Beiträge von rainmaker

    Die Studien dazu kenne ich auch. Bei Ladestanddynamik von 75-100% sind auch LFP stärker gealtert - aber: der Grad der Alterung und die zu erwartenden Verluste an möglichen Zyklenzahlen sind gerade bei einem e-Auto vernachlässigbar. Wird die Karosserie problemlos überleben.

    Kritischer ist es theoretisch aber nur bei PV-Akkus, denn diese (wie auch meiner) werden ständig in diesem Bereich 70-100% betrieben. Vormittags um 10h ist meiner wieder voll, steht dann bei 100% rum und entlädt sich dann abends/nacht auf 75-80% - also genau im kritischen Fenster - und das täglich!
    Dennoch sagt die Studie, daß die kalendarische Alterung wohl früher zuschlägt und weist darauf hin, daß im Alltag daraus keine Auswirkungen zu erwarten sind.
    (Ein Netzpuffer-Akku im Contatiner hingegen wird mehrfach am Tag belastet, dort könnte es - auch nur theoretisch - ein Problem werden)


    D.h.: bei einem E-Auto mit LFP würde ich mir keine Sorgen machen. Selbst wenn statt 5000 Zyklen nur 4000Zyklen möglich sind reicht das noch für locker > 1 Mio km!

    Bei einem aktiven Ladevorgang sollte der Verriegelungsstift des Steckers nicht betätigt werden. Und der Stecker selber sitzt (zumindest bei mir) bombenfest auch wenn er entriegelt ist (bei mir ist Entrigeln nach Ladeende eingestellt).


    Ich vermute eher ein Softwareproblem wo sich der Kia einbildet nicht laden zu dürfen. Ich hatte sowas auch schon mal, daß sich der initiale Ladevorgang schon nicht starten hat lassen per App. Aber da war es um die 0°. Ein wirres Vorkommnis aber Einzelfall.


    Wenn aber das eine Kabel mucken mach und das andere weniger...

    Ich erinnere mich auch an Fälle, wo hier von Ladeproblemen an öff. Säulen berichtet wurde, weil man ein 11kW Kabel nutzte und kein 22kW Kabel. Und der einzige Unterschied aus Sicht des Kia ist eben nur der Widerstandswert im Kabel. Diese 20A Version scheint ihm nicht zu gefallen beim Restart.

    Für das Akkuproblem beim ID.3 gibt es interne Dokumente die über "ERWIN" zur Verfügung standen und da das von den Betroffenen gefunden wurde und "gegen" VW verwendet wurde weil die Aussage war "nein, gibts nix, Einzelfall..." wurde ERWIN für Privatkunden gesperrt!

    Vertuschen was geht - nope! zumindest nicht der ID3 und schon gar nicht gebraucht, der diese Akkuprobleme am ehesten hat.

    Den ID.3 würde ich meiden wie die Pest - die haben ein "battery-gate" mit Selbstentladungsthematik einzelner Module, was dann zu Fehlermeldungen führt wegen zu großer Spannungsdifferenzen zwischen den Modulen/Zellen + fürchterlicher Kundenservice (Zentrale - aber das ist bei Kia auch nicht gerade ein Pluspunkt)


    Die Frage ist was Priorität hat:


    Kostenersparnis - dann ist ein Gebrauchter, den man noch ein aar Jahre runterfährt gut

    Zuverlässigkeit - dann ein Neuer, da kennt man seine Geschichte.

    Danke - hast recht, aber bis 150.000km sollten alle versteckten Mängel aufgetreten sein und die Amortisation läuft weiter - je nach Lage der Spritpreise in Zukunft früher oder später. Und wenn ein Auto sich selber über diese Ersparnis binnen 10 Jahren selber einspielen kann - perfekt.
    Andere verbrennen 40.000 für Sprit + Anschaffungskosten fürs Auto, hier kann man sich für die 40.000 das Auto selber finanzieren oder anders gesagt: da Auto war nach den 10 Jahren gratis. Günstiger geht individuelle Mobilität nicht.

    Da das meiste schon gesagt wurde: "würde ich bei so einem Fahrprofil eine EV3 kaufen?"
    Ja - erst recht!
    Allein die Spritkostenersparnis beträgt da 4000-5000€ im Jahr. D.h. die Kiste hat sich innerhalb der 7-Garantie bereits (fast) amortisiert.

    Oder anders: alles was an Deinem Auto an Garantiefällen auftreten könnte wird bei sovielen Kilometern auch abgestellt werden können. D.h. das Risiko ist extrem gering. Ich mit meinen unter 5000km/a muß hoffen, daß Fehler nicht ab z.b. 50.000km auftreten, weil das wäre dann zu spät.


    Punkto Zuverlässigkeit ist das eine Frage, die bei jedem Auto gültig ist. Eine Freundin von mir fährt aber z.b. einen e-Soul Gen.1 (27kWh Akku) - bis auf einen Herzinfarkt der 12V Batterie gabs nie etwas. Kia kann sehr zuverlässige Autos bauen, vor allem: der EV3 ist auf Basis guter, bewährter "alter" Technik gebaut.


    Kann Dir ein Review aus Mechanikersicht (dauert ne Stunde) verlinken, wo intensiv auch unter das Auto geschaut wurde.
    Ein solides "Brot und Butter" Auto!


    Gibt es eigentlich eine min. Markierung?



    Wie ist das eigentlich, Kühlintensiv für den Akku ist es ja erst mit schnellladen oder bei hohen Temperaturen im Sommer, oder?

    Am Behälter ist keine - die Wulst ist so ca. das wo es sein sollte (kalter Zustand).
    Der Motor wird ja auch warm und somit muß der immer gekühlt werden.


    Unabhängig von der nötigen Kühlleistung sollte der Kühlkreislauf aber immer "Blasenfrei" bleiben. Solange der Ausgleichsbehälter am Boden, wo angesaugt wird noch Kühlmittel stehen hat, sollte das nicht passieren.

    Schlimm - in 17 Jahren Skoda kam: "Innenraumventialtor surrt ein wenig - freundlicherweise getauscht" (hätte auch ein "ist normal, gewöhnen sie sich dran, funktioniert ja" auch sein können) zusammen und sonst nichts.


    Muß ich mir jetzt bei Kia Sorgen machen wegen Qualität?

    links beginnen - ist nur geclipst...


    hier ein Video dazu:

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