Das Problem mit dem "kalibrieren" ist, daß dies bei der Homologation passiert, wo geprüft wird, ob die zulässigen Toleranzen eingehalten werden. Vor allem die +0% Abweichung ist da wichtig.
Würde nun ein jeder selber oder per Händler eine Kalibrierung machen können, würde damit die Betriebserlaubnis erlöschen oder etwas wie ein "Eichamt" müsste das dann kontrollieren - und das wäre unbezahlbar teuer.
Das Thema gabs schon früher beim Versuch andere Reifendimensionen nehmen zu wollen (Tuning etc.) wo dann ebenfalls eine sehr kostspieleige Tachoanpassung erfolgen musste.
Aber ich werde wohl mal per Handy-GPS die Abweichung prüfen müssen. Bei meinem Skoda kannte ich den Wert.
Recht hilfrreich dabei sind die (zumindest in Ö) sehr beliebten "Sie fahren xx" Leuchttafeln an Ortseingängen. Die sind typisch extrem genau (bis auf eine, die ich kenne) - und da kann man dann z.b sehen, daß sie bei 50 am Tacho sagt "sie fahren 48". Dieser Prozentwert ziehts sich typisch durch und war nur bei den analogen Tachos nicht ganz konstant, jetzt aber werden Raddrehzahlen digital erfasst, d.h. die Abweichung ist konstant.
Oder man nimmt mal das Handy und prüft....