Beiträge von rainmaker

    Den Elroq hatte ich mir auch angesehen, aber zwei Jahre Garantie sind zu wenig. Klar gibt's für einen 17 Jahre alten Skoda günstig Ersatzteile, aber für einen Neuwagen? Wohl kaum.

    Die Werkstattkosten explodieren heutzutage, nicht nur die Teile, auch der Arbeitspreis ist irre hoch. Da ist eine vernünftige Garantie Gold wert.

    Zudem hat der Elroq das ältere Infotainment. Dafür gibt es noch ein, vielleicht zwei sinnvolle Updates. Das pflegt Hyundai/Kia deutlich besser.

    Also die günstigen Ersatzteile beim meinem Skoda damals gabs ab "Neuwagen" - war nie ein Thema. Hab auch deswegen gerne Skoda genommen, weil ich Die Evolution im VAG KOnzern war der Reihe nach Audi - bekommt immer die Innovationen zuerst, das Feinste vom Feinsten. VW - da darf nach ein paar Jahrendas Audi Zeugs dann beginnen zu reifen, Massentests beim Kunden. Skoda - bekommt nur das "alte und bewährte" von Kinderkrankheiten längste befreite Material - und zu dem Zeitpunkt ist der Ersatzteilmarkt bereits geflutet mit günstigern Markenersatzteilen. (Ne Brembo-Max (hochgekohlt, geschlitzt) Bremsscheibe für hinten hat 14€ gekostet zuletzt)
    Werkstattpreise sind eigenes Thema. Bei meinem Skodahändler, der auch VW/Audi aber auch Porsche bediente hing die Stundentafel aus und ich hab mich immer gewunder - abgesehen von der Höhe der Stunden: warum kostet der gleiche Mensch um 10-20% mehr pro Stunde, wenn er an einem VW schraubt anstatt an einem Skoda? naja egal.
    Problem ist beim E-Auto für mich umgelegt eher: Service kann ich nicht viel selber mehr machen, bestenfalls mal die Bremse - aber da die theoretisch noch seltener nötig sein wird und ich den ersten Wechsel in Anwesenheit meiner Person (zum Zuschauen und lernen) in der Werkstatt machen lasse - wird ein 2ter Wechsel dann uU gar nicht mehr nötig (oder ich habs vergessen bis dahin)


    7 Jahre Garantie ist sicher positiv, denn wenn E-Komponenten ausfallen (ICCU) wird es teuer. Selbst wenn der Wechsel theoretisch selber möglich ist - die gibts nur beim Hersteller und der gibt sie Dir nicht ohne EInbau (nach der Garantie). Also ist lange Garantie vorteilhaft - und das bezahlt man dann mit unnützen Serviceterminen alle 2 Jahre + Extra nach 4 Jahren.

    Also mit einer "Abdeckungserkennung" rechne ich absolut nicht, denn der Aufwand für so eine "seltene" Sache der Sorte "da könnte vielleicht ja jemand" ist viel zu groß - das Ding kann ja legal einfach abgeschaltet werden.

    Auch müsste dann eindeutig bestimmt werden können, ob es abgedeckt wurde oder nicht doch einen anderen Fehlzustand hat, der keine Erkennung ermöglicht.


    Entwickler kommen kaum mit den nötigen SW-Aufgaben hinterher, da bleiben keine Ressourcen für so exotische Dinge, die dem Unternehmen keinen Vorteil bringen und wie gesagt rechtlich: irrelevant, der Autofahrer ist IMMER in der Pflicht bis wir auf autonomem Fahren Level 3 (immer noch mit Einschränkungen) aufwärts sind.

    Da man sich auf Assistenten nicht verlassen DARF, sind die rechtlich immer wie "nicht vorhanden" zu werten. Du kriegst auch keine doppelte Strafe, wenn Du zu schnell warst UND den Geschwindigkeitswarner ausgeschaltet hast - oder vielleicht weil Du in just ignoriert hast?

    Kia ist auch 2 Jahre intervall oder 30.000km. Die Notrufbatterie ist mit 4 Jahren vorgeschrieben - da gibts keinen Weg raus - Sicherheitseinrichtung, hab schon mit dem Händler vorab feilschen probiert, keine Chance.
    Würde das doofe Ding servicefreundlich verbaut sein (bei VW ists nahe der SOS Taste im Dachhimmer und relativ einfach soweit ich weiß) - seis drum, aber bei Kia dachten die Entwickler: nehmen wir die Notrufbatterie und bauen ein Auto drumherum.
    Zumindest ist das beim EV6 so und auch bei Hyunda Ionics - wird also eil EGMP-Plattform auch beim EV3 so sein.

    Die "nur 2 Jahre Garantie" bei VW hab ich damals sogar ein wenig positiv gesehen, weil danach übernahm ihc das Service selber (Ölwechsel, Bremsen, div. Filter, mal die Kühlflüssigkeit - alles kein Thema) und hatte außer "TÜV" Kosten keine Werkstattkosten. So günstig komme ich mit dem Kia wohl nicht mehr weg und muß mich der 7-jährigen "Deppensteuer für unerwartete Fehler" aussetzen. Das war mir aber vorher schon bewußt. Alle 3x Service (2 Jahres Takt) zu je...xxx € und davon 1x größer wegen der Notrufbatterie im Bereich von vermutlich 700-800€ (das was ich so gesehen habe dafür bisher).


    Edit: achja, anderere Werkstätte - das kann man nciht generell sagen. Wenn es eine Garantieleistung ist, dann kann der Händler vor Ort wenig erfreut sein, weil er an Garantieleistungen nicht wirklich viel verdienen kann. Die Gefahr dann abgeschoben werden zu "dorthin wo gekauft" - das müsste man mit dem vor Ort vorher klären - oder eben vor Ort kaufen, wenn der eine besseren Preis macht. Den anderen Händler kann man ja als Druckmittel beim Preisverhandeln nutzen probieren.

    Für das normale "Service" wird das kein Problem sein, weil daran verdient er ja, ist das Hauptgeschäft, da wird er kaum nein sagen, wenn er nicht völlig doof ist.

    Wenn das Gerät mit einer Fehlermeldung sich selber deaktiviert hat, "gestört" ist (auch durch das Hauberl) - ist es nicht mehr relevant.
    Umgekehrt ist es ja auch nicht anders. Ein aktiver Notbremsassistent, der trotzdem nicht den Unfall verhindert hat - bleibt beim Fahrer hängen, nicht beim Auto.


    Erst Daten, die dem Fahrer einschuldhaftes Verhalten nachweisen (letzte Geschwindigkeit vor dem Aufprall war 170kh), können herangezogen werden. Ein inaktives DAW beweist aber kein Fehlverhalten des Fahrers, also dass diese unaufmerksam gewesen ist.

    zu carwow kann ich nichts beitragen - bzgl P/L ei klein wenig.
    Ich habe vor meiner EV3 Entscheidung geschwankt einen Skoda Elroq zu nehmen, auch deswegen, weil ich 17 Jahre am Stück sehr problemlos Skoda gefahren bin und man vor alle sehr günstig an alle Ersatzteile rankommt.

    Gegen den Elroq hat dann am Ende die Menge an erwartbaren Folgekosten gesprochen, wie z.b. das der vorne/hinten unterschiedliche Reifensimensionen hat und obendrein ein wenig seltenere Typen, die gleich ordentlich mehr kosten wie die von Kia.


    Dazu kam - aber das ist dem österreichischen Politischen Irrsinn geschuldet - daß die Kfz-Steuern des Skodas exorbitant höher war. Mein Dieselrusser mit dem stärksten Motor der Modellpalette kostet die Hälfte (~35€/Monat) von dem was ein Elroq kostet (66€/M) - der EV3 begügt sich mit 23€/M.

    Auch wenn Dich das nicht trifft soll das sagen: betrachte die Folgekosten für die geplante Autohaltezeit (die bei mir immer > 10 Jahre angelegt ist) - also genau das was Du als "Langzeitkosten" siehst.

    Wie genau das beim Service dann ausfallen wird - spannende Sache. Smart #1 - da wird man richtig abgezockt wie ich mitbekommen habe. Bei Kia nach 4 Jahren, wenn es um den Tausch des Akkus für die Notrufeinheit geht, die tief im Armaturenbrett verbaut ist, so daß man nicht rankommt ohne das ganze Teil abzunehmen (=2-3h Arbeitslohn + ~120 für einen Akku (Rundzelle) der sonst keine 5€ kostet).

    Aber derlei habe ich auch schon von VW gehört, daß man da für "keine Gegenleistung" abgezockt wird. Die fehlenden Margen für Ölwechsel etc. versucht man durch Pseudoarbeiten wieder reinzubekommen, denn eigentlich gibts ja nicht viel zu tun bei einem E-Auto.


    Jedenfalls kam der EV3 für eine 10 jährige Behaltedauer hier deutlich günstiger als der Elroq.

    Die DAW darf deaktiviert werden, kann ausfallen (warum auch immer ;) )- ist daher im Falle eines Unfalles irrelavant.

    Das Austricksen wollen kommt ja nur deshalb, weil sie sehr penetrant nerven kann. Mal vor einem Überholvorgang Seitenspiegel, Rückspiegel, Seitenspiegel und ehe ich den Bllinker setze, nervt sie schon, wei ich zuviel in die Rückspiegel geschaut habe. D.h. selbst Handlungen, die der Verkehrssicherheit dienen führen schon zum nerven und damit ist es mehr Ablenkung wie hilfte, denn man muß dann ja auf das Display schauen um zu sehen "Was hat den nun schon wieder gepiepst"...

    Du kannst den EV3 sehen wie wenn Du einen Trenntrafo verwenden würdest.


    Bei Messungen von Geräten unter Netzspannung verwendet man zur Sicherheit immer Trenntrafos, weil es sicherer ist. Es gibt dann kein "N" und "L" mehr.

    Ist zwar immer noch gefährlich und man kriegt eine gewischt, wenn man sich doof anstellt, aber der tödliche Strom von Hand über Herz zur Erdung fehlt, weil der "Rückweg" nicht da ist zum anderen Pol. Man ist galvanisch getrennt.


    PE und N können auch verbunden sein, dann spricht man von "Nullung" (und der Leiter wird als PEN bezeichnet)

    das Tischchen selber stört mich jetzt auch nicht, aber diese Stauraumverschwendung stört mich. Hatte zuvor eine Armlehne, zum Öffnen, darin meine ganzen USB Kabel und Sticks und Kleinskram reingegeben und dann hochgeklappt, weil nicht benötigt, dafür freien Zugang zu allem am Mittentunnel.
    Das Staufach unter dem Tisch benutzen ist was, was ich kaum tue. Ist eigentlich leer zur Zeit (im Becherhalter sind die Sonnenbrillen, weil es kein Brillenfach am Dachhimmel gibt, wie ich es gewohnt war). Der Zugang zu dem Fach ist für tägliche Benutzung nicht ergonomisch, weil das Tischchen dann im Weg ist.
    DAS ist das was mich stört - würde man es hoch und wegklappen können, wäre es nicht schlimm.Als Tischchen habe ich es noch nie verwendet. Einziger Nutzen - ausziehen und als Ellbogenablage verwenden, wenn man länger am Infotainment Schirm sucht und drückt und Adreßbuch pflegt (Die App kennt keine "Spitznamen" - nur Adressen beim "ans Fahrzeug senden")....