Beiträge von rainmaker

    Die Kia-Aussage: "bei längeren Standzeiten ohne Aufladung" - halte ich für Quatsch, weil ja immer nachgeladen werden sollte - aber da sie sonst ja keine Theorie haben, klngt das nach "sagen wir irgendwas".


    Vor allem kann man ja durch "seltenes Abfragen per App" dagegenhalten.

    Den schlagartigen Kollaps der Batterie hat aber eine Frendin von mir in Ihrem e-soul schom erlebt. Morgens beim P&R mit 70% abgestellt - abends eingestiegen (ZV ging noch), eingeschaltet, kurzes Aufblitzen der Anzeigen und aus.

    Gelbe Engel (aus Ö) - sie möge doch über Nacht aufladen und wenn morgen noch immer nochmal anrufen. Naja, sie hat gemacht wie angesagt, aber Ladevorgang startete natürlich nicht.

    Sie hat mich dann abends angerufen und ich habe ihr von der 12V Batterie erzählt, was sie dem "gelben Engel" am nächsten Tag, als er wieder da war und nur ahnungslos geschaut hat, auch gesagt hat. Da hat der dann doch glatt die Baube geöffnet und die Worte waren: "Achja, da ist ja wirklich eine" ....

    naja, mittlerweile kennens das Thema ja auch schon - damals wars noch "zu neu" (ist ein paar Jahre her).

    Jedenfalls: das Ende kam per Kollaps! (Ich habe mir so ein mobils Starthilfeding besorgt, wie sie aktuell überall zu finden gibt. das kriegt dann auch mal seinen Stammplatz im Auto...)

    Warum sollte die Temperatur nch kurzer Fahrt über 0° liegen? Da vorne ist kein Verbrenner mehr, der fast nichts anderes tut, als Wärme zu erzeugen.
    Ich vermute, daß die Batterie da vorne immer so ungefähr Außentemperatur hat (sofern keine Sonne draufknallt).
    Daß es dem Ladegerät - also der ICCU - egal ist, wäre anzunehmen, aber: rate mal, was Kia mit der Garantie macht, wenn Deine ICCU (warum auch immer) KO geht und Du einen LFP verbaut hast, der von der ICCU geladen wird.


    Ich habe am Bordspannungsstecker so ein Voltmeter (mit USB) eingesteckt. Da sind die 15V sehr oft zu sehen (weil es dann schon blinkt).
    Bisher hab ich 36 LFP Zellen in mehreren Akkus verbaut - bei 3,5V/Zelle schalte ich ab. Das reicht auch für die 100% Rekalibrierung.


    Aber der "Einsatz" - also die ICCU und testen, ist mir zu heikel - da bin ich zugegeben zu feige, obwohl eigentlich NICHTS dagegen spricht.


    Edit: da man auch kaum von der Größe und Montagemöglichkeit aber auch den verwendeten Polen passende Akkus findet und selberbasteln auch eher ausscheidet (Gehäuse, Dichtigkeit etc.) - wird einem nichts anderes übrigbleiben als brav Bleiakkus zu entsorgen immer und immer wieder.

    Der Sitz ist richtig eingestellt, wenn der Handballen oben am Lenkrad liegen kann, ohne daß man dafür die Schulter aus dem Sitz heben muß - damit sitzt man zwar schon weiter vorne als der Durchschnitt (nur wenige sitzen richtig, wie ich immer wieder sehe) - aber es reicht noch immer nicht wirklich für die Ampel (noch dazu sitze ich auf maximaler Höhe des Sitzes - Blickwinkel noch schlechter, aber: das ist OT - Anderswo diskutieren falls nötig (ist es eh nicht wirklich) :saint:

    Ja, die Ampelsicht ist mässig, schade, daß die Frontkamera in der Scheibe einem da nicht weiterhilft. Hab schon mal von "Ampelerkennung" gelesen, da liest die Kamera die Ampel und zeigt den Zustand im Display an - kein Halsverrenken.

    Leider nicht im Kia (vermutlich reicht der Blickwinkel der Kamera auch nicht ohne "Hals"- äh, Platinenverrenkung).

    Ja, die LiFePo4 Batterien gelten als sicher, bei mechanischen Schäden entstehen zwar auch Kurzschlüsse in den Zellen, aber es wird kein Sauerstoff freigesetzt, so dass es keine größere Brandgefahr gibt.

    Ergänzend zu Deinem Beitrag (alles richtig ;) :( Es wird kein Sauerstoff freigesetzt aber massive Fehlbehandlung (überladen) lässt Wasserstoff entstehen (daher auch das Ventil im Akku), der dann mit dem Luftsauerstoff... Knallgas.... und daher gab es schon Fälle, wo der Akku im Keller explodiert ist (bzw. das Knallgas im Raum, das sich gesammelt hat).

    In einer Garage kann das auch gefährlich werden, wobei Garagen ja eigentlich auch gut gelüftet sein sollten immer. Wer in Carports & Co steht, da ist der Wasserstoff schnell aufgestiegen und weg, ehe was passieren könnte.

    (Die Antwort auf die Ampere gibts im vorigen Beitrag)

    Ich versuche es kurz zu halten:


    Theoretisch sind LFP als Ersatz für AGM durchaus geeignet - sofern es kein Starterbatterie-Ersatz für Verbrenner sein soll.
    Der maximale Strom, der entnommen werden darf ist klassisch 0,5C. Es gibt aber auch welche mit 3C -selten und teuer.
    Im Kia sind die entnommenen Strommengen aber gerade noch ok. Abgeleitet von der EV Anzeige "Elektronik" zieht der Kia hier so 300W im Mittel raus, was ~ 25A wären. D.h. eine LFP mit 100Ah hätte noch Reserven.


    ABER - was mir etwas Sorgen bereitet. Der Kia lädt mit bis zu 15V - was selbst für die Calcium-Version der Batterie etwas hoch ist, vor allem im Sommer, weil es keine Temperaturkompensation der Ladespannung gibt.
    Nur würde hier ein BMS per OVP (OverVoltageProtection) abschalten (ab 14.6V spätestend). Nur - was macht die Kia Ladeelektronik, wenn die Batterie plötzlich "weg" ist? (Nur der Ladestrom wird verhindert, Entladetechnisch ist sie immer noch da). - vermutlich passiert gar nichts - es fließt kein Ladestrom, aber die 15V stehen weiter an).


    Auch stehen nicht immer 100% Ladezustand an. Es wird immer wieder zyklisch entladen und nachgeladen - was ich als "Quälen" bezeichne, denn so wirklich Zyklenfest sind keine Bleiakkus. Dem LFP macht das nichts, wenn auch ein ständiger Ladehub zwischen 75-100% die Lebensdauer beeinträchtigt, jedoch in einer Menge, die nicht weiter stört. Selbst in E-Autos mit LFP (dort wurde die Studie gemacht) ist es im Alltag unerheblich. Ob der Akku statt 500.000km dann nur 400.000 hält.... schafft keiner, da ist die kalendarische Alterung immer der Hauptfaktor.


    Das "Ladeverbot" unter 0° wurde erwähnt, das macht das Autoleben auch nicht einfacher. D.h. hier müsste eine Akkuheizung verbaut sein, die logisch vor dem BMS angeschlossen ist, so daß der theoretische Ladestrom solange den Akkuheizer versorgt, bis der über 0° hat.

    Das alles müsste aber ab Werk berücksichtigt werden - ist aber nicht und daher sind das die Gründe, die mich abhalten mal eine LFP einzusetzen, wenn der Blei kaputt ist.

    ich sehe nichts, was dagegen spricht!

    Ein Ladeziegel/Wallbox schaltet im wesentlichen den Strom nur durch, sagt aber vorher dem Auto (per PWM) wieviel Ampere es kann (also eingestellt sind). Sonst tut es nichts....


    Aber zuhause kurz testen würde ich es trotzdem ;)