"war ja immer schon so".... damals im Käfer schon....
Solche Dinge halten sich halt sehr gut. Vor allem wenn man die Physik bedenkt - lange Autbahnfahrten mit hoher Beladung = mehr Walkarbeit = mehr Wärme = mehr Reifendruck von ganz alleine.
Klar kann man jetzt versuchen mit 0,2 bar mehr dieses "mehr Walkarbeit" etwas zu reduzieren, aber bei eben 2to ist der Unterschied nur mehr sehr theoretisch.
Damals beim Käfer oder gar noch Diagonalreifen noch dazu schmal, da war die Zuladung schon ein erheblicher Faktor, der auf die Walkarbeit sich auswirkte. DA machte es Sinn.
Mein Lastenanhänger hat 155er Reifen und trotz Reinforced und ausreichend Tragkraft - wenn ich die Tonne auflade, dann kann ich ziemlich gut sehen wieviel das ist, denn der Felgenrand nähert sich sichtbar dem Asphalt und die Kontaktfläche wird zum Breitreifen - DA macht mehr Druck bei voller Beladung Sinn.
Auch stellt sich dann die Frage: ab wann gilt das als "Urlaubsfahrt"? Wenn ich meine Verwandtschaft besuche, dann ist das für mich Langstrecke, weil knapp 200km am Stück. Wäre der alten Zeiten wegen, das also schon Druckerhöhungswürdig?
Für mich nicht - zumindest nicht extra. Ich fülle meine 2.7bar und wenn ich sehe, daß die auf 2.5 gefallen sind - warum auch immer, wird nachgefüllt. (Und im Frühjahr auch schon mal abgelassen).
Da ich regelmäßig den Druck beobachte (ja, das geht mit den Sensoren zugegeben komfortabler jetzt) würde ich - wenn da mein üblicher Wert angezeigt wird nicht extra was unternehmen und mich hinters Lenkrad klemmen und weg bin ich....
Und dafür reicht die Genauigkeit der Sensoren (um beim Thema zu bleiben ehe wir in "Reifendruckphilosophie" abweichen) völlig aus.