Fragen vor Bestellung

  • Frage von jemand, der keine Ahnung hat.

    Kann ich an eine 230 V Leitung eine 400 V Steckdose anschliessen?

    Dann könnte ich ja mit mobiler Wallbox und 11 kW laden.

    Für die 11kW Wallbox benötigst du drei Phasen, also ein 5-adriges Kabel (L1,2,3 + Nullleiter + PE) mit mindestens 4mm2 Querschnitt. Je nach Länge des zu verlegenden Kabels besser noch 6mm2 Querschnitt.

    Eine „normale“ Stromleitung in Häusern ist 1-Phasig, also 3-adrig (L,N,PE) und hat in der Regel einen Querschnitt von 1,5mm2 (in Betrieben sind 2,5mm2 vorgesehen)

  • Dann würde ich an deiner Stelle öffentlich laden, falls das in deiner Umgebung möglich ist. Ein Schnelllader während du einkaufen gehst wäre ideal. Auch finanziell würde es ewig dauern bis du 5000 € oder gar mehr wieder drin hättest.

    EV3 Earth, 81,4kWh, P6, AHK, schneeweiß

  • Es ist nicht der Preis, der mich abschreckt, es sind die Rahmenbedingungen. Ich muss eine frisch umgebaute Küche gegen den Willen meiner Frau schon wieder anfassen, durch den Wintergarten und den Hof zum Carport. Ich hatte gedacht, ich könnte vom Strom im Carport abgehen. Da liegen aber nur 220V an.

    Die 230V reichen für den „Ladeziegel“.

    Wie gesagt, die Leitung und die Dose nur mit max. 10A Dauerstrom belasten.

    Die Frage ist, welche Länge und welchen Querschnitt (1,5 oder 2,5mm2) die Zuleitung zum Carport hat.

    Wenn nur eine 1,5er Leitung liegt, würde ich den Ladestrom sogar auf 8A begrenzen.

    Dann musst du allerdings die Rechnung für die geladenen kWh in 12 Stunden neu durchrechnen.

    Frage da mal deinen Elektriker, ob er eine 1,5mm2 Zuleitung bei 8A Dauerstrom über 12 Stunden für ausreichend hält.

    Wie gesagt, bin ich damals auf Nummer sicher gegangen und hatte mir eine 2,5mm2 Zuleitung gelegt.

  • Dann würde ich an deiner Stelle öffentlich laden, falls das in deiner Umgebung möglich ist. Ein Schnelllader während du einkaufen gehst wäre ideal. Auch finanziell würde es ewig dauern bis du 5000 € oder gar mehr wieder drin hättest.

    Stimmt, finanziell lohnt sich dann eher das öffentliche Laden.

    Aber die Bequemlichkeit zu Hause laden zu können ist unschlagbar.

  • Zuhause 30 CT.

    Na und. Rechne Mal die tausende Euro für Wallbox und Installation etc.


    Ich zahle an öffentlichen Boxen 20 Cent (oder weniger) mehr als Zuhause.

    47 Cent Aldi, 49 Cent bei EnBW etc.


    An der eigenen Wallbox ist es einfach bequemer.

    Das war es.

    Möge die Rente mit dir sein :thumbup:

  • Nun ja, in das Thema Ladetarife und Karten muss ich mich noch reinfuchsen. Da wir Rentner sind, muss ich ja idR nicht früh los und das Auto hat mindestens 12 - 15 h Zeit zum Laden, da kommt ja selbst an 220V einiges zusammen.

  • Die Frage ist beim öffentlichen Laden sicher der Preis. Zu Hause kostet die kWh 30 Ct, an der Ladesäule kann es leicht deutlich teurer werden.

    Ich habe jetzt 19105 km auf dem Tacho und insgesamt 3597kWh geladen.

    Würde ich nur öffentlich laden und im Schnitt 20ct/kWh mehr bezahlen, wären das 719,4€ Mehrkosten auf die gefahrene 19105km. Würde bedeuten, ich könnte ca. 132487km fahren bis die 5000€ Installationskosten „verbraucht“ sind. Danach würde ich dann drauf zahlen. Durch eventuelle Abo-Vertäge mit einem bestimmten Anbieter könnte ich den kWh-Preis noch drücken und die km nach oben Schrauben.

    Also, man kann sich immer alles durch-, gegen- und schönrechnen.

    Aber das Laden im Carport/Garage/Stellplatz ist und bleibt die entspannteste Art zu laden und auf gaaanz lange Sicht dann vielleicht auch wieder die Günstigste.