Beiträge von rainmaker

    Ich würde meinen, der Schalter für die Notfallbremsung geht nur auf die Hinterräder - immer.

    Daher ist dieser Notbremsweg auch als "länger" im Handbuch (S 396) beschrieben. (Und da man vom "Gas" geht hilft die Reku auch ordentlich mit - je nach aktivem Reku-level).

    Auch in der Preisklasse kein Problem, EV6 startet bei 44990€. Wenn man jetzt noch von einem Standardrabatt von 20% ausgeht, gibt es dann auch noch zusätzlich reichlich Ausstattung, Akku und/oder Leistung.

    Oder man bezahlt einfach die (vermutlich zu erreichenden) 36000€ 8o


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    ich vermute stark: ein gleich gut ausgehandelter EV3 kommt in der Anschaffung günstiger als der EV6 - thats it.


    (und hier im Ösi-Land gibt Kia maximal 5% !!! - und dafür keine (alte) Service-Flatrate... Saftladen! :cursing: - aber das ist ein andere Thema und hat hier nichts verloren)

    ja, die Zukunft wird noch viel mehr bringen, aber: konzeptionell ist 800V immer teurer als 400V - unabhängig davon welche Marketingaktionen und Aktionen ein Hersteller macht.

    (Und BYD hat ja auch 1000V und 1000kW Ladeleistung im Programm (noch nicht in Europa) - und der Aufwand steigt auch damit entsprechend (Flüssigkeitsgekühlte Stecker/Buchsen z.b.) - mehr Power kostet eben :)

    Aber hier gehts um die Eignung den EV3 bei 40Mm/a und allfälliger Alternativen. Dafür wäre auch ein Bentley Barnato oder Mayon verwendbar (soll ja ein SUV sein)... aber.... hüstel :-)))


    Somit bleibt hier die 400V Architektur als Lösunglimit aktuell.

    DC ist gut für die Langstrecke wenns "schnell" gehen muß. Und 800V ist ein wenig besser als 400V weil man statt 30min nur 20min braucht (exemplarisch). Wer also keine 10 Minuten mehr findet, der braucht 800V.
    Kenne aber Aussagen die meinten 400V sei besser, weil da kann man in Ruhe seinen Kaffe trinken, nen Happen essen und auch noch pinkeln. Das wird bei 800V knapp.


    AC Laden ist schonender für den Akku - richtig.
    Kann man sich bildlich einfach vorstellen: Wenn in eine Parkgarge (Akku) die Autos nur so reintrömen und einen leeren Platz suchen um den zu belegen, dann kommt es leichter zu Remplern und Kratzern als wenn jeder in Ruhe Zeit hat den nächsten freien Platz zu suchen und einzuparken ohne von hinten bedrängt zu werden "schnell" zu machen.


    Da es aber keine KIAs mit 800V gibt, erübrigt sich dazu die Frage sowieso. 800V ist halt einfach auch teurer. Der onboard Lader muß schon mal anders ausfallen (aus 3x 230V 800V basteln) aber auch das BMS ist doppelt so umfangreich (~200 Zellen zu managen statt nur ~100) und auch die Komponenten des Antriebes werden dicker und teurer (Ein MOSFET zum schalten der 800V braucht dickere Halbleiterschichten um die Spannungfestigkeit zu erreichen, das führt aber auch zu mehr Innenwiderstand und mehr thermischen Belastung (natürlich etwas reduziert durch die geringeren nötigen Ströme) - unterm Strich wirds aber entsprechend teurer) - das alles um bei der Urlaubsfahrt mal 10 Minuten pro Ladestop schneller sein zu können.
    Ja, wenn man Vertreter ist und ständig Langstrecke unterwegs ist ist sowas sinnvoll, für den Otto-Normalo ist es ein Luxus und für Dich im Detail: nicht wirklich nötig.


    Mit permanenter AC-Ladung schonst Du den Akku und wenn du den Ladehub gering hälst, also täglich 1x die 150km nachfüllen - dann bist in punkto Lebensdauer bereits optimal aufgestellt. Viel mehr ist kaum machbar.


    Daher: ein E-Auto mit ordentlichen 400V-Akku ist optimal.

    ein größerer Akku erlaubt geringere Ladehübe, reduziert die Zellbelastung (geringere Ströme der Einzelzellen) und gibt für die eine oder andere Langstrecke noch genug Reserven!
    Ein EV3,4,5 - oder ähnliches von anderen Herstellern - passt da sehr gut ins Bild.


    Edit: Die Frage nach "Praxis" ist schwer zu beantworten, da es noch keine aktuellen Kias gibt die nur DC oder nur AC geladen wurden. Von anderen Autos mit älteren Akkugenerationen hört man, daß der Unterschied in der Praxis nicht sooo groß ist. Für Dich ist aber auch das irrelevant, weil AC Laden bei Dir am Programm steht und das ist defintiv die bessere der beiden Möglichkeiten - egal wie schädlich nun dauern DC oder nicht sein sollte. AC wenn möglich - DC wenn nötig .... und gut ists!

    Wenn Du täglich auf 80% lädst, egal wie weit runter es war, dann ist das für den Akku am schonensten. Besser als alle 2 Tage von 20 auf 80%. Man sollte den Ladehub so gering halten wie möglich, wenn der Akku lange halten soll und das ist bei Deinem Wunsch "bis er auseinanderfällt" meiner Meinung nach ein wichtiger Faktor.


    Klar geht alle 2 Tage ein 20 auf 80 auch, aber dann hast Du nach 10 Jahren und 400.000km dann nur mehr z.b. 80% SoH (und damit Reichweite) oder doch noch vielleicht 90%.

    Ich habe "hier": RE: EV3 leihen eine Grafik dazu gepostet, die das näher aufzeigt.

    genau aus diesem Grund läuft bei mir ein Skript in der HA das den Akku dynamisch lädt und Ihn bei 3,44V Zellspannung abschaltet und nur ein mal die Woche auf 100% lädt um diesen zu Kalibrieren .


    Gruß Reiner

    Naja, 3,44V ist bereits auch schon 99% und ändert nicht viel. (Meiner steht gerade bei 3,419 max = 98,2%)

    Ich hab bei mir mal überlegt entweder (wie Du) eine Ladespannungsabschaltung zu machen in meinen (nix HA, Eigenentwicklung) scripts einzubauen - oder aber (was auch Netzdienlicher wäre) erst am Nachmittag mit dem Laden zu beginnen, damit er kürzer mit 100% rumsteht. Aber die Studie sagt eben auch, daß dieses im Alltag keine echte Auswirkung haben wird, denn ich schaffe z.b. im Jahr so 70-80 Zyklen. Wenn dadurch die Zyklenzahl von 5000 auf 4000 verringert wird wären immer noch 50 Jahre möglich. Das wird die kalendarische Alterung verhindern. Und bei einem E-Auto ist es noch deutlich weniger da wären diese 70 Zyklen (bei 400km Reichweite) dann 28.000km im Jahr.


    Was viel wichtiger ist, wenn man die Lebenserwartung des Akkus erhöhen will ist die DoD (Depth of Discharge) die man im Alltag fährt. Da ist der mechanische Streß (ich nenne das immer "Atmen der Zelle") der wesentliche Faktor und der kann richtig reinhauen.

    so um die 60% pendeln ist am besten und je weiter man sich davon entfernt, also 50-70 versus 40-80 etc. desto schlimmer wird es.

    täglich von z.b. 60 auf 80% nachzuladen anstatt jeden 2. Tag von 40 auf 80% bringt da wesentlich mehr.


    Edit: diese 60% als Mittelpunkt versuche ich auch gerne, im Winter vor allem. Da ich im Sommer etwas mehr fahre ist mein Mittelpunkt eher bei 70%.
    Für LFPs gilt das eben aber auch und gleichtzeit gilt: 15.000 Zyklen bei 75/65% ist ja nett, aber das wären (bei LFP) 6 Mio km !!! Das schafft kein Auto.

    Wenn ich also auf 300.000km Lebendauer hoffe brauche ich dafür keine 1000 Zyklen.... Da ist eine Zyklenoptimierung ob 3000 oder 4000 etc. irrelevant.


    Dazu ein Bild angehängt....

    Ich sag mal so: WAS die EU und wie die Förderungen jetzt letzendlich wird, ist noch unbekannt.


    Das Thema: "Passt ein EV3 für 40Mm/a" ist davon unabhängig - und ein EV4 würde auch passen, ggf sogar besser, weil weniger Verbrauch, was aber bei "Strom ist meist gratis" nicht zu Buche schlagen wird.


    Auch wissen wir nicht, ob Alex, der die Frage gestellt hat, sich aber seither anscheinend nicht mehr dafür interessiert (keine weiteren Beiträge....) überhaupt in den Genuß einer Förderung kommen kann, womit die Frage der Förderung generell das Thema nicht beantwortet.


    Dieses Desinteresse seitens des Themenerstellers lässt mich auch meine weitere Motivation was beizutragen verlieren.