben und die PV reicht lange im Jahr für 2x elektrisch. Da der Kona sich in der Praxis als sehr effizient herausgestellt hat, wäre ein 2ter Kona in Frage gekommen. Allerdings habe ich dann einen EV3-Vorführwagen entdeckt und es ergab sich die Notwendigkeit, auch einen Kontrabass transportieren zu können. Das geht sich im Kona gerade einmal so aus, dann kann noch eine Person zusätzlich zum Fahrer rein. Ein Beladetest beim EV3 zeigte dann, dass der Kontrabass und 3 Personen drin Platz haben.
--> So wurde es der EV3 mit großer Batterie.
Ich habe mich auch wieder bei diversen Produkten des VW-Konzerns umgesehen, aber da gehen sich Tragflächen bzw. Kontrabass mangels passender "Umklappmöglichkeiten" einfach schlecht aus.
Argument: wird nicht mehr gebaut nachgefragt. -> Ich weiß nicht ob das so schlau ist .... . (Beim Touran konnte ich die Beifahrersitzlehne flach nach vorne klappen.)
Bei Kona und EV3 bekommt man die Beifahrerlehne flach genug nach hinten und die Kopfstützen kann ich abnehmen. Bei den Europäern bekomme ich die nimmer weg ......
Soweit die "Platzargumente", aber einige andere Dinge sprachen auch nicht gegen die Koreaner ...
Meine Beobachtungen beim Vergleich EV3 gegen Kona:
Der Hyundai Kona fährt eindeutig weiter mit der Kilowattstunde. Er zeigt derzeit ab Sommerreifen-Montage einen Durchschnittsverbrauch von 12,3 kWh/100 km an.
Beim EV3 sind es 14,3 kWh/100 km. Auch nicht schlecht, aber eben mehr.
Der EV3 fährt dafür eindeutig weiter mit voller Batterie. Klar, 81,4 kWh statt 65,4 kWhwirken sich aus. Allerdings aber auch beim Verbrauch durch das größere Gewicht.
Beide Fahrzeuge haben ein (zumindest in Österreich) "börslschonendes" Gewicht und ebensolche Dauernennleistung, z.B. verglichen mit einem ID4.
Die Benutzeroberfläche beider ist sehr ähnlich, vor allem bezüglich "Fahrbedienung". Am Lenkrad findet man die gleichen Tasten und Wippen.
Die Assistenzsysteme des EV3 reagieren irgendwie "ruppiger" als die des Kona. Der EV3 "latscht" heftiger aufs Gas (z.B. am Ortsende) oder die Bremse (wenn er sich über ein am Straßenrand geparktes Fahrzeug schreckt) als der Kona. Wobei der EV3 auch die etwas umfangreichere Assistenten-Ausstattung hat ....
Der Kia ist zwar aussen breiter, hat aber innen die kürzere hintere Sitzbank. 2 Kindersitze hinten und ein (schmaler) Erwachsener dazwischen in der Mitte ist beim Kona gerade noch möglich. Beim EV3 geht sich das nicht aus.
Der Kia ist insgesamt auf Langstrecke komfortabler zu fahren, wegen der umfangreicheren Assistenz.
Dafür fühlt sich der Kona insgesamt etwas "handlicher" an. Dürfte an der (gefühlt) leichtgängigeren Lenkung liegen, man braucht weniger Kraft zum Lenkrad-drehen, obwohl der Assistent bei beiden Fahrzeugen manchmal dagegen hält.
MfG Gernot