Beiträge von Isomeer

    Moinsen!

    Ich beschreibe hier jetzt mal eine Erfahrung mit Kia, die oberhalb eines spezifischen Modells angesiedelt ist. Vielleicht hilft das dem einen oder anderen bei seiner Entscheidung.


    Vorab: Ich lease gerade auch als Privatkunde seit vielen Jahren und alles bisher völlig problemlos. Volvo, Smart, BMW, MINI, VW. Bis letzte Woche hatten wir auch zwei geleaste eSoul64. Der eine ist frisch zurückgegangen. Die Erfahrungen dabei:


    Bei der zweiten von drei Inspektionen während der Leasingzeit gab es einen, für mich unerwarteten, Terminvorlauf von 4 bzw. 8 Wochen, je nach dem, ob ich ein Ersatzfahrzeug benötigte. Ich habe dann (damals nichtsahnend) einen um rund zwei Wochen verspäteten Termin ausgemacht. Das führte nun bei der Leasingrückgabe zur Berechnung von ca. 1309€ wegen

    „Die 7-Jahres-Garantie ist verwirkt. Es entsteht ein Verkaufsnachteil von 700€ zuzüglich Erwerb einer Ersatzgarantie von 400€. Zuzüglich MwSt in Summe 1309€“


    Darüber hinaus war ich eine Woche vor Rückgabe noch im Autohaus, um einen minimalen Kratzer im Heckstoßfänger beurteilen zu lassen. Aussage vor Ort: Müssen Sie nicht beseitigen lassen, wir machen das für einen Selbstkostenpreis von 250€. Weitere, kostenrelevante Beschädigungen wurden nicht festgestellt.


    Dumm nur, dass der nach der Rückgabe beauftragte Gutachter auf eine Schadensumme von gut 2700€ gekommen ist. Von der ich ebenfalls 50% übernehmen soll.


    Mir ist klar, dass ich für Schäden an einem Leasingfahrzeug geradestehen muss. Dennoch halte ich das Verhalten von Kia für extrem und sehe darin ein erweitertes Geschäftsmodell, um die BEV-Restwertproblematik möglichst umfassend auf die Leasingkunden zu verlagern.


    Wie eingangs schon geschrieben: Bisher waren meine Leasingerfahrungen anders und positiv bzw. immer fair, aber als Ergebnis der frischen Erfahrungen werde ich bei Kia kein Auto mehr leasen.


    Ach so – um die Dimension mal transparent zu machen. Hier mal ein link zu Trustpilot und Kia-Leasing über ALD Leasing: https://de.trustpilot.com/review/aldautomotive.de


    Natürlich ist das je Leasinggeber individuell, aber ich hatte direkt bei Kia Finance geleast und letztlich die gleichen Erfahrungen machen müssen.

    Ein Fließheck von 4.73 m Länge mit 400V-Technik und FWD

    Ich frage mich auch, für welche Märkte so ein Auto gedacht ist.
    In Europa zumindest wird der keine Rolle spielen.

    Ich verstehe allerdings auch nicht, warum der EV4 Hatch so lang ist. Das wirft ihn für mich als EV3-Alternative schon aus dem Rennen. Dann lieber Elroq mit Heckantrieb oder ganz klassisch ID.3 oder MG4.


    Die Koreaner assoziieren scheinbar ein Hatchback nicht mit "kompakt". Siehe Ioniq 5. Sieht aus 20m aus wie ein Golf, ist aber ein Riesenschiff mit einem Wendekreis wie ein Flugzeugträger.
    Für mich und meine Bedürfnisse wird der/die Firefly zunehmend interessanter. Wenn das Ding wirklich in 2025 noch kommt und die Leasingfaktoren stimmen.

    Ok - dann kannst du in den nächsten Tagen bereits den HYUNDAI Inster beim Händler vorfühlen/testen.

    Ich war genau gestern beim örtlichen Hyundai-Händler (eher ein XL-Händler bzw. Filialist) und zu meiner Überraschung hatte der weder Leasingkonditionen noch sichere Termine für den Inster.
    Allerdings gibt es auf den Leasingplattformen schon dutzendweise Inster-Angebote, dazu mit recht guten Konditionen bzw. Leasingfaktoren (0,8 bei 20tkm p.a. /48M)
    So einen Einstieg müsste ein AWD-EV3 auch haben - oder eben der hier thematisierte EV2. Und bei 115PS komme sogar ich vermutlich ohne AWD aus 8)
    Es bleibt also dabei: Abwarten ist die Kunst der Stunde.

    ...bleibt ein bißchen abwarten.

    Einerseits fällt mir das schwer (ich kaufe/lease gern neue Autos ;) ), aber andererseits habe ich zum Glück noch 11 Monate Zeit, bis unser aktuell letztes BEV wieder zurück geht.
    Und bis dahin gibt es von einer neuen Regierung sicher auch mindestens 10.000€ BEV-Förderung :saint:

    Man schreibt von der sog. "Multy-Energy-Plattform K1 des Konzerns"

    https://insideevs.de/news/7451…oversion/#google_vignette

    Eine der Quellen liegt dann wohl falsch - oben wird eGMP geschrieben, hier nun K1 und damit Mischplattform.
    Wenn der EV2 noch kleiner als der EV3 ist, aber auch mit 81kWh (dann sicher eGMP) kommt, wäre das schon eine neue Kombination aus Reichweite und Größe, die es sonst nirgends gibt.
    Abgesehen vom Frontantrieb genau mein Beuteschema ;)


    Nachtrag: Hier zum EV2 noch ein Artikel - der allerdings die Widersprüche quasi zitiert: "eGMP wie beim Inster" 8)


    Nachtrag 2: Hier die "letzte Meldung" ;) und die Aussicht auf immerhin 62kWh auf 4m Länge.

    Auch die leidenschaftliche Diskussion um FWD oder RWD empfinde ich eher als Glaubensfrage. Ich fahre seit fast drei Jahren einen E-Soul und habe kein Problem

    So unterschiedlich ist die Glaubensauffassung ;)
    Da ich (doppelter eSoul-Fahrer und eigentlich auch Fan) heute die Gelegenheit hatte, einen EV3 zu testen: EV3 FWD fällt für mich raus. Grundsätzlich ein super Auto, aber antriebstechnisch für mich "error by design".


    Mehr als vielleicht 130PS sind für einen elektrischen FWD jenseits der Physik und der EV3 verhält sich exakt wie mein 2024er eSoul: Die 204 PS sind nur geradeaus, bei trockener Fahrbahn und oberhalb von 50km/h nutzbar. Wer damit klarkommt - alles gut. Ich erwarte im alltäglichen Durchschnitt mehr Fahrdynamik, ohne ein Raser zu sein.
    Entweder also ein EV3 AWD (wenn dieser bis Q3 2025 lieferbar wird) und sonst einen Elroq, Born oder zur Not auch ID.3, aber garantiert kein FWD-Kia mehr.


    Und zur Sicherheit: Das ist mein persönliches Anforderungsprofil an ein BEV und wer das anders sieht - alles gut.
    Und mir wird, btw, jetzt erst klar, wei geil mein seliger I3s war. Ein wenig von dem möchte ich aber wiederhaben ;)

    Wir waren ja am Wochenende zur Probefahrt, da haben wir auch ein bisschen mit dem Händler gequatscht, unter anderem auch über die Servicekosten.

    Die Kernfrage ist und bleibt, was die einzelnen Wartungen im Vergleich zur in #7 genannten Summe (1920€ für 48M) beim EV3 kosten.
    Beim eSoul wurde das Servicepaket für 36M/45tkm (ohne Verschleiß) übrigens mit 860€ angesetzt. Das finde ich ganz OK und obwohl sich der Verkäufer bei Abschluss gewunden hat wie ein Aal, hat er dann doch noch bestätigt, dass auch der Austausch des blauen Goldes im Servicepaket enthalten ist und nicht als "Verschleißteil" betrachtet wird.

    Hat jemand von euch bei Leasing schon Erfahrungen mit der Service-Sorglos-Pauschale gemacht?

    Die Servicepauschalen (Wartung für Privat- und Geschäftskunden, Kauf und Leasing) und das alternative Full Service Leasing (Wartung und Verschleiß, aber nur im gewerblichen Leasing möglich) sind aus meiner Sicht für ein BEV viel zu teuer. Aber das lässt sich ja relativ einfach je Fahrzeugtyp erfragen. Die Hoffnung, BEVs seien im Service viel billiger, wird zunehmend von Herstellern und Händlern unterwandert. Also Vorsicht!

    Alternative (wenn der Händler mitspielt): Die Wartungen bis Leasingende als "Händler-Servicepaket" aushandeln. Dann kann man zwar nur beim eigenen Händler in die Werkstatt, aber was soll´s.

    Ich habe das so gemacht und es hat bisher bzw. 2mal problemlos funktioniert. Und in gewisser Weise nichts gekostet.


    Was man bei der im Voraus gezahlten Pauschale auch berücksichtigen muss: Brennt die Hütte auf dem Rückweg von der Zulassung ab (passiert ja regelmäßig bei e-Autos ;) ) oder geht sonstwie verlustig, ist die Service-Kohle auch weg. Um es genau zu wissen, muss man aber ins Kleingedruckte schauen.

    Grundsätzlich stimmen die 7 Jahre, aber es gibt Ausschlüsse. Dazu zählen die max-km (bei der EV-Batterie 150.000km)O-Text ansonsten:

    "Bestimmte Teile nutzen sich ab und haben deshalb weniger als 7 Jahre Garantie*. Zum Beispiel die Starterbatterie (2 Jahre Garantie*), das Audio-, Entertainment- und Navigationssystem (3 Jahre Garantie*) und der Lack (5 Jahre Garantie*/150.000 km). Fahrzeugteile, die sich im Rahmen ihrer normalen Funktion abnutzen, sind von der Garantie* ausgeschlossen."


    Gerade der letzte Satz ist dabei eine versicherungstypische Auslegungssache. Fahrwerksteile (Querlenker, Stoßdämpfer etc) nach drei Jahren kaputt? Normale Abnutzung 8) .


    Dazu kommt das neue Gebaren, bei einer Überziehung eines Servicetermins auch nur um einen Tag die komplette Garantie aufzukündigen. Das gilt auch, wenn der Service Monate an einem Auto rumbastelt und dann erst nach Ende der Aktion den Termin der Wartungsdurchführung festlegt. Einfach mal googeln - das sind keine Einzelfälle mehr.


    Nicht falsch verstehen: Ich habe zwei Kias und beide sind für mich grundsätzlich gute und zuverlässige Autos. Aber der Service bei Kia stürzt in den letzten Jahren enorm ab und die Realität entfernt sich dann sehr schnell von den Verkäufersprüchen.
    Andersrum: Wo nicht :/ ?