Powerbank Starthilfe

  • Gerade für Zubehör wie eine Starthilfe "Powerbank" würde ich ein paar Euro mehr ausgeben. Meiner Meinung ist das Ding zu klein um was zu leisten. Die Angabe 7200 mAh ganz klein geschrieben. Keine Angabe für den Startstrom ist auf der Angebotseite zu finden.

  • Das Teil wird aus 4x 18650 (oder pouch) mit je 1800mAh bestehen. Um den Kia Akku kurz mal auf 12V zu heben, damit ein Einschalten und Aktivieren des Onboard-Laders möglich ist, sollte das reichen.
    Startstrom wird man nicht angeben wollen, denn einen Diesel damit hochzukriegen.... schwierig. Ich würde einen normalen PKW schon kritisch sehen.


    Aber ja - ein wenig mehr ist sicher kein Fehler, wer billig kauft, kauft 2x - aber für einen EV-Akku Boost sollte es immer noch reichen.

    Earth plus (großer Akku, 17"-GJR) Pearl White ....

  • Das Teil wird aus 4x 18650 (oder pouch) mit je 1800mAh bestehen.


    Sicherlich nicht wenn der 7200 mAh hat.

    Das funktioniert so vll. parallel, da hast aber nur 3,6V.


    Bei übliche kleinen LiFePO-Akkus wird der Strom von 25A (wenn die 300W-Angabe stimmt) wohl oft nicht geliefert da deren BMS so hohe Ströme nicht abkann.

    Vll. wird in diesen Powerbanks das einfach übergangen.

    Ein üblicher Bleiakku wie in USV oder Gelakku 12V / ca. 10Ah sollte da auch reichen. Muss man dann natürlich ab und zu mal nachladen, gerade Gel hält ziemlich lange die Ladung

  • Bei mir war's bei meinem alten Niro PHEV ein Thema im Winter. Da der ja keine Lichtmaschine mehr hatte, und im Winter wegen der Heizung der Motor lief, war nach mehreren kurzstrecken regelmäßig die Starter Batterie leer. Scheinbar hat die Hochvoltbatterie zu langsam nachgeladen. Ein Booster hat da schnell geholfen.

    Den Effekt hatte ich auch beim Niro PHEV. Die Scheinwerfer flackerten kurz beim Einschlaten per Fernbedienung. Das war es.

    Mit Notschlüssel geöffnet, Motorhaube entriegelt und den Booster an die Batterie (Pluspol) und Masse. Der Wagen ließ sich sofort starten und die 12V-Batterie wurde über die Hochvolt-Batterie geladen.

    Neue 12-Batterie war nach 6 Jahren dann fällig.


    Seit dem habe ich einen Booster in jedem Handschuhfach.

    M.M.n. ist die Ampere-Angabe nicht so entscheidend, da kein Verbrennermotor über den Anlasser "angeworfen" werfen muss.

    Ich achte mehr auf sichere Bedienung und Kapazität des Boosters, da ich ihn auch als Powerbank nutzen kann.

    🇩🇪 EV3 GT-Line komplett, AHK nachgerüstet, 81,4kWh Akku, snow white pearl,

    Ganzjahresreifen, seit 9/25

    (Niro PHEV seit 21 bis 5/26; jetzt EV2 Earth mit 42kWh-LFP-Akku und GJR, deluxe white)

  • Vorsicht: die Angabe bei den Dingern ist immer sehr "strange"! D.h. die zählen die Akkukapazitäten aller Einzelzellen zusammen, auch wenn es sich um eine Serienschaltung handelt, um auf die 12V zu kommen.

    Daher sind Angaben der "Wh" sehr hilfreich - das enttarnt diese Trickser.


    Du findest auf z.b. Amazon gleichartige Powerbanks mit z.b. "Starthilfe Powerbank für PKW 9000A (All Gas/12,0L Diesel), Auto Starthilfe 26800mAh, 12V Autobatterie Booster" und das sind dann nicht ~ 320 Wh!

    Das andere ist mit:

    powerbank 56 Wh.jpg

    beschrieben - was der Realität nahekommt.


    das erste hat bei ähnlicher Größe KEINE 6x mehr Energie.


    Es wird wie gesagt auch bei einer 12V Boosterfunktion sehr gerne die Kapazität aller Einzelzellen addiert, weils besser aussieht.


    Auch handelt es sich nicht um Li-Fe-Po4 - sondern um LiPo! die sind hochstromfähig! Ich verwende solche z.b. zum Punktschweißen von Akkus. Da fließen pro Schweißpunkt typ. 700A !

    Aber ja, BMS gibts dazu keines. Die Pole der Zelle sind praktisch direkt rausgeführt - zumindest beim Punktschweißer.


    Da z.b. meine Version aber etwas wie "Unterspannungserkennung" hat und damit eine komplett leere Batterie nicht "sieht" und somit den Ausgang nicht durchschaltet, ist zumindest ein schaltendes Element (MosFET vermutlch) verbaut.


    Aber ja: ein klassischer Gelakku könnte reichen. Wenn die Kia Batterie keinen Zellschluß hat könnte es reichen, damit wieder soviel Saft reinzukriegen, daß die Spannung ausreichend stabil bleibt beim Einschalten. Die 300W auf dem 12V/10Ah Gelakku könnte schon kritisch werden, daß die dabei nicht auf 10V einbricht. Daher muß zuerst die Ladung des Gelakkus in die Kia Batterie rüberwandern, daß die dann mit ihrem kleineren Innenwiderstand die 300W schafft.

    (die 300W Angabe kannst leicht in den Energieanzeigen des Kia überprüfenAngabe unter "Elektronik" - oder Du klemmst mal ne Strommeßzange an den Kia Akku.

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  • Wenn der Kia Akku direkt entladen ist würde sowieso die meiste Energie erstmal in den Akku wandern was kontraproduktiv wäre für einen kleinen Akku.

    Wäre halt die Frage ob man den kurzfristig dazu abklemmen kann - keine Ahnung.


    Nicht dass die Powerbank da mit den 7200mAh wirklich nur 3,6V hat und da an den Akkuklemmen das Kästchen nur ein Stepup Wandler auf 12V ist ...

  • Wenn die meiste Energie in den Kia Akku wandert (und die keinen Zellschluß hat), dann ist das gut, weil die einen deutlich geringeren Innenwiderstand haben sollte, wenn sie nur leer und nicht defekt ist. Damit kann dann das Auto mit einer stabileren Spannung versorgt werden.

    Hat die Kia Batterie aber einen bereits hohen Innenwiderstand, was der Grund ist, daß sie zusammenbricht bei Belastung, dann wandert die Energie auch nicht hinein. D.h. es ist in beiden Fällen kein Problem, die Hilfsbatterie anzuklemmen.

    Die Powerbank mit 7200mA hat keine 3,6 V. Sie wird ihre bis zu gut 16V haben.

    Der Rechentrick der Chinesen ist nur jener: man nehme 4 Zellen zu 1800mAh, schalte diese in Serie und erzeuge 12-16V und weil 4x 1800mAh ja 7200 mAh ergibt, schreibe man das auf die Verpackung!

    Am Ende hast Du aber einen - richtig gerechnet - 12V/ 1,8Ah Akku - oder eine Powerbank mit....~ 5 Ah (weil der Stepdownwandler von 12 auf 5V für 1A Ladestrom nur 400mA zieht.)

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  • Meine Frage unabhängig von der Art der Starthilfe: kann der Minuspol der Starthilfe direkt an die Batterie, oder muss er an die Fahrzeug-Masse angeschlossen werden :?: (in anderen Foren liest man was von der Gefahr der Beschädigung des Batteriemanagements, was bei uns ja die ICCU übernimmt)

    EV4 Air (...bin aber auch hier, da die Elekronik-Hard- und Software zu 99% identisch sind und das EV4-Forum doch noch weniger Mitglieder hat)

  • kann direkt an den Minuspol.
    Die "Regel" mit der Fahrzeugmasse stammt aus den Verbrennern, wo die hohen Ströme und "brzzzelei" Spannungsspitzen erzeugen könnte, die die Elektronik schädigen kann. In punkte "Spannungsspitzen" etc. sind E-Autos aber deutlich besser geschützt. Selbst Tests mit Blitzeinschlag in die Karosserie haben E-Autos problemlos weggesteckt während Verbrenner da reihenweise ausfallen.

    Erst letzten Sonntag haben selbst die "Autodoktoren" (die beiden Jungs, die besser sind wie die Alt-Herren) einen Starthilfebooster an den Verbrenner per direkter Polverbindung angeschlossen.

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